«Der Kunde ist König»

15. Januar 2012 22:30; Akt: 15.01.2012 21:34 Print

Rat befindet über Öffnungszeiten

Sollen die Ladenöffnungszeiten im Kanton Zürich vollständig liberalisiert werden? Mit dieser Frage befasst sich am Montag der Zürcher Kantonsrat bei der Debatte über die FDP-Volksinitiative «Der Kunde ist König».

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Die Initiative verlangt, dass die Eigentümer von Läden selbst entscheiden können, wie lange sie ihr Geschäft offen halten wollen. Der Markt, also die Nachfrage der Konsumenten, solle das An­gebot bestimmen und nicht ­behördliche Überregulierung. Dies würde auch dem Tourismus nutzen, argumentiert das Initiativkomitee. Touristen könnten im Ausland überall bis in die Abendstunden und auch am Sonntag einkaufen.

Obwohl Shopping im Tourismus eine wichtige Rolle spiele, sei er gegen die Initiative, sagt dagegen Zürich-Tourismus-Präsident Elmar Leder­gerber: «Aus unserer Sicht schiesst sie über das Ziel hinaus und ist in dieser Form ­unnötig.» Schon heute könne man in Zürich montags bis samstags bis 20 Uhr einkaufen, und am Sonntag seien 130 Geschäfte im Shopville und 80 im Einkaufszentrum am Flughafen geöffnet.

(lüs)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hans Christoffel am 16.01.2012 17:09 Report Diesen Beitrag melden

    Alles Bünzlis oder was?

    Wenigstens kann ich noch selbst entscheiden, wann ich aufs WC darf! Was interessiert es mich, wann mein Nachbar einkaufen geht? Weil ich den ÖV nach 18 Uhr nicht brauche, verbiete ich andern auch nicht, ihn zu benutzen. Weil ich spät kein Taxi brauche verbiete ich andern auch nicht, dann eines zu benutzen. Auch wenn ich nach 18 Uhr nicht mehr in eine Kneipe gehe, verbiete ich das andern auch nicht. Auch im ÖV, Taxi und Gastrogewerbe gibt es Leute, welche nachts arbeiten. Haben wir kein anderes Problem als andern vorzuschreiben, wann, wo und womöglich noch was sie einkaufen dürfen?

  • David Müller am 16.01.2012 11:18 Report Diesen Beitrag melden

    Unnötige, unfaire Regulierung abschaffen

    Und weshalb sollte aus Sicht von Herrn Ledergerber demzufolge ein Gesetz aufrecht erhalten bleiben, das offensichtlich nicht nötig ist, sondern im Gegenteil nur ungleiche Spiesse zwischen den Gewerbetreibenden schafft?

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  • Hans Christoffel am 16.01.2012 17:09 Report Diesen Beitrag melden

    Alles Bünzlis oder was?

    Wenigstens kann ich noch selbst entscheiden, wann ich aufs WC darf! Was interessiert es mich, wann mein Nachbar einkaufen geht? Weil ich den ÖV nach 18 Uhr nicht brauche, verbiete ich andern auch nicht, ihn zu benutzen. Weil ich spät kein Taxi brauche verbiete ich andern auch nicht, dann eines zu benutzen. Auch wenn ich nach 18 Uhr nicht mehr in eine Kneipe gehe, verbiete ich das andern auch nicht. Auch im ÖV, Taxi und Gastrogewerbe gibt es Leute, welche nachts arbeiten. Haben wir kein anderes Problem als andern vorzuschreiben, wann, wo und womöglich noch was sie einkaufen dürfen?

  • David Müller am 16.01.2012 11:18 Report Diesen Beitrag melden

    Unnötige, unfaire Regulierung abschaffen

    Und weshalb sollte aus Sicht von Herrn Ledergerber demzufolge ein Gesetz aufrecht erhalten bleiben, das offensichtlich nicht nötig ist, sondern im Gegenteil nur ungleiche Spiesse zwischen den Gewerbetreibenden schafft?