Zürich, Bern & St. Gallen

21. Dezember 2018 09:21; Akt: 21.12.2018 13:50 Print

Hunderte Schüler demonstrieren fürs Klima

In mehreren Schweizer Städten gehen Schüler am Freitag auf die Strasse. Der Grund: In Sachen Klima soll sich endlich etwas bewegen.

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«Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Zukunft raubt», skandierten etwa protestierende Schüler in Basel. Sie besammelten sich gegen 11 Uhr auf dem Basler Barfüsserplatz und zogen durch die Innenstadt. Demonstrierende Schüler passieren das Basler Rathaus. In Basel nahmen laut den Organisatoren rund 1000 Schüler am Klimaprotest teil. Sie fordern, dass der Klimanotstand ausgerufen wird und dass die Schweiz klimaneutral wird. Die Schüler forderten auch in Lausanne mit ihrer Kundgebung die Politik auf, den Klimanotstand auszurufen und damit die Erderwärmung als Krise anzuerkennen und entsprechend zu handeln. In Zürich streikten am Freitag Schüler ... ... im Namen des Klimas. Mit Transparenten machten Zürcher Schüler auf ihr Anliegen aufmerksam. Auch in St. Gallen versammelten sich die Schüler für das Klima. Mehrere hundert Schülerinnen und Schüler beteiligten sich... ... und zeigten... ... ihre Transparente. Zur Kundgebung hatte das Kollektiv Klimastreik Ostschweiz aufgerufen. In Bern protestieren die Schüler auch im neuen Jahr. Gegen drei Uhr Nachmittags besammelten sich mehrere hundert Menschen auf dem Waisenhausplatz. Mit riesigen Transparenten fordern sie eine Änderung der Klimapolitik. Die Schüler organisierten am 21. Dezember eine unbewilligte Demonstration für das Klima. In Basel gingen die Schüler auf die Strasse: «Natur statt Matur». Sie versammelten sich um den Weihnachtsbaum, der vor dem Basler Rathaus steht. Die Schüler machten sich in der ganzen Schweiz für den Klimaschutz stark. Vor dem Stadthaus demonstrierten sie friedlich. Sie riefen «Wem sini Zuekunft? Eusi Zuekunft» oder «Jugend fordert Klimaschutz!» Mehrere Hundert Schüler waren vor Ort. Schliesslich kam GLP-Stadtrat Andreas Hauri aus dem Stadthaus und suchte den Dialog mit den Schülern. Man werde im neuen Jahr zusammensitzen. Danach gingen die Schüler weiter in Richtung Paradeplatz und Bahnhofstrasse. Dies hatte zur Folge, dass der Verkehr komplett lahmgelegt war. Weiter ging es zum Zürcher Hauptbahnhof. Vor der Kantonsschule am Burggraben in St. Gallen versammelten sich zwischen 300 und 400 Schüler zum Klimastreik. Auch hier versammelten sich mehrere Hundert Schüler bei der Kantonsschule am Burggraben. Auch in Bern streikten Schüler für das Klima. Um 10 Uhr versammelten sich Schüler auf dem Bahnhofplatz in Bern. «Es geht für uns Jugendliche schliesslich um unsere Zukunft – und wenn nicht um unsere, dann sicher um die unserer Kinder», sagte die 14-jährige Zürcher Schülerin Paula Schmid im Vorfeld. Bereits am vergangenen Freitag waren mehrere Hundert Schüler in Zürich auf die Strasse gegangen.

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Mehrere Hundert Schülerinnen und Schüler versammelten sich am Freitagmorgen vor dem Zürcher Stadthaus. Mit Plakaten, Banner und Sätzen wie «Jugend fordert Klimaschutz!» kamen die Schüler kurz vor 9 Uhr über die Quaibrücke in Richtung Stadthaus im Kreis 1. Auch in Bern, Basel und St. Gallen sind Demonstrationen angekündigt.

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Nach wenigen Minuten haben die Schüler ein kleines Ziel bereits erreicht: GLP-Stadtrat Andreas Hauri ist aufgrund der Demonstration aus dem Stadthaus herausgekommen und sprach zu den Schüler. Er wolle im nächsten Jahr mit den Organisatoren der Demo zusammensitzen und schauen, welche Massnahmen in der Stadt Zürich möglich seien . Damit hatte Hauri einen grossen Applaus auf sicher und die Schüler skandierten «Merci!». Anschliessend zogen sie weiter in Richtung Paradeplatz und durch die Bahnhofstrasse.

Greta Thunberg als Weckruf

Mit der Demonstration folgen die Zürcher Schüler dem Beispiel der 15-jährigen Klimaaktivistin Greta Thunberg, die seit Monaten jeden Freitag vor dem schwedischen Parlament steht – unter dem Motto «Schulstreik fürs Klima». Das soll sich diesen Freitag wiederholen. Auch in anderen Städten der Schweiz sind Demonstrationen angekündigt.

Organisiert haben sich die Schüler via Whatsapp, Instagram und Facebook. So habe man schnell ein breites Echo erhalten: «Es geht für uns Jugendliche schliesslich um unsere Zukunft – und wenn nicht um unsere, dann sicher um die unserer Kinder», sagte die 14-jährige Zürcher Schülerin Paula Schmid im Vorfeld.


Das sagt eine Mitorganisatorin zu den Hintergründen der Demo.

(tam)