Bahnhof Hardbrücke

17. Juni 2011 11:22; Akt: 17.06.2011 15:18 Print

Neubau mit mehr Licht und mehr Platz

Ab etwa 2020 sollen Reisende in einem hellen, übersichtlichen und grosszügigen Bahnhof Hardbrücke in Zürich ein-, aus- und umsteigen können.

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Als erster Schritt zum neuen Bahnhof Hardbrücke in Zürich ist am Freitag das Siegerprojekt für den neuen Bahnhof ausgewählt worden. «Change» heisst das Projekt vom Team Gigon Guyer, Walt Galmarini, das nun zu einem Vorprojekt weiter bearbeitet wird, wie das städtische Tiefbauamt am Freitag mitteilte. Es überzeuge «sowohl in funktionaler als auch in betrieblicher Hinsicht».

Im Gegensatz zum heutigen düsteren, schmuddeligen Gebäude weist der künftige Bahnhof Hardbrücke einen «lichten, guten Zugang» aus, wie der Kommunikationschef des Tiefbauamtes, Stefan Hackh, zur Nachrichtenagentur SDA sagte. Das objektive und das subjektive Sicherheitsempfinden erhöhe sich.

Gemäss Mitteilung wird der Raum unter der Hardbrücke zwischen Escher-Wyss-Platz und Bahnhof Hardbrücke ein «städtischer Boulevard». Er mündet in eine grosszügig dimensionierte Eingangshalle. Darin befinden sich Informationsanzeigen, Verkaufsstände und Läden.

Zwei Verteilplattformen

Treppen, Rolltreppen und Lifte verbinden die Geschosse untereinander. Der Bahnhof liegt auf beiden Seiten der Hardbrücke. Von zwei Plattformen, auf denen sich Bus und Tramhaltestellen befinden, gelangt man zu den Perrons. Der Wechsel von einer Brückenseite zur anderen erfolgt über ein galerieartiges Zwischengeschoss.

Der heutige Hauptzugang wird aufgehoben. Ein Teil des Untergeschosses wird zur Velostation umgenutzt, wie es in der Mitteilung heisst.

Bauen neben 600 Zügen täglich

Gehe alles nach Wunsch, können die Bauarbeiten 2015/16 aufgenommen werden, sagte Hackh. Sie dauern rund vier Jahre. Gebaut werden müsse unter vollem Betrieb: täglich passieren rund 600 Züge den Bahnhof.

Der Bahnhof Hardbrücke gehört heute zu den 15 meistfrequentierten Haltestellen der Schweiz. Täglich nutzen ihn rund 40 000 Personen. Mit dem direkten Tramanschluss ab 2016 und zahlreichen Bauprojekten im Booom-Quartier Zürich West wird sich diese Zahl mindestens verdoppeln. Mit 80 000 bis 90 000 Personen pro Tag steigt der Bahnhof Hardbrücke auf Platz 7 schweizweit.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Besserwisser am 17.06.2011 14:18 Report Diesen Beitrag melden

    Schlimm!!!

    LOL, das heisst die Hardbrücke bleibt ne Dauerbaustelle bis mind. 2020. 2020 sagen natürlich die Politiker und Theoretiker mit ihren supercoolen Hochrechnungen die nix bringen... Also können wir bis 2030!!!! warten, bis wir in der Umgebung mal wieder Ruhe haben. Lächerlich das ganze. Man hätte lieber vor 30 Jahren alles überdimensioniert gebaut, dafür hätte man 30 Jahre Ruhe gehabt. Nachhalitgkeit nennt man das... kennt aber in der Schweiz niemand.

  • Adib am 17.06.2011 12:24 Report Diesen Beitrag melden

    Für was ein neues Stadion

    Für was ein neues Stadion ? GC steigt eh nächste Saison ab.. es reicht wenn man in Niederhasli paar Bänke aufstellt. Eine Sanierung der Hardbrücke ist meiner Meinung nach schon lange überfällig.

    einklappen einklappen
  • Pendler am 17.06.2011 12:29 Report Diesen Beitrag melden

    aber dann die billets wieder verteuren

    ...und dann die billetpreise ständig erhöhen aber für so einen schwachsinn den niemand braucht millionen verpulfern...da werd ich einfach nur noch wütend

Die neusten Leser-Kommentare

  • Heinrich Zimmermann am 17.06.2011 17:21 Report Diesen Beitrag melden

    Na macht doch nichts, Geld ist ja da....

    Toll wirklich, da muss Geld vorhanden sein...alle paar Jahre neues....

  • Mittelstand am 17.06.2011 14:45 Report Diesen Beitrag melden

    dafür wird wieder der Mittelstand bluten

    und was soll der ganze Unsinn kosten?!? Wieviele Millionen werden da wohl wieder "verlochet" werden und woher stammt das Geld? Benzin, höhere Ticketpreise, Steuergelder, Klimarappen?!?

  • Besserwisser am 17.06.2011 14:18 Report Diesen Beitrag melden

    Schlimm!!!

    LOL, das heisst die Hardbrücke bleibt ne Dauerbaustelle bis mind. 2020. 2020 sagen natürlich die Politiker und Theoretiker mit ihren supercoolen Hochrechnungen die nix bringen... Also können wir bis 2030!!!! warten, bis wir in der Umgebung mal wieder Ruhe haben. Lächerlich das ganze. Man hätte lieber vor 30 Jahren alles überdimensioniert gebaut, dafür hätte man 30 Jahre Ruhe gehabt. Nachhalitgkeit nennt man das... kennt aber in der Schweiz niemand.

  • Max Binder am 17.06.2011 13:24 Report Diesen Beitrag melden

    Untauglich

    Das Projekt ist UNTAUGLICH!! Sämtliche Wege werde länger!! Insbesondere Perron-Perron und Perron-Ausgang. Unbedingt verwerfen!!

  • Bebby am 17.06.2011 12:58 Report Diesen Beitrag melden

    Beispiel Basel SBB

    Denkt einfach daran die Passerelle schön klein und eng zu bauen. Basel ist da ein super Vorbild...