Kampf der Prostitution

10. November 2011 14:48; Akt: 10.11.2011 16:39 Print

Ukrainerinnen brüsten sich mitten in Zürich

Aktivistinnen der ukrainischen Organisation Femen haben gegen die Ausbeutung von Frauen protestiert. Auf dem Strassenstrich der grössten Schweizer Stadt legten sie dazu einen Strip hin.

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Femen in Zürich: Klicken Sie sich durch die Bilder.

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Am Donnerstagmittag hatten die aus der Ukraine angereisten Frauen ihren grossen Auftritt in Zürich. Verstärkung erhielten sie für ihre Aktion von einer Frau aus der Romandie. Gegen 14 Uhr tauchte das Quartett mit einem Taxi am Sihlquai auf. In diesem zog es sich kurz um und wenig später teilweise aus. «Eine ältere Frau trat an die Damen heran und streckte anerkennend beide Daumen in die Höhe», berichtet Leser-Reporter Michael Weiss. «Aber schätzungsweise 90 Prozent der Anwesenden waren bloss Gaffer. Die wenigsten interessierten sich für die Botschaft der Frauen.»

Vor der Demo posierten die Aktivistinnen denn auch für die rund 150 Gaffer, die freudig ihre Handys zückten und Fotos schossen. Anschliessend blockierten die Frauen kurz den Verkehr, was von verärgerten Autofahrern mit wütendem Hupen quittiert wurde.

«Frauen sind keine Ware!» war die Kernbotschaft der Aktivistinnen, die sie mit Plakaten und Parolen verkündeten. Rund eine halbe Stunde dauerte die Aktion. Die Zürcher Stadtpolizei liess sich nicht blicken und die Frauen gewähren.

(Video: Leser-Reporter Michael Weiss)

(rme)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Eski Moe am 10.11.2011 16:01 Report Diesen Beitrag melden

    süss und knackig aber...

    Boah denen wil ich (als Mann) in der Nacht nicht über den weg laufen. Die können ja richtig laut sein. Ich hoffe die machen bei der nächsten Strassenschlacht auch mit, Hehe...

  • Charles Bukowski am 10.11.2011 15:44 Report Diesen Beitrag melden

    Ohhh ja..

    Mir eigendlich egal für was die demonstrieren, aber sie sehen verdammt scharf aus. Bitte kontakt herrstellen.

    einklappen einklappen
  • anonym am 10.11.2011 16:14 Report Diesen Beitrag melden

    Demo

    Also es würde mit Sicherheit keinen Mensch interessieren wenn sie nicht fast nackt wären oder????? So liest jemand wenigstens ihre Botschaften und nimmt das ganze überhaupt wahr.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Oliver Pfister am 23.11.2011 16:18 Report Diesen Beitrag melden

    Lieber gegen die EM protestieren

    Voll verpasst. Schade. Die Girls sollen sich lieber für die Hundetötung zu Gunsten der Fussball EM stark machen, das mach viel mehr Sinn.

  • Beniamin am 11.11.2011 09:50 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht alle Prostituierten sind ausgebeut

    Das Problem bei dieser Demo ist, dass nicht klar wird, ob es grundsätzlich gegen Prostitution oder um die ausbeuterische Prostitution geht. Nicht alle Prostituierten sind ausgebeutete Frauen! Meine Freundin prostituiert sich auch, und zwar in einem seriösen Salon in Dübendorf. Sie macht den Job nicht nur freiwillig, sondern hat auch Spass daran. Sie ist also alles andere als eine ausgenutzte Frau. Dass gegen ausbeuterische Prostitution à la Shilquai gekämpft wird, ist zu begrüssen. Traurig, dass es dafür ukrainische Aktivistinnen braucht. Das wäre die Aufgabe der Zürcher Behörden!!!

  • Diego am 10.11.2011 21:03 Report Diesen Beitrag melden

    Wann, wo das nächste mal???

    Wieso habe ich nichts davon gewusst??? :-(

  • So Schad am 10.11.2011 19:07 Report Diesen Beitrag melden

    Wow...

    ...die sind sogar noch hübsch! Hätte ein paar schöne Fotos gegeben! Schade. Musste leider arbeiten.

  • A. Meyer am 10.11.2011 18:45 Report Diesen Beitrag melden

    die Nummer zieht wirklich...

    die werden wirklich bekannt und ein Augenschmaus :D