20. April 2005 04:42; Akt: 19.04.2005 22:29 Print

VBZ: Weniger Vandalenakte nach Schulsilvester-Verbot

Im Jahr 2004 wurden bei den VBZ deutlich weniger Vandalenakte registriert als im Vorjahr. Grund sei die Abschaffung des Schulsilvesters.

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Jährlich verursachen Vandalen bei den VBZ einen Schaden in der Höhe von insgesamt 1,3 Millionen Franken. 3225-mal schlugen sie im letzten Jahr zu. Am häufigsten (1948-mal) wurden nach wie vor Billettautomaten mutwillig beschädigt. Durch Verstopfen der Entwerter- und Münzschlitze entstand ein Schaden von 270000 Franken. «Dass im letzten Jahr 189 Automaten-Schadensfälle weniger registriert wurden, ist ganz klar auf die Abschaffung des Zürcher Schulsilvesters zurückzuführen», erklärt VBZ-Sprecher Andreas Uhl auf Anfrage. «Denn in dieser Zeit hatte der Automatenvandalismus jeweils Hochsaison.»

Zu den weiteren 1277 Vandalenakten zählten Schmierereien und aufgeschlitzte Sitze in den Fahrzeugen, aber auch ausserordentlich viele eingeschlagene oder zerkratzte Scheiben bei den Wartehäuschen.

Mittels Videoüberwachung in Fahrzeugen und an Haltestellen erhoffen sich die VBZ künftig einen weiteren Rückgang der Vandalenakte.

Sandra Hänni