Tötungsdelikt Aarau

10. April 2019 09:55; Akt: 10.04.2019 16:10 Print

Polizei findet Tatwaffe bei Verhaftetem (28)

Ein 28-jähriger Kroate bleibt in U-Haft. Er soll Hildegard Enz im Januar getötet haben. Die Polizei hat die Tatwaffe bei ihm sichergestellt.

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Der dringende Tatverdacht gegen den Beschuldigten, der im Januar Hildegard Enz Rivola getötet haben soll, hat sich erhärtet. Das Zwangsmassnahmengericht hat die Untersuchungshaft für den 28-jährigen Kroaten um sechs Monate verlängert. Der Beschuldigte bestreitet den Tatvorwurf.

Das Zwangsmassnahmengericht ist dem Antrag der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau gefolgt und hat die Verlängerung der Untersuchungshaft um sechs Monate angeordnet. Der Beschuldigte wurde seit seiner Verhaftung Mitte Februar mehrmals von der Staatsanwaltschaft und der Kantonspolizei befragt. Er bestreitet den Tatvorwurf.

Psychiatrisches Gutachten

Der dringende Tatverdacht gegen den 28-jährigen Kroaten konnte in der Zwischenzeit erhärtet werden. Die mutmassliche Tatwaffe wurde beim Beschuldigten sichergestellt. Es handelt sich um ein Messer, wie Sprecherin Fiona Strebel auf Anfrage sagt.

Über das Aussageverhalten des Beschuldigten und die bisher erhobenen Beweismittel gibt die Staatsanwaltschaft aufgrund des laufenden Verfahrens keine weitere Auskunft. Hintergrund und Hergang der Tat sind nach wie vor Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau hat ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag gegeben. Dies wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Wann es zum Abschluss des Verfahrens kommt, kann die Staatsanwaltschaft noch nicht abschätzen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

(tam)