Kanton Zürich

23. Mai 2019 21:53; Akt: 23.05.2019 21:53 Print

Neue Migros-Schnäppchen gegen Food-Waste

Mit der App Too Good to Go kann man ab Montag in acht Migros-Filialen im Kanton Zürich Überraschungspakete zum Schnäppchenpreis bestellen.

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Die Lebensmittelretter-App Too Good to Go hat seit 2018 erfolgreich Lebensmittel in der ganzen Schweiz vor dem Abfall gerettet. Rund 1100 gastronomische Betriebe sind hierzulande bereits auf der kostenlosen App vertreten. Nun ist den Verantwortlichen ein neuer Coup gelungen: Ab Montag, 27. Mai, spannt Too Good to Go mit acht Filialen der Genossenschaft Migros Zürich zusammen. Kunden können sich auf der App eine Überraschungstüte ab 4.90 Franken bestellen und gleich bezahlen. Diese können sie dann eine halbe Stunde vor Ladenschluss abholen.

Je nachdem, welche Produkte an dem Tag im Regal zurückbleiben, setzt sich der Inhalt der Tüten unterschiedlich zusammen. Drei Tüten gibts im Angebot: eine reine Gemüse- sowie Früchtetüten und auch eine gemischte Tasche. Letztere kostet 5.90 Franken und kann Convenience-Produkte wie Migros-Daily-Salate, Sandwiches, Backwaren oder auch Lebensmittel wie Milchprodukte, Früchte, Gemüse und Charcuterie enthalten und hat einen Warenwert von mindestens 18 Franken, wie Migros am Donnerstag mitteilte.

Bereits 54 Filialen in Luzern

Das Angebot gibts in den Filialen Zürich City, Stadelhofen, Passage Sihlquai, M-Express Puls 5, Horgen, Uster West, Dietikon sowie Meilen. «Mittelfristig wäre es das Ziel, das Angebot noch auf weitere Filialen auszubauen», sagt Francesco Laratta, Sprecher der Genossenschaft Migros Zürich. Das Angebot sei zudem ein zusätzliches Engagement gegen Food-Waste und ersetze keine anderen Rabattaktionen.

Bei Too Good to Go freut man sich riesig über die neue Kooperation: «Bei der Genossenschaft Luzern arbeiten wir bereits mit 54 Filialen zusammen und das Angebot kommt bei unseren rund 320'000 Usern sehr gut an», sagt Marketing-Leiterin Delila Kurtovic. Sie hofft, dass man bald mit Migros-Filialen in der ganzen Schweiz zusammenarbeite.

Täglich werden bis zu 2500 Mahlzeiten gerettet

«So können wir einen sehr grossen Schritt gegen Food-Waste in der Schweiz machen», so Kurtovic. Bereits jetzt rette man täglich zwischen 2000 und 2500 Mahlzeiten hierzulande. «Es wäre natürlich auch grossartig, wenn Coop als zweiter Grosshändler die Zusammenarbeit ausweiten würde. Dieser ist zurzeit mit einem Karma-Store in Zug dabei.»

(wed)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Laura am 24.05.2019 01:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super Sache

    Super Sache!!! Ist schön,wenn eine Lösung gefunden wurde und die Leute dies nutzen! Einfach toll!!!

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  • yess am 23.05.2019 23:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bitte mehr davon!!!

    Endlich! Ein Ansatz in die richtige Richtung!!! Bitte mehr davon!!!

  • Bimbo am 23.05.2019 22:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Migros

    Was in der Migros an Früchten und Gemüse weggeworfen wird ist ein Hohn. nur nicht verbilligt abgeben dabei wären viele Leute auch tagsüber froh über solche Artikel

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Renan am 24.05.2019 10:30 Report Diesen Beitrag melden

    Falscher Ansatz

    Besser wäre es, es gar nicht so weit kommen zu lassen. Besser erst gar keine Überproduktion bzw zu viel bestellen. U d sollte es von einem Produkt zu viel haben , kann man es ja vorher schon reduzieren. Dann können nämlich auch jene profitieren, die kein Handy haben.

  • danskybansky am 24.05.2019 09:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    mehr davon bitte

    sehr schön! weiter so !

  • Daniela am 24.05.2019 09:23 Report Diesen Beitrag melden

    Super Sach aber....

    Ich finde es super, wenn eine solche Lösung gefunden wurde aber wieso kann man nicht vor Ort diese Produkte günstiger beziehen? Da man mit dieser App eine Kreditkarte haben muss um zu bezahlen oder via Paypal bezahlt wird.

  • Geneva am 24.05.2019 09:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Genf auch bitte

    Super Sache! Bitte auch in Genf

  • Lola am 24.05.2019 08:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Überraschungstüten

    Und am Schluss landet trotzdem das meiste im Müll, weil die wenigsten alles gern haben, was in diesen Überraschungstüten drin ist. Wieso nicht einen Stand eröffnen und diese Lebensmittel einzeln anbieten? Gebe bestimmt mehr Menschen, welche dann mitmachen würden.