Verkauf von Grundstück

22. April 2019 14:01; Akt: 22.04.2019 14:01 Print

SRG macht lieber Kohle statt günstige Wohnungen

40 Millionen Franken bot die Stadt Zürich für ein Grundstück, um das für bezahlbaren Wohnraum oder Schulen zu nutzen. Die SRG bevorzugte ein Angebot der Swiss Life für mehr als das Doppelte.

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6369 Quadratmeter Land an der Hagenholzstrasse in Zürich, das an das Fernsehstudio in Leutschenbach grenzt und der SRG gehört hat – die Stadt Zürich wollte das Areal kaufen, weil sie Platz für Schulen, Kindergärten und bezahlbaren Wohnraum braucht. Ihr Angebot: 40 Millionen Franken.

Wie der «Sonntagsblick» schreibt, finanziert sich die SRG zwar aus Gebühren der Allgemeinheit, für bezahlbaren Wohnraum oder Schulen zeigt man aber offenbar wenig Interesse. Das Angebot der Stadt Zürich wurde nämlich abgelehnt. Stattdessen hat man das Grundstück der Swiss Life verkauft – für 81 Millionen Franken. Das sind 12'717 Franken pro Quadratmeter.

SRG hätte ohne dieses Geschäft 2018 Verlust gemacht

«Im Bieterverfahren konnte die Stadt Zürich preislich nicht mithalten», bestätigt Kuno Gurtner von der Stadtzürcher Liegenschaftsverwaltung gegenüber dem «Sonntagsblick». Bei der SRG heisst es, dass man ohne die Swiss-Life-Millionen im vergangenen Jahr einen Verlust hätte ausweisen müssen. «Die SRG ist bestrebt, bei Grundstücksverkäufen gute Preise zu realisieren – zugunsten des Programms und somit auch des Publikums in der ganzen Schweiz», sagt SRG-Kommunikationschef Edi Estermann.

(20M)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Peter Wolf am 22.04.2019 14:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gierschlund

    Spätestens seitdem bekannt wurde, wieviel die SRG monatlich verdienen und wieviel Geld dort verschleudert auf Kosten der Bevölkerung, ist der ganze Haufen nicht mehr glaubwürdig.

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  • Mike am 22.04.2019 14:09 Report Diesen Beitrag melden

    Zugunsten des Programms?

    Wer's glaubt, zugunsten des Managements und der Star-Moderatoren, geschützte Werkstatt eben.

  • think! am 22.04.2019 14:16 Report Diesen Beitrag melden

    Der Staat nimmt die Bürger aus

    Hat man doch so an der HSG gelernt. Das man das irgendwie der Öffentlichkeit verkaufen kann, dafür gibt es dann den PR Manager.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Koni am 22.04.2019 19:44 Report Diesen Beitrag melden

    Nein Danke Stadt ZH

    Hätte ich auch getan. Das doppelte nicht übel. Der Krawallstadt ZH hätte ich es auch nicht verkauft. Sonst droht ein neues Koch Areal. Die haben gar nichts mehr im Griff. Demos usw. an jeder Ecke. Nur noch die Grossen zahlen Steuern in der linken, roten Stadt. Wie laneg noch bis sie ausziehen? Die Komemntare passen so riechtig zu ZH.

  • E.H. am 22.04.2019 18:28 Report Diesen Beitrag melden

    Privatisieren+nicht mit Zwangsabgaben

    Kann man diesen unnützen und absolut wertlosen Laden "SRG" nicht endlich komplett privatisieren und damit nicht mehr mit Zwangsabgaben füttern? Diese geschützte Werkstatt mit ihrem fantasielosen Programm wird niemand vermissen.

  • Greg am 22.04.2019 18:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eben

    für diese Firma habt ihr mit Billag ja gestimmt. Selber schuld. Das Niveau sinkt, in den Sendungen und bei der Firma.

    • rike am 22.04.2019 19:27 Report Diesen Beitrag melden

      Abschaffen

      ist nicht mehr Zeitgemäss, einfach abschaffen!!!!

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  • Severin am 22.04.2019 17:46 Report Diesen Beitrag melden

    (Hände auf den Kopf)...

    ...wir zahlen Gebühren und Steuern für lahme Radio-und TV Sendungen und müssen die noch lahmere Werbung ertragen die ihnen auch Geld einbringt, und sie schaffen es nicht profitabel zu bleiben? Okay... die Mehrheit an der Urne hats so gewollt, und die Mehrheit kann sich doch nicht irren... oder etwa doch??? (übertrieben schockierter Ausdruck)

  • Toni Tobler am 22.04.2019 17:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Herr Mörgeli

    .....wird wieder in den Nationalrat gewähl. Der biegt das im Alleingang wieder zurecht.

    • IchDuWir am 22.04.2019 18:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Toni Tobler

      Der Herr Mörgeli hat seine Glaubwürdigkeit eingebüsst. Die SVP muss arm dran sein, wenn sie ihn aus dem Keller holen. Mir kam er immer psychopathisch rüber....

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