Winterthur

02. März 2011 14:00; Akt: 02.03.2011 17:49 Print

Schiessstand Ohrbühl wird saniert

Auf dem Winterthurer Stadtgebiet sind gleich mehrere Schiessstände sanierungsbedürftig, weil die Areale mit giftigen Stoffen wie Blei und Antimon verseucht sind. Als erste wird nun die 300-Meter-Anlage Ohrbühl modernisiert und mit einem Kugelfangsystem ausgerüstet.

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Ein solches Kugelfangsystem fängt das Geschoss ab, bevor es in den Hang hinter den Scheiben eindringt. Es verhindert so, dass weitere Giftstoffe ins Erdreich gelangen.

Der Winterthurer Stadtrat hat dafür einen Kredit von 425 000 Franken bewilligt, wie er am Mittwoch mitteilte. Gemäss Stadtrat handelt es sich dabei um gebundene Ausgaben, die somit nicht vom Grossen Gemeinderat abgesegnet werden müssen.

Der Bund wird sich an den Kosten beteiligen, da bei aktiven Schiessanlagen der Einbau einer Kugelfangvorrichtung zwingend vorgeschrieben ist.

Der Schiessstand Ohrbühl wird nicht der einzige bleiben, der umgebaut werden muss. Das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft des Kantons Zürich hat mehrere Schiessanlagen als sanierungsbedürftig eingestuft. Für diese würden gegenwärtig die nötigen Sanierungsmassnahmen ausgearbeitet, schreibt die Stadt weiter.

(sda)