Planespotter Mike Wyss (20)

21. Januar 2020 12:24; Akt: 21.01.2020 12:24 Print

«Die Sonne ging leider ein paar Minuten zu spät auf»

Die Landung der beiden Präsidenten-Jets aus den USA hat viele Planespotter an den Flughafen gelockt – darunter Mike Wyss.

Planespotter Mike Wyss (20) hat die Landung der beiden amerikanischen Flugzeuge mitverfolgt. (Video: sri/tsa/tam)
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Hochbetrieb auf der Besucherterrasse am Flughafen Zürich. Alle wollten am Dienstagmorgen die Landung der Air Force One aus nächster Nähe mitverfolgen. Darunter waren viele Planespotter, die bereits am frühen Morgen und teilweise von weither angereist in die Schlange vor dem Eingang warteten, um sich einen guten Platz auf der Terrasse zu sichern.

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Gute Sicht gab es aber auch an anderen Orten – etwa vom Parkhaus P6. Dort lauerte Planespotter Mike Wyss (20) auf die beiden Flugzeuge des US-Präsidenten Donald Trump. Er war um 5.20 Uhr aufgestanden, um rechtzeitig vor Ort zu sein. «Es hat sich gelohnt, einmal eine andere Perspektive auf das Flugzeug zu haben», sagt Wyss. Mit seinen Bildern ist er zufrieden – einziger Wermutstropfen: «Die Sonne ging leider ein paar Minuten zu spät auf.»

«Es hat gekribbelt»

Dass gleich beide Präsidenten-Jets in Zürich landeten, hat Wyss besonders gefreut. Eigentlich wollte er nicht extra frei nehmen, doch als die zweite Maschine angekündigt war, habe es dann doch gekribbelt. «Es ist sensationell, dass ich beide Flugzeuge innerhalb von einer halben Stunde fotografieren konnte, besonders weil eine der beiden Maschinen eher selten unterwegs ist.»

Ursprünglich sei nicht zu erwarten gewesen, dass beide nach Zürich kommen. Die Gründe dahinter kennt Wyss nicht genau. «Man munkelt, dass ein Flugzeug als Reserve mitkam, falls es einen technischen Defekt an einem der beiden Flugzeuge gibt und der Präsident schnell weg muss.»

(tam/sri/tsa)