Zürich

23. März 2011 21:21; Akt: 23.03.2011 22:23 Print

Trotz Erbe Geld bezogen

Eine 62-jährige Schweizerin hat von der Stadt Zürich Zusatzleistungen bezogen und verheimlicht, dass sie eine hohe Erbschaft gemacht hatte. Dafür wurde sie vom Bezirksgericht Zürich wegen Betrugs zu einer bedingten Geldstrafe von 10 800 Franken verurteilt.

Fehler gesehen?

Die geständige Mutter von zwei erwachsenen, aber arbeitslosen Kindern hatte nach dem Tod ihres Ehemanns 2004 über Jahre hinweg von der Stadt Zusatzleistungen zur Witwen- und Waisenrente für sich und ihre Söhne bezogen. Bis Juni 2010 erhielt sie über 163 500 Franken. Laut Anklage zu Unrecht, da sie nach dem Tod ihrer Mutter im März 2004 über 486 000 Franken geerbt hatte. Bis im Dezember 2009 bezog sie davon 300 000 Franken, ohne die Behörden davon in Kenntnis zu setzen. Mittlerweile hat die Frau das unrechtmässig bezogene Geld zurückbezahlt.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Monique am 24.03.2011 13:24 Report Diesen Beitrag melden

    Unglaublich

    Was sollen denn solche Artikel bewirken? Anstiftung, jeden zu verdächtigen, zu bespitzeln und verpetzen? Es bleibt die Frage, wieviel die Detektivsarbeit kostet. Wie heisst es doch so schön: "Kleine Fische fängt man und hängt es an der grossen Glocke und grosse lässt man laufen, oder werden sogar belohnt und davon erfährt man nichts".

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Monique am 24.03.2011 13:24 Report Diesen Beitrag melden

    Unglaublich

    Was sollen denn solche Artikel bewirken? Anstiftung, jeden zu verdächtigen, zu bespitzeln und verpetzen? Es bleibt die Frage, wieviel die Detektivsarbeit kostet. Wie heisst es doch so schön: "Kleine Fische fängt man und hängt es an der grossen Glocke und grosse lässt man laufen, oder werden sogar belohnt und davon erfährt man nichts".

    • Heinz Kremsner am 24.03.2011 23:33 Report Diesen Beitrag melden

      Sie haben Recht

      In diesem und auch im Falle heute in 20 Minuten "Eine geschiedene, zehnfache Mutter hat unrechtmässig 90000 Franken Sozialhilfe bezogen". In beiden Fällen sind Private (Nachbarn) als Spitzel und Denunzianten tätig geworden. Darauf wurde in beiden Fällen mit Privatdetektiven beschattet. Mit grossem finanz.Aufwand, bezahlt von mir und Ihnen. In beiden Fällen haben sich die Beschuldigt genannten Personen absolut korrekt verhalten. Ich sehe keinen Missbrauch vorliegen. Man könnte doch Steuerbetrüger (vor allem Reiche) beschatten. Das ergäbe pro Jahr mind. 50 Milliarden Hinterzug!!!

    einklappen einklappen