Zürich

05. Juni 2011 22:08; Akt: 05.06.2011 20:12 Print

Stadtrat gegen Velos auf der Hardbrücke

Der Stadtrat wehrt sich weiterhin gegen den Auftrag des Gemeinderats, auf der Hardbrücke einen Veloweg zu bauen. Er begründet dies damit, dass auf der Hardbrücke neu eine Extraspur für den ­öffentlichen Verkehr entstehe.

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Wenn es nach dem Stadtrat geht, wird die Velofahrt auf der Hardbrücke nicht angenehmer. Foto: key

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Neben den Fahrbahnen für den Autoverkehr und der Busspur sei kein Platz mehr für einen Veloweg. Die Busspur könne nicht für Velos freigegeben werden, weil das für die Velofahrer zu gefährlich sei. Sie befänden sich ständig zwischen den Bussen und könnten nicht ausweichen. Zudem behinderten sie den Busverkehr. Ein neuer, zusätzlich zur bestehenden Brücke gebauter Veloweg wiederum bräuchte Auffahrtsrampen auf die Brücke. Diese müssten unter den bestehenden Autoauffahrten hindurchgeführt werden. Das sei nicht möglich, weil dafür die Höhe zwischen Strasse und darunterliegendem Strassenraum nicht ausreiche. Der Stadtrat kämpft ­bereits seit 2005 gegen eine ­damals von CVP und Grünen eingereichte Motion, die einen solchen Veloweg fordert.

(20 Minuten)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Markus Boll am 06.06.2011 15:12 Report Diesen Beitrag melden

    Stadt zürcher haben eine eigene logik.

    Die Busspur ist 3m Breit, der Bus selbst max 2.3m, da bleiben 70cm für den Radfahrer, oder genau die Situation auf normalen Strassen vs LKW's, nur dürfen die bis 2.6m Breit sein. Beil LKW's stört es nicht bei den schmaleren Bussen schon? Das ist die logik der Stadt Zürich.

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  • Markus Boll am 06.06.2011 15:12 Report Diesen Beitrag melden

    Stadt zürcher haben eine eigene logik.

    Die Busspur ist 3m Breit, der Bus selbst max 2.3m, da bleiben 70cm für den Radfahrer, oder genau die Situation auf normalen Strassen vs LKW's, nur dürfen die bis 2.6m Breit sein. Beil LKW's stört es nicht bei den schmaleren Bussen schon? Das ist die logik der Stadt Zürich.