Besetzer statt BesetzerInnen

24. Januar 2020 16:55; Akt: 24.01.2020 16:55 Print

SVP-Brunner bekommt Recht im Sprachenstreit

Ein Vorstoss von Susanne Brunner (SVP) wurde vom Zürcher Gemeinderat zurückgewiesen, weil er nicht gendergerecht sei. Nun entschied der Bezirksrat darüber.

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Die SVP-Politikerin Susanne Brunner erhält Rückendeckung vom Zürcher Bezirksrat. In einem politischen Vorstoss zur Besetzung des Pfingstweidparks hatte die Stadtzürcherin fast ausschliesslich die männliche Form verwendet. Sie schrieb von Besetzern, Anwohnern und Touristen. Nur im ersten Satz waren neben den Aktivisten auch die Aktivistinnen erwähnt.

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Die Folge davon war, dass das Büro des Gemeinderats den Vorstoss zurückwies. Auch eine nochmalige Einreichung mit dem Hinweis, dass die männliche Form auch alle anderen Formen umfasse, half nicht. Der Vorstoss wurde erneut zurückgewiesen. Deshalb wehrte sich die SVP-Gemeinderätin beim Bezirksrat gegen den Entscheid.

Keine genügende gesetzliche Grundlage

Der Rekurs wurde nun gutgeheissen, wie es in einer Mitteilung der Behörde vom Freitag heisst. Sie hob den Beschluss des Gemeinderats auf. Die Interpellation sei mit unverändertem Wortlaut vom Gemeinderat an den Stadtrat zur Beantwortung zu überweisen. Begründung: Die sprachformalen Vorgaben hätten keine genügende gesetzliche Grundlage. Der Entscheid kann an das Verwaltungsgericht weitergezogen werden.

«Ich bin sehr erfreut über den klaren Entscheid», schreibt Brunner in einer Medienmitteilung. Für eine Demokratie sei es äusserst wichtig, dass das Wort frei sei.

(tam)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • St. Kälin am 24.01.2020 20:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Genderquatsch

    Wann wurde eigentlich die Bevölkerung gefragt, ob wir diesen Genderquatsch wollen????

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  • Carlopo am 25.01.2020 09:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Krank

    Echt jetzt? Diese Stilblüten sprich gendersachen gehen mir langsam auf den Keks! Sind nur alles Menschen. Punkt

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  • Vollprofi am 25.01.2020 08:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    BRAVO

    Bravo Frau Brunner. Ich hoffe jetzt nur das keine zusätzlichen Steuergelder für eine solches Problem verwendet werden. Ich meine wir haben grössere Probleme zu lösen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Bettydotty am 25.01.2020 17:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das Geschlecht in

    der deutschen Sprache ist grammatisch und hat mit Gender gar nichts zu tun. DAS Unterseeboot, DIE Segelyacht, DER Tanker - alles Schiffe (DAS Schiff).

  • Denker am 25.01.2020 17:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bravo!

    Zu diesem Thema muss man dem Psychotherapeuten Jordan Peterson mal etwas zuhören und das Buch Gendergaga von Birgit Kelle gelesen haben um zu wissen, dass diese GenderIdee eine wissenschaftlich absolut unhaltbare Gedankentheorie ist und es ist erschreckend wie z.B. in Deutschland bereits Universitäten manipuliert werden. Diese Gendergeschichte ist nichts anderes als ein Zeichen dafür, wie völlig entwurzelt von jeglichem gesunden Menschenverstand wir heute bereits sind und das irgendwelche intellektuellen Minderheiten meinen, den Normaldenkenden den Mund verbieten zu können!!

  • Riberto Tschegger am 25.01.2020 16:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bravo

    Bravo einfach nur Bravo irgendwann ist genug bravo frau brunner bravo svp bravo über diesen entscheid

  • Renato El Gonzo am 25.01.2020 15:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wahnsinn

    Ich bin nun wirklich kein Anhänger ihrer Partei - im Gegenteil. Ich finde es absolut richtig, dass sie gegen diese krankhaften Gender-Wahn vorgeht.

  • Petra am 25.01.2020 15:05 Report Diesen Beitrag melden

    Ich entscheide selber

    Ich mache diesen Blödsinn nicht mit. Wurde nie gefragt, ob ich das will und mein freier Wille sagt Nein.