Zürich

01. März 2011 20:36; Akt: 01.03.2011 20:49 Print

Polizisten drohen mit Kündigung

Manche Stadtpolizisten haben offenbar die Nase voll vom ständig wachsenden Druck.

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«Es brodelt an der Basis», sagte Werner Karlen, Präsident des Polizeibeamten- Verbandes der Stadt Zürich, zu Radio 1. Verschärft werde die Unzufriedenheit durch den Sparzwang, den die Mitteparteien im Gemeinderat mit ihrer Rückweisung des Budgets 2011 verursacht hätten. Unter anderem sollen 15 bereits bewilligte zusätzliche Polizistenstellen nicht besetzt werden. Laut ­Stapo-Infochefin Susann Birrer hat die Geschäftsleitung der Polizei Verständnis für Personalverbände und die Mannschaft. Ob aktuell eine verstärkte Personalabwanderung im Gange sei, konnte Birrer nicht sagen – die Fluktuationsrate sei seit Jahren relativ stabil. Es gebe aber Hinweise, dass es zu mehr Kündigungen kommen könnte. Auch um den Nachwuchs macht sich Birrer Sorgen – wegen geplanter Kürzungen bei der Personalwerbung.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Samara Morgaine am 02.03.2011 12:24 Report Diesen Beitrag melden

    Sparen bei der Stadtpolizei Zürich

    In Camden, US-Bundesstaat New Jersey wurden wegen Sparmassnahmen das halbe Polizeikorps auf die Strasse gestellt, dazu wird es in Zürich ja wohl kommen. Weniger Polizei bedeutet oftmals mehr Kriminalität.

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  • Blanche am 03.03.2011 08:59 Report Diesen Beitrag melden

    hoher Lohn?

    In der Privatwirtschaft kann man relativ flexibel den Lohn aushandeln. Was im Staat nicht immer geht. Polizisten haben nicht extrem krasse Löhne. Da verdiene ich mit ein paar Zetteln von Weiterbildungen mehr im Privatbereich... In Anbetracht, dass noch Überstunden, etc. dazukommen und die Nerven belastet werden finde ich einen Polizistenlohn nicht überdurchschnittlich. Ausserdem warum wird immer über die Polizei gemekert? Wenn man sich nichts zu Schulden kommen lässt, dann muss man sich auch nie über Polizei ärgern, da man nie einen Polizisten zu Gesicht bekommt als anständiger Bürger.

  • ueli am 01.03.2011 23:57 Report Diesen Beitrag melden

    sissifussarbeit dank dem system

    machts wie manche us staaten. ein paar typen schreiben, der est geht auf die strasse und packt ein. aber es geht nicht um zu wenig lohn oder lohnkürzungen sondern darum, dass jeder überstunden leistet und diese nie beziehen kann. mehr arbeiten, weniger frei. egal welche branche, das kann nicht lange gut gehen. und in der schweiz muss man so oder so wegen jedem allem einen riesen rapport schreiben, kostet unendlich zeit und am schluss anstatt direkt in den knast, gehen die typen nach hause. der richter dann, irgendwann, gibt dann bedingte strafen. sissifussarbeit schlechthin.

Die neusten Leser-Kommentare

  • upjj am 08.03.2011 16:34 Report Diesen Beitrag melden

    ein Job

    danke stapo zh für eure arbeit. leider bleibt es nur bei der drohung zum streik. dieser sollte mit allen konsequenzen, also auch keine bussen, keine krawalleinsätze etc. durchgeführt werden. es gäbe sicher chaos und die politiker würden sich frage, warum... wer weiss denn, ob er in seinem job nach einem einsatz-/nachtdienst gesund nach hause kommt? weniger sozialarbeiter würde mehr bringen.

  • Blanche am 03.03.2011 08:59 Report Diesen Beitrag melden

    hoher Lohn?

    In der Privatwirtschaft kann man relativ flexibel den Lohn aushandeln. Was im Staat nicht immer geht. Polizisten haben nicht extrem krasse Löhne. Da verdiene ich mit ein paar Zetteln von Weiterbildungen mehr im Privatbereich... In Anbetracht, dass noch Überstunden, etc. dazukommen und die Nerven belastet werden finde ich einen Polizistenlohn nicht überdurchschnittlich. Ausserdem warum wird immer über die Polizei gemekert? Wenn man sich nichts zu Schulden kommen lässt, dann muss man sich auch nie über Polizei ärgern, da man nie einen Polizisten zu Gesicht bekommt als anständiger Bürger.

  • René Kälin am 02.03.2011 13:20 Report Diesen Beitrag melden

    Mehr Polizisten braucht Zürich

    Ich bin der Meinung, dass die städtischen Löhne gut sind, aber der Druck, da zu wenig Personal, der ist offensichtlich vorhanden. Städtische Angestellte, sind aber nicht dem ewigen Stress vor einer möglichen Kündigung ausgesetzt (wegen Rentabilität, Umsatzproblemen, Restrukturierung etc).

    • Daniel am 02.03.2011 13:53 Report Diesen Beitrag melden

      Uniform

      Dafür sind die "Privaten" nicht ewig gezwungen in ihrer Freizeit zu arbeiten und nicht ewig in Gefahr von Passanten angegriffen zu werden, weil diesen gerade danach ist. Dies sollten sie auch mal bedenken. Die Gewalt gegen "Uniformierte" hat extrem zugenommen.

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  • Samara Morgaine am 02.03.2011 12:24 Report Diesen Beitrag melden

    Sparen bei der Stadtpolizei Zürich

    In Camden, US-Bundesstaat New Jersey wurden wegen Sparmassnahmen das halbe Polizeikorps auf die Strasse gestellt, dazu wird es in Zürich ja wohl kommen. Weniger Polizei bedeutet oftmals mehr Kriminalität.

    • trullifox am 03.03.2011 07:05 Report Diesen Beitrag melden

      @ Samara Morgane

      Weniger Polizei bedeutet s t e t s mehr Kriminalität, nicht nur oftmals.

    • db3 am 06.03.2011 20:02 Report Diesen Beitrag melden

      oder....

      es bedeutet gleichviel Kriminalität aber weniger Verfolgung

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  • David N am 02.03.2011 09:53 Report Diesen Beitrag melden

    Abwanderung

    Die Polizisten aus der Stadt Zürich in der ganzen Schweiz begehrt. Denn die Anzahl der Einsätze erzeugt ein Berufswissen, wie sonst in keiner Schweizer Stadt. Viele Gemeinden kaufen Stadtpolizisten teuer ein, bieten ihnen attraktive Löhne, gute Ausrüstung und fortschrittliche Arbeitszeitsmodelle. Die wirklich wertvollen Cops sind diejenigen zwischen 35 und 50. Sie sind routiniert, arbeiten ruhig und verfügen über Lebenserfahrung. Sie haben aber auch Familie und streben nach einer ausgewogenen Work/Life Balance. Wander also die guten Polizisten ab, bleiben junge Heisssporne ohne Führung.