Dübendorf

17. Juli 2014 16:45; Akt: 17.07.2014 16:52 Print

Soldat schoss Soldat an – Prozess in Kürze

Ein Wachsoldat, der auf dem Flugplatz Dübendorf einen Kameraden angeschossen hat, kommt vor Gericht. Ihm drohen bis zu drei Jahre Haft.

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Auf dem Flugplatz Dübendorf schoss ein Armeeangehöriger im Mai 2013 einen anderen Soldaten an - im August 2014 wird dem Schützen der Prozess gemacht. (KEYSTONE/Steffen Schmidt) (Bild: Keystone/Steffen Schmidt)

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Mit seiner Pistole schoss ein Wachsoldat im Mai 2013 auf dem Flugplatz Dübendorf einen Kollegen an und verletzte ihn schwer. Für den Schützen hat der Vorfall nun gravierende Konsequenzen: Er wird sich unter anderem wegen fahrlässiger schwerer Körperverletzung, Gefährdung des Lebens und Nichtbefolgen der Dienstvorschriften verantworten müssen. Ende August kommt es zum Prozess vor dem Militärgericht, wie Tobias Kühne, Sprecher der Militärjustiz, gegenüber «Radio Zürisee» bestätigte. «Bei dem Vorfall waren Soldaten im Dienst betroffen. Die Untersuchungen ergaben, dass es möglicherweise strafbare Handlungen ergab. Deshalb wurde Anklage erhoben.»

Der Strafantrag ist noch nicht bekannt. Dem Täter drohen allerdings bis zu drei Jahre Haft. Sowohl beim Schützen wie auch beim Opfer handelt es sich offenbar um «Deutschschweizer Anfang 20», weitere Details wurden nicht preisgegeben.

(ram)