Zürich

21. Januar 2015 17:05; Akt: 21.01.2015 17:05 Print

Pfusch bei Busen-OP – Kanton schaltet sich ein

Hässliche Narben, Schmerzen: Ein 78-jähriger Schönheitschirurg aus Zürich pfuscht bei einer Busen-OP einer jungen Frau. Ein Fall für die kantonale Gesundheitsdirektion.

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Die Brüste sind nach der OP unterschiedlich gross und die Patientin hat andauernde Schmerzen. (Bild: Screenshot SRF)

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Weil sie wegen ihrer grossen Brüste gesundheitliche Probleme hatte, legte sich eine junge Frau bei einem 78-jährigen Zürcher Schönheitschirurgen unters Messer. Noch heute leidet sie unter Schmerzen, hässlichen Narben und ihre Brüste sind unterschiedlich gross. «Das ist eine eklatante Entstellung einer jungen Frau», sagte ein Chefarzt des Basler Unispitals im «Kassensturz». Die junge Frau hat Strafanzeige eingereicht.

Der Arzt ist bereits einschlägig vorbestraft. Die kantonale Gesundheitsdirektion wollte ihm bereits 2009 die Berufsbewilligung nicht erneuern – das Verwaltungsgericht untersagte dies jedoch. Nach dem jüngsten Pfusch wird die Gesundheitsdirektion aber wieder aktiv und laut «Radio SRF» Einsicht in die Akten verlangen. Aufgrund dessen entscheide man möglichst schnell, ob man dem Arzt die Berufsbewilligung entziehen will.

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