Zoo Zürich

25. April 2018 17:47; Akt: 25.04.2018 17:47 Print

«Pfleger hätten zum Wasserschlauch gegriffen»

Anfänglich herrschte wenig Harmonie zwischen dem Tigerpaar Sayan und Elena. Am Dienstag begegneten sich die beiden Tiger erstmals ohne Gitter.

Das Tigerpaar Elena und Sayan hat sich nun aneinander gewöhnt. (Video: Zoo Zürich)
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Zu einer handfesten Auseinandersetzung hätte es am Dienstag im Zoo Zürich kommen können. Die beiden Amurtiger Sayan und Elena sind sich zum ersten Mal ohne schützendes Gitter begegnet. Nachdem sie sich mehrere Wochen kennen lernen durften, ist es zur ersten direkten Begegnung gekommen.

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Diese verlief laut Zoo-Direktor Alex Rübel «ganz gut». Einige Faucher und Zähnefletscher hätte es gegeben, aber bereits nach kurzer Zeit hätten sich die beiden Tiger ganz ruhig ein paar Meter voneinander entfernt auf den Boden gelegt.

Neuankömmling Sayan fühlt sich wohl

«Man weiss nie, wie Tiere bei einer direkten Begegnung aufeinander reagieren», sagt Rübel. Deshalb seien solche Zusammenführungen auch für das Pflegepersonal ein Überraschungsmoment. Wäre es zu einer handfesten Auseinandersetzung gekommen, hätten die Tierpfleger zu einem Feuerwehrschlauch gegriffen. «So kann man die Tiere trennen, um Schlimmeres zu verhindern.»

«Ob es Tiger-Babys gibt, liegt an Sayan und Elena»

«So etwas bleibt uns aber meist erspart», so Rübel. Es sei selten, dass sich die Tiere gar nicht verstehen und man eines der Tiere weggeben muss. Der Amurtiger Sayan, der erst seit März im Zoo Zürich lebt, habe sich gut eingelebt: «Er scheint sich bei uns wohlzufühlen.»

«Die Nachwuchsplanung liegt an den beiden»

Vom Neuankömmling war Tigerdame Elena zu Beginn aber wenig begeistert. Bereits bei der ersten Begegnung am Gitterschieber gab es beidseits lautes Gebrüll. So musste man die beiden Tiere durch ein Gitter getrennt langsam aneinander gewöhnen. «So etwas machen wir immer behutsam, damit die Tiere in Ruhe zueinander finden können.»

Beim Tigerpaar hat es geklappt. Sayan und Elena bleiben gemeinsam in der Anlage und verbringen den Grossteil des Tages ruhend an verschiedenen Liegeplätzen. «Sie werden von den Zoo-Angestellten weiterhin genau beobachtet», so Rübel. Zudem sei nun auch Nachwuchs ein Thema: «Da haben wir aber keinen Einfluss. Das liegt ganz an den beiden.»

(mon)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pit Z. am 25.04.2018 18:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bedenklich

    Für viele Tier-Rassen ist der Zoo oder Tiergarten, die einzige Rettung vor dem aussterben. Verantwortlich für diese Umstände ist der Mensch, welcher rücksichtslos in die Natur einbricht.

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  • Murmeli am 25.04.2018 17:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Süss

    Süss die 2! Ich hoffe auf Nachwuchs!

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  • Mami am 25.04.2018 19:01 Report Diesen Beitrag melden

    Gute Idee

    Vielleicht sollte ich das mit dem Wasserschlauch auch mal probieren, wenn sich unsere Jungs wieder mal so richtig zoffen...

Die neusten Leser-Kommentare

  • rosi am 26.04.2018 11:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    naja

    klingt für mich wie zwangsheirat.

  • Yvi am 26.04.2018 08:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nachwuchs?!

    Nachwuchs! Damit auch diese in einem zoo leben? Man sollte die zeit sowie das geld in auswilderungen und erhaltungen setzen.

    • h.p.meier am 26.04.2018 09:45 Report Diesen Beitrag melden

      Auswildern

      Auswildern und das wo? Auf dem Mond oder auf dem Mars? Dort hat es keine Feinde, aber leider auch kein Futter...

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  • Adiooo am 26.04.2018 08:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Artgerecht

    Kann es geben bei einem Tier, das in der Natur als Einzelgänger lebt.

  • Cornichon am 26.04.2018 07:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unverständlich

    Was für wunderbare Tiere. Leider gibt es Menschen die sich sowas tot vor den Kamin legen!

  • chrigi am 26.04.2018 02:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Traurig

    Was haben die verbrochen dass Sie eingesperrt werden?

    • Igel am 26.04.2018 04:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @chrigi

      Was haben solche Tiere verbrochen das sie Ausgerottet werden? Um die Art noch zu Erhalten bleibt nur noch der Zoo.Tigerfelle für Festkleidung in Tibet Innereien und Hoden für Chinesische Medizin Traurig. Elefantenzähne Elfenbein Figuren. Da sollte der Hebel angesetzt werden.

    • Nikkel am 26.04.2018 06:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @chrigi

      Nichts! Aber wenn sie in Gefangenschaft geboren wurden, kann man sir nicht frei lassen, das soe sonst steben würden.

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