Zürcher Gastrobetrieb

03. Oktober 2019 14:54; Akt: 03.10.2019 16:53 Print

Pizzeria-Besitzer schleust 800 Kilo Fleisch illegal ein

Ein Besitzer einer Zürcher Pizzeria schmuggelte aus Deutschland illegal Fleisch ein. Dadurch entgingen dem Staat Abgaben in der Höhe von über 13'000 Franken.

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Im Postzentrum Mülligen (AG) haben Mitarbeitende der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) am 3. Oktober 2019 in einer Legopackung über 1000 Ecstasy-Pillen gefunden. Ein Besitzer einer Zürcher Pizzeria schmuggelte aus Deutschland illegal Fleisch ein. Der Mann flog im Juli 2019 auf, als ein Fahrzeug angehalten wurde, das eine Ladung des Pizzeria-Besitzers transportierte. Über eine Tonne Drogen hat die Polizei am Flughafen Zürich im ersten Halbjahr 2019 sichergestellt. Dieser Teddybär war im Juli 2019 mit der Post von Johannesburg nach London unterwegs. Bei einem Zwischenstopp in Zürich flog er als Drogenschmuggler auf. Ein Spürhund der Eidgenössischen Zollverwaltung wurde auf den Teddybären aufmerksam. Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass der Teddybär prall gefüllt mit Marihuana war. Zöllner haben in Ossingen ZH im Februar 2019 zwei Italiener erwischt, die in ihrem Wohnwagen 21 verbotene Waffen mitführten. Die jungen Männer gaben an, für einen Zirkus zu arbeiten. Ein Mann aus Deutschland hat in drei Jahren über 40 Tonnen Lebensmittel über die Grenze geschmuggelt, darunter viel Fleisch aus seinem Heimatland Portugal. Mitarbeitende der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) haben am Flughafen Zürich 4000 gefälschte Markenbrillen sichergestellt. 150'000 Zigaretten haben die deutschen Beamten im Oktober 2018 in einem Auto von drei Briten gefunden. Hier weitere Fälle: Die deutschen Zöllner fanden im Juli 2017 bei Touristen aus Asien insgesamt 3500 unverzollte Edelzigarren. Für die Ware im Wert von über 60'000 Franken mussten die Schmuggler den Zöllnern 45'000 Franken bezahlen. Im Mai 2018 wollte ein Schweizer am Grenzübergang in Bietingen (D) ein Segelboot einführen. Ein Mann wollte ebenfalls im Mai 2018 Tabak in die EU schmuggeln – 42 Kilogramm in 840 Kleinverkaufspackungen abgefüllt. Bei einer Kontrolle auf einer Autobahnraststätte im Hegau im März 2018 hatte eine zuvor aus der Schweiz ausgereiste Deutsche zwei nicht angemeldete Uhren im Wert von knapp 20'000 Euro dabei. Beim Grenzübergang Bietingen (D) verhinderten die Beamten im Mai 2018 den Schmuggel einer hochwertigen Armbanduhr im Wert von fast 28'000 Euro. Insgesamt 48 Flaschen Wein im Wert von rund 12'500 Euro und eine Handfeuerwaffe, die griffbereit unter dem Beifahrersitz lag, fanden die Zöllner im März 2018. In den Koffern und Reisetaschen eines Grenzgängers fanden die Beamten im Februar 2018 535 gefälschte Bekleidungsstücke namhafter Modelabels. Im Oktober 2017 fing der deutsche Zoll Oldtimer-Fahrzeuge im Wert von 640'000 Euro ab. Sie sollten über die Grenze geschmuggelt werden. 300 Brillen im Wert von gut 36'000 Euro fanden die Zöllner bei der Kontrolle eines Schweizer Geschäftsmannes im Juli 2017. Deutsche Zöllner stoppten im Juli 2017 einen Autotransporter, der zwei wertvolle Sportwagen aus der Schweiz über die Grenze geschmuggelt hatte. Bei der Kontrolle eines Fernreisebusses fanden die Zöllner im März 2017 gut 200 Gramm Kokain, die der Schmuggler in seiner Unterhose versteckt hatte. Ein Mann schmuggelte im Juni 2016 rund 800 Kilogramm ungekühltes Fleisch über die Grenze. Bei der Verkehrskontrolle gab er an, dass er dieses für eine Feier brauche. Die Zollfahndung Basel deckte im März 2016 einen Schmuggel von über fünf Tonnen indischer Ghee-Butter auf. Der Täter importierte seit drei Jahren illegal im grossen Stil Lebensmittel. Im Februar 2015 hielten Zöllner einen Schweizer auf, der unter dem Rücksitz 320'000 Euro versteckt hatte.

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Mitarbeitende der Kantonspolizei Zürich und der Eidgenössischen Zollverwaltung haben im Juli 2018 ein Fahrzeug angehalten, das kurz zuvor über den Grenzübergang Kaiseraugst (AG) in die Schweiz eingereist war. Bei der Kontrolle fanden sie im Fahrzeug 244 Kilogramm ungekühltes Rindfleisch und Speck, wie die Eidgenössische Zollverwaltung am Mittwoch mitteilte.

Erste Abklärungen hätten ergeben, dass das Fleisch mutmasslich für eine Pizzeria in Zürich bestimmt gewesen sei. Nach umfangreichen Ermittlungen durch die Zollfahndung konnte nachgewiesen werden, dass der Restaurantbetreiber seit 2017 insgesamt 14 Mal illegal Fleisch aus Deutschland in die Schweiz eingeführt hatte. Die Gesamtmenge beläuft sich auf über 800 Kilogramm.

Gegen Lebensmittelgesetz verstossen

Durch den Fleischschmuggel entgingen dem Staat Zoll- und Mehrwertsteuerabgaben von über 13'000 Franken, so die Eidgenössische Zollverwaltung weiter.

Neben Zoll- und Steuerhinterziehung hat der Mann auch gegen das Lebensmittelgesetz verstossen. Er muss deshalb mit einer «empfindlichen Busse» rechnen, heisst es in der Mitteilung weiter.

(jen)