Kanton Zürich

16. August 2019 17:14; Akt: 03.09.2019 19:32 Print

Rekord-Frauenanteil bei Wahlen für Nationalrat

Im Oktober finden die Nationalratswahlen statt. Noch nie stellten sich so viele Kandidaten auf. Beim Frauenanteil gibt es ebenfalls einen Spitzenwert.

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Um die 35 Zürcher Nationalratssitze bewerben sich 966 Personen – ein Spitzenwert. Sie verteilen sich auf 32 Listen. Vor vier Jahren waren es 873 Personen auf 35 Listen. Der Frauenanteil beträgt 43 Prozent – ebenfalls ein Spitzenwert.

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Das sagte Peter Moser vom Statistischen Amt am Freitag vor den Medien anlässlich der Auslosung der Listennummern für die Nationalratswahlen 2019. Beim letzten Wahltermin im 2015 lag der Frauenanteil bei 34,8 Prozent.

16 Personen sind 18 Jahre alt

Dass es trotz weniger Listen mehr Kandidierende hat, erklärt Moser damit, dass mehr Listen voll seien - also 35 Namen drauf stehen – als vor vier Jahren. Das Durchschnittsalter liegt bei 43 Jahren. Das ist laut Moser ein «erstaunlich konstanter Wert». Die älteste Kandidierende ist 81-jährig, 16 Personen sind 18 Jahre alt.

34 Prozent der Kandidaturen stammen aus der Stadt Zürich. Damit herrsche ein gewisser Überhang, sagte Moser. Denn die Stadt stellt nur 28 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner. 8 Prozent der Kandidaturen kommen aus Winterthur, 58 Prozent aus dem restlichen Kantonsgebiet.

Per Losentscheid

Am 8. August ist die Frist für das Einreichen der Wahlvorschläge für die Nationalratswahlen abgelaufen. Für die Nummerierung der Listen gilt gemäss dem Gesetz über die politischen Rechte folgende Regelung: Listen von Parteien oder Gruppierungen, die in der laufenden Amtsdauer im Nationalrat vertreten sind, erhalten die Listennummern in der Reihenfolge der Vertretungsstärke der Zürcher Mitglieder im Nationalrat. Das sind SVP, SP, FDP, GLP, CVP, Grüne, BDP und EVP. Den übrigen Listen wird durch Losentscheid eine Listennummer zugewiesen.

(sda)

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