Stadt Zürich

31. Juli 2018 05:47; Akt: 31.07.2018 05:47 Print

Street Parade reagiert auf «extrem gutes» Falschgeld

Die Street Parade hatte in den letzten Jahren ein Problem mit falschen Euro-Noten. Daher kann man dieses Jahr nur mit Schweizer Franken bezahlen.

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Bis zu einer Million Besucher werden am 11. August zur diesjährigen Street Parade erwartet. Für ein Bier, ein Wasser oder eine Cola konnten diese bisher auch mit Euro an den offiziellen Ständen bezahlen. Damit ist nun Schluss. In diesem Jahr können Gäste nur noch mit Schweizer Franken bezahlen, wie Stefan Epli, Sprecher der Street Parade, auf Anfrage bestätigt. Grund: Die Zunahme von Falschgeld. «In den vergangenen fünf Jahren wurde vermehrt mit falschen Euroscheinen an den Ständen bezahlt.»

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Bei der letzten Parade im August 2017 sei es besonders schlimm gewesen. «Dort sind die Fehleinnahmen sogar auf einen fünfstelligen Betrag angestiegen. Viel zu viel für eine nicht-gewinnorientierte Veranstaltung wie uns», sagt Epli.

Cash-Häuschen mit speziellem Scanner

Dabei habe es sich um extrem gute Fälschungen gehandelt. «Die Scheine gingen ohne Probleme durch die Geldzählmaschinen des Geldtransportunternehmens, mit dem wir zusammenarbeiten.» Erst bei der Bank seien die Fälschungen aufgeflogen. «Da es jedes Jahr mehr wurde, gehen wir davon aus, dass es sich herumgesprochen haben muss – dem müssen wir nun einen Riegel schieben», sagt Epli.

Damit die Tausenden Street-Parade-Besucher aus dem Ausland aber nicht viel Zeit mit dem Geldwechsel verlieren, ist für eine Lösung gesorgt. «Wir bieten mehrere Cash-Häuschen an, wo Dollar, Pfund und Euro in Schweizer Franken getauscht werden können», erklärt Epli. Dort arbeite man mit einem Scanner, der Falschgeld sofort erkennt. Für die Zukunft könne man sich auch eine Lösung ohne Bargeld vorstellen. «Idealerweise könnten Besucher dann mit der Karte oder mit dem Handy an den Ständen bezahlen – das würde auch uns helfen.» Dafür brauche es aber gemäss Epli ein garantiert stabiles Netz. «Und das hatten wir bei der Street Parade bis jetzt noch nie.»

(wed)