West-Umfahrung Zürich

16. Juli 2014 13:40; Akt: 14.08.2014 10:36 Print

Separate Bus-Ausfahrt früher als geplant

Die Linienbusse auf der Zürcher Westumfahrung profitieren ab nächstem Montag von einer separaten Ausfahrt in der Brunau – früher als geplant. Bislang steckten sie oft im Stau fest.

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Im Stau stehende Linienbusse gehören in der Brunau bald der Vergangenheit an. (Bild: Reto Oeschger)

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Der im Mai 2009 fertiggestellte Uetlibergtunnel ist ein Segen für Pendler aus dem Säuliamt und dem Raum Bremgarten AG. Nicht nur Autofahrer gelangen seither schneller in die Stadt – sondern auch die Passagiere verschiedener Linienbusse. Allerdings halten diese den Fahrplan wegen der morgendlichen und abendlichen Staus nur selten ein.

Das Problem rief anfangs 2013 den Zürcher Volkswirtschaftsdirektor Ernst Stocker (SVP), den damaligen Chef der Verkehrspolizei Ueli Zoelly und einen Vertreter des Bundesamtes für Strassen (Astra) auf den Plan. Zusammen konnte eine Lösung gefunden werden. Man einigte sich auf eine Spezial-Ausfahrt für die Linienbusse, welche auf die Kantonsstrasse führt – schweizweit eine einmalige Lösung.

Keine Einsprachen

Nun wird die Ausfahrt bereits am nächsten Montag in Betrieb genommen – ursprünglich war diese für den Herbst vorgesehen. «Die Arbeiten sind optimal verlaufen und in der kürzestmöglichen Zeit erfolgt», erklärt Karin Unkrig, stellvertretende Bereichsleiterin des Astra. «Verschiedene Faktoren spielten dabei eine Rolle. Unter anderem gab es keine Einsprachen, die oft zu Verzögerungen führen.»

Durch eine neue Markierung können die Linienbusse im Bereich der Ausfahrt Zürich-Brunau den Standstreifen über eine Länge von zirka 250 Metern als Busspur benutzen und ihre Fahrt danach auf der regulären Allmendstrasse Richtung Stadt fortsetzen.

(KV)