Reisecar verunfallt auf A3

16. Dezember 2018 05:50; Akt: 19.12.2018 12:12 Print

«Hörte einen lauten Knall» – eine Tote bei Carunfall

Am Sonntagmorgen ist bei Zürich ein Reisecar schwer verunfallt. Eine Person ist verstorben, über 40 wurden verletzt. Ein Augenzeuge berichtet.

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Die Front des Busses wurde beim Unfall völlig zerstört. Beim Unfall ist eine Person ums Leben gekommen. 44 weitere wurden verletzt. Drei von ihnen schwer. Beim Todesopfer handelt es sich um eine Frau. Im Car befanden sich keine Kinder. Der Car war laut Polizei ins Schleudern geraten ... ... und in eine Mauer geprallt. «Ich hörte einen lauten Knall», sagt ein Augenzeuge. «Einige Insassen schrien, andere waren ganz ruhig», heisst es bei Schutz und Rettung. «Wenn wir an Unfallstellen eintreffen, können wir nicht den Erstbesten befreien, sondern müssen strategisch vorgehen», erklärt Schutz und Rettung Zürich. Die tiefen Temperaturen machten den Opfern zu schaffen. Der Car war von Genua nach Düsseldorf unterwegs. Für die Bergung des Cars ist ein Kran nötig. Schliesslich wurde das Unfallfahrzeug mit einem Tieflader abtransportiert. Der Car gehört einem Subunternehmen des Fernreiseanbieters Flixbus Flixbus bestätigt den Unfall auf Anfrage von 20 Minuten. «Unser Mitgefühl gilt den betroffenen Fahrgästen und Busfahrern sowie deren Familien und Freunden», heisst es in der Stellungnahme. Aufgrund des Unfalls ist die Autobahn zwischen Brunau und Wiedikon in beiden Richtungen gesperrt. Die Unfallursache ist noch unklar. Die Strassen sind am frühen Sonntagmorgen sehr rutschig. Journalisten bei der Unfallstelle vor Ort. Der schwere Unfall mit einem Reisecar ereignete sich zwischen Brunau und Wiedikon. Im Einsatz stehen laut Angaben der Organisation Schutz & Rettung Zürich Feuerwehr und Sanität. Nach Angaben einer Polizeisprecherin handelte es sich um einen Selbstunfall eines Reisecars. Die Polizei bat Verkehrsteilnehmer via Kurznachrichtendienst Twitter, die Unfallstelle grossräumig zu umfahren.

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Bei einem schweren Verkehrsunfall eines Reisecars auf der Autobahn A3 bei Zürich ist am Sonntagmorgen eine Person ums Leben gekommen. 44 Menschen wurden verletzt, drei davon schwer. Der Car war laut Polizei ins Schleudern geraten und in eine Mauer geprallt.

«Es war wirklich gefährlich»

20 Minuten konnte mit einem Taxifahrer sprechen, der sich während dem Unfall auf der Autobahn befand. «Ich hörte einen lauten Knall», sagt der Fahrer. Auf der Autobahn sei Schnee gelegen, sie sei nicht gereinigt gewesen.

«Es war wirklich gefährlich. Ich kam selber ins Rutschen. Ich wusste, dass ich jetzt einfach nicht auf die Bremse stehen darf.» Mit der Handbremse und dem Steuer habe er die Kontrolle über das Fahrzeug wiedergewonnen. Er habe auch andere Fahrzeuge gesehen, die ins Rutschen gekommen seien.

Autobahn gesperrt

Aufgrund des Unfalls ist die Autobahn zwischen Brunau und Wiedikon in beiden Richtungen gesperrt. Sie bleibt laut Polizei bis auf Weiteres unbefahrbar. Die Polizei rät die Unfallstelle grossräumig zu umfahren.

(wed/scl/dp/dmo/sda)