11. April 2005 04:42; Akt: 20.04.2005 11:16 Print

Spidergalaxy-Gängern den Eintritt verwehrt

Nach der Zwangs-Schliessung der Zürcher Clubs Spidergalaxy und Stoffwechsel verteilt sich die Szene in die umliegenden Tanztempel – zum Ärger der anderen Clubs.

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«Seit der Drogenrazzia im Spidergalaxy und im Stoffwechsel von letzter Woche haben wir einen massiven Mehraufwand», klagt Dachkantine-Nightmanager Jan Flachsmann. Der Afterhour-Club fürchtet um seinen Ruf und beauftragte am Wochenende einen zusätzlichen Sicherheitsmann: «Wir boten einen Szenekenner auf», so Flachsmann, «am Sonntagmorgen musste er etwa fünfzig Leute, die bisher im Spidergalaxy verkehrten, abweisen.»

Auch Q-Geschäftsführer Urs Kind duldet diese Szenegänger nicht: «Zum Glück haben bei uns die meisten von ihnen schon seit längerem Hausverbot.» Verschont blieben die Betreiber vom Supermarket, der Tonimolkerei sowie auch dem Rohstofflager, da sie keine Afterhourparty durchführten.

Dem Geschäftsführer des Spidergalaxy wurde der Mietvertrag in der Zwischenzeit fristlos gekündigt. Dennoch gibt er sich weiterhin zuversichtlich und will Ende April wieder öffnen, wie er gestern betonte.

Romina Lenzlinger