Zürich

01. Juli 2018 14:39; Akt: 01.07.2018 14:39 Print

Stadt kauft Terror-Sperren für Grossanlässe

Die Stadt Zürich will an Grossanlässen wie dem Sechseläuten oder der Street Parade Amokfahrten verhindern. Dazu kauft sie spezielle Terrorsperren.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Attentäter rasten in jüngster Zeit in mehreren europäischen Städten während Grossanlässen in Menschenmengen. Damit dies nicht in Zürich passiert, rüstet die Stadt auf. Stadtpolizei-Medienchef Marco Cortesi sagt zur «SonntagsZeitung»: «Es sei geplant, dass man im August die Beschaffung eines Fahrzeugrückhaltesystems öffentlich ausschreibe. Derzeit prüfe eine Kommission, welche Anforderungen erfüllt sein müssten.

Die Sperre soll Menschen während Grossanlässen wie dem Züri-Fäscht, Sechseläuten, Knabenschiessen oder der Street Parade schützen. Laut Cortesi ist es wichtig, dass das System flexibel ist, also an diversen Orten eingesetzt werden kann. Bisher sperrte die Stadtpolizei etwa die Zufahrt zur Street Parade mit Fahrzeugen. Betonelemente setzt sie nicht ein, weil dann Zubringer nicht mehr auf das Gelände kommen und teils auch Fluchtwege versperrt werden.

Auch andere Städte rüsten laut der Zeitung auf. Anbieter spüren das steigende Interesse. So kreierte etwa die Consel Group aus Buchs ZH ein mobiles, modulares Pollersystem, das auch vermietet wird. So etwa letzte Woche bei den Augsburger Sommernächten. Gemäss dem Chef hat das Unternehmen innerhalb von wenigen Tagen 16 Anfragen erhalten, auch aus der Schweiz.

(20 Minuten)