Stadtfinanzen

30. März 2011 11:45; Akt: 30.03.2011 13:30 Print

Uster leistet sich schickes Hallenbad

Für 25 Millionen Franken soll das Ustermer Hallenbad Buchholz saniert und erweitert werden. Mit Hinweis auf das solide Finanzpolster der Stadt hat der Stadtrat die Realisierung von diesem und drei anderen Grossprojekten ins Auge gefasst.

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Das Hallenbad soll nicht nur saniert werden. Vorgesehen ist zudem eine Erweiterung mit einem 50-Meter-Becken und einem Wellnessbereich. Sagen Parlament und Stimmberechtigte Ja zum Vorhaben, so könnte das neue Bad Mitte 2015 fertig sein, wie der Stadtrat am Mittwoch mitteilte.

Das Hallenbadprojekt soll als erstes von vier Grossprojekten verwirklicht werden. Die Stadt könne sich dies leisten, betrage doch ihr Eigenkapital 129 Millionen Franken - eine «komfortable finanzielle Grundlage», wie es in der Mitteilung heisst. Das für die Investitionsplanung wichtige Nettovermögen belaufe sich auf 70 Millionen Franken.

Damit könne sich die Stadt - neben den ordentlichen Investitionen - «auch wieder einmal etwas Ausserordentliches leisten», schreibt der Stadtrat. Nach dem Hallenbad will er als zweites den Neubau des Schulhauses Krämeracker in Angriff nehmen. Dieser soll rund 28 Millionen Franken kosten.

Nach diesen beiden Projekten wolle man die dannzumal aktuelle Finanzlage neu beurteilen, schreibt der Stadtrat. Erlaube sie es, so sollen zwei weitere Grossprojekte für je rund 20 Millionen Franken realisiert werden: der Neubau eines Kultur- und Tagungszentrums sowie ein neues Stadthaus.

(sda)