07. April 2005 13:42; Akt: 07.04.2005 13:43 Print

S-Bahn: Spatenstich im Knonaueramt

200 Millionen Franken wollen SBB und Kanton Zürich bis Ende 2007 in die 3. Teilergänzung der Zürcher S-Bahn stecken.

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Das erste der acht Teilprojekte, der Ausbau der Bahninfrastuktur im Knonaueramt, wurde am Donnerstag in Angriff genommen.

Der Bahnhof Bonstetten-Wettswil wird mit einem 320 Meter langen Mittelperron und einer rollstuhlgängigen Unterführung versehen, wie Hansjörg Hess, Leiter SBB-Infrastruktur, anlässlich des Spatenstichs sagte. Die bisher einspurig geführten Teilstrecken werden auf Doppelspur ausgebaut.

Mit dem Ausbau erhält das Knonaueramt - eine Wachstumsregion mit attraktiven Wohngegenden, wie Regierungsrätin Rita Fuhrer sagte - doppelt so viele Zugsverbindungen zwischen Zürich und Affoltern am Albis. Ab Fahrplanwechsel 2007 fährt neben der S9 auch eine neue Bahnlinie, die S15.

Schrittweise Realisierung

Das Projekt im Knonaueramt ist mit 70 Millionen Franken das teuerste der 3. Teilergänzung. Der Kanton trägt 28 Millionen, die SBB 42 Millionen. Die Gesamtinvestition für die total acht Teilprojekte belaufen sich auf 200 Millionen Franken.

Weitere Projekte sind vorgesehen in den Regionen Oberland, Zimmerberg, Furttal, Aargau, Thurtal, Eulachtal und Sihltal. Die Realisierung erfolgt schrittweise.

Das Projekt im Oberland umfasst im wesentlichen die Doppelspur Bubikon-Rüti und kostet 41 Millonen Franken, in Buchs-Dällikon und in Otelfingen im Furttal sollen für 53 Millionen Perron- und Gleisanlagen ausgebaut sowie ein neues Stellwerk installiert werden. In Winterthur Hegi (10 Millionen) gibt es eine neue Haltestelle und die Bahntechnik wird angepasst.

(sda)