Lindau ZH

06. August 2018 19:17; Akt: 07.08.2018 08:44 Print

Spaziergängerin findet ausgesetztes Katzen-Baby

In Lindau ZH fand eine Spaziergängerin ein ausgesetztes Kätzchen. Das Tier hatte Glück, bei der Hitze überlebt zu haben.

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Das noch junge Kätzchen hat trotz der Hitze überlebt und heisst jetzt Yoshi. (Bild: Stiftung Tierrettungsdienst)

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In der Nähe von Lindau ZH wurde vor einer Woche im Wald ein Baby-Büsi ausgesetzt. Im Alter von gerade mal einer Woche, wurde der kleine Kater in eine Kartonschachtel gepackt und neben dem Abfall entsorgt. Dank eines Hundes wurde er von einer Spaziergängerin entdeckt und gerettet.

Entsetzt über ihren Fund brachte sie das Katzenbaby umgehend ins Tierheim Pfötli in Winkel ZH zur Pflege. Dort wird es mit der Flasche aufgezogen. Bereits kurz nach seiner Ankunft trank der Findling hungrig seine Katzenmilch.

Überlebenschancen waren äusserst gering

An einem heissen Sommertag ausgesetzt, waren die Überlebenschancen des Kätzchens äusserst gering. Ohne Mutter und menschliche Hilfe hätte der Kleine vermutlich die Nacht nicht überlebt, teilt der Tierrettungsdienst mit.

Trotz einiger Flöhe und einem eiternden Auge geht es ihm den Umständen entsprechend gut. Die Tierpflegerin muss den kleinen Kater rund um die Uhr füttern – der Wecker klingelt alle zwei bis drei Stunden, damit sie ihn mit einer Mahlzeit versorgen kann.

Yoshi, der Glückliche

Damit das Katzenbaby auf seinem weiteren Lebensweg mehr Glück hat als bis jetzt, wurde es auf den Namen Yoshi getauft, was auf Japanisch so viel wie «der Glückliche» bedeutet. Momentan ist Yoshi noch zu klein für eine Vermittlung. Anfragen werden angenommen, sobald er alt genug ist, um in ein neues Zuhause zu ziehen.

(tam)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Elli am 06.08.2018 19:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    viel Glück Yoshi

    Manche (und es sind traurigerweise viele) Menschen verdienen es nicht, "Mensch" genannt zu werden!

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  • Cleo am 06.08.2018 19:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schande

    Jeden den es reut, Geld für eine Katzenkaszration auszugeben sollte ein absolutes Tierhakteverbot bekommen. Der Mensch ist ein Monster. Nicht einmal das kleine im Tierheim abgeben. Schande über den ehemaligen Besitzer

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  • Espa am 06.08.2018 19:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schon wieder...

    Wie kann man nur. Es gibt keinen, aber gar keinen guten Grund, der dieses Verhalten rechtfertigt - schon gar nicht bei den Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen. Kann ich nicht verstehen, echt nicht.

Die neusten Leser-Kommentare

  • jane77 am 07.08.2018 14:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    traurig

    was für ein Mensch ist das der solche Sachen macht?! sprachlos ...das schlimmste an diesem Tierquäler ist dass der oder die mindestens eine Katze haben muss...das arme Tier

  • Conny am 07.08.2018 10:36 Report Diesen Beitrag melden

    Yoshi

    Unfassbar , zu was manche Menschen fähig sind..

  • Pe li am 07.08.2018 09:41 Report Diesen Beitrag melden

    Achtung

    Hat jemand daran gedacht, dass es die Katze selbst ausgesetzt hat? Das kommt auch vor!!

  • Mary Roos am 07.08.2018 09:12 Report Diesen Beitrag melden

    Strafe

    Ich hoffe ganz fest, und bin eigentlich davon mehr wie nur überzeugt, diese Person wird bestraft werden! Höhere Gewalt.

    • Rüdisüli am 07.08.2018 10:28 Report Diesen Beitrag melden

      Erfahrung

      Stelle einen Strafantrag gegen Unbekannt, sonst tut sich nichts!

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  • Liz K. am 07.08.2018 09:04 Report Diesen Beitrag melden

    Bedenklich

    Am schlimmsten sind diese ewigen Daumen runter Kranken und das machen die nur weil sie eine Schraube locker haben.