Islam-Chindgsi

02. Juli 2014 11:50; Akt: 02.07.2014 13:19 Print

Rekurs wegen abgelehntem Chindgsi

Der islamische Verein Al Huda will das Nein des Volksschulamtes wegen des geplanten Kindergartens in Volketswil nicht akzeptieren. Er hat beim Regierungsrat Rekurs eingereicht.

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Der Verein Al Huda wehrt sich gegen das Nein zum Islam-Chindgsi. (Bild: Keystone )

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Ende Mai lehnte das Zürcher Volksschulamt das Gesuch für den ersten islamischen Kindergarten der Schweiz ab. Grund war die ideelle Nähe des Vereins Al Huda zum Islamischen Zentralrat Schweiz (IZRS). Das Volksschulamt befürchtete, dass den Kindern in einem von Al Huda betriebenen Kindergarten einseitige Werte vermittelt würden. Zudem gebe es «erhebliche Zweifel» daran, dass der Kindergarten die Ziele des kantonalen Lehrplans erfüllen könne. Gegen dieses Nein, will sich der Verein nun wehren und hat laut einer Anfrage der SDA Rekurs beim Zürcher Regierungsrat eingereicht.

Al Huda will den «Chindsgi» in einer Wohnung im Imam-Zentrum in Volketswil einrichten. Er soll Platz für 15 bis 25 Kinder bieten. Ziel dieses Kindergartens ist es, Kinder auch ausser Haus islamisch zu erziehen. Auf dem Stundenplan stehen Arabisch und Koran-Lesen. Das religiöse Wissen bilde die Basis für alles, was die Kinder später lernen und erleben werden, heisst es im Konzept.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • j.t am 02.07.2014 12:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schwachsinn

    Wir müssen uns Sparmassnahmen an unserem Bildungssystem gefallen lassen und sollen solchen schwachsinn gutheissen? Jeder darf und kann glauben was er will, soll aber bitte auch andere respektieren! Kein Kindergarten ist Glaubensbezogen also erübrigt sich auch ein Islam-Chindsgi! Wer ind der Schweiz lebt soll sich anpassen, wer das nicht will dem steht ja wohl frei in sein Heimatland zurück zu kehren!

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  • Identitärer am 02.07.2014 12:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Islam in der Schweiz?

    Die Schweiz ist ein christliches Land, mit christlichen Schulen/Kindergärten. Persönlich habe ich kein Problem damit, wenn Eltern ihre Kinder islamisch erziehen, aber dann sollen sie dad zuhause machen und nicht im Kindergarten! Entweder passen sie sich der schweizer Bildungsnorm und Kultur an, oder sie haben hier nichts verloren.

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  • gundel gaukeley am 02.07.2014 12:54 Report Diesen Beitrag melden

    2 paar Schuhe

    Der Kindergarten ist vorallem für ausländische Kinder eine Chance sich in der Schweiz zu integrieren, die Sprache zu lernen und "Gspänli" zu finden. Kindergarten hat nichts mit Religion zu tun! Wenn die Eltern ihre Kinder islamisch erziehen wollen, dann können sie dies zuhause vermitteln. Einen islamischen Religionsunterricht hingegen, wo die Kinder religiöses Wissen erhalten, den Koran lesen und arabisch lernen können, das finde ich gut. Aber wie gesagt, Kindergarten ist Kindergarten und sollte nicht nach Glaubensrichtungen getrennt werden!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • B. Kerzenmacher am 02.07.2014 15:57 Report Diesen Beitrag melden

    Teil 2

    Deswegen, wenn ihr Teile unserer Gesellschaft werden möchtet, lernt unsere Sprache. Die meisten Australier glauben an Gott. Wenn Gott euch beleidigt, dann schlage ich euch vor einen anderen Teil dieser Welt als eure neue Heimat zu betrachten, denn Gott ist Teil unserer Kultur. Wir werden eure Glaubensrichtungen akzeptieren und werden sie nicht infrage stellen. Was wir verlangen ist, dass ihr unseren Glauben akzeptiert und in Harmonie und Friede mit uns lebt. Dies ist unsere Nation, unser Land und unser Lebensstil, und wir räumen euch jede Möglichkeit ein, all diese Errungenschaften mit uns...

  • B. Kerzenmacher am 02.07.2014 15:55 Report Diesen Beitrag melden

    Teil 1

    Verkürzte Rede des australischen Premier J. Howard, Feb. 2008 Einwanderer müssen sich anpassen. Akzeptieren sie es, oder verlassen sie das Land. Ich habe es satt, dass diese Nation sich ständig Sorgen machen muss, ob sie einige Individuen oder deren Land beleidigt. Seit den terroristischen Anschlägen auf Bali spüren wir einen zunehmenden Patriotismus bei der Mehrheit der Australier. Wir sprechen überwiegend Englisch, nicht Spanisch, Libanesisch, Deutsch oder andere Sprachen. Deswegen, wenn ihr Teile unserer Gesellschaft werden möchtet, lernt unsere Sprache.

  • Vreni am 02.07.2014 15:51 Report Diesen Beitrag melden

    nichts verstanden

    Wer muss sich in einem Land den Gegebenheiten des jeweiligen Landes anpassen ? Zuzüger oder Landsleute?

  • ein Mami am 02.07.2014 15:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wieso???

    Wenn jeder seinen eigenen Kiga macht und nachher kommt auch noch die eigene Schule und so weiter. .. Wieso sind diese Menschen den bei uns? Wenn sowieso alles was hier ist schlecht ist? Integration heißt miteinander und das von beiden Seiten nicht nur von uns Schweizern wir müssen uns nicht integrieren wir sind von hier. Jeder verlangt von uns Rücksicht zu nehmen aber wer nimmt Rücksicht auf uns? Auf unsere Kultur? Wir sind ein christliches Land aber wir müssen irgendwann froh sein das bei uns in der Schule noch Religion erteilt werden kann. Und das alles wegen Menschen die in eine fremde Kultur kommen und das Gefühl haben sie müssen sich nicht anpassen. Ich wurde noch so erzogen das man dem anderen gegenüber Respekt zeigt aber wer von denen zeigt uns Respekt. Da fragt man sich wieso das es immer mehr Hass gibt bei uns wenn keiner mehr dem anderen Respekt zeigen kann.

  • Fab am 02.07.2014 15:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mehr gibts nicht zu sagen

    In unserem Land sind Staat und Religion getrennt. Aus diesem Grund gibt es separat zur normalen Schule auch noch Religionsunterricht.

    • Steff R am 03.07.2014 05:00 Report Diesen Beitrag melden

      Richtig

      Kurz und Bündig auf den Punkt gebracht.

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