Zürich

17. Februar 2011 21:37; Akt: 17.02.2011 20:38 Print

Vater nach Ausraster verurteilt

Während der Übergabe seiner Tochter an die getrennt lebende Ehefrau hat ein erzürnter Vater in Zürich-Altstetten beinahe seinen Schwiegervater und einen Begleiter angefahren.

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Dafür kassierte der 39-Jährige vom Zürcher Obergericht eine bedingte Geldstrafe. Passiert war es am 26. Oktober 2008: Damals wollte der Angeklagte nach einem Besuchstag seine damals 14 Monate alte Tochter zurück zu seiner Noch-Ehefrau bringen. Als er mit dem Auto ankam, wartete dort nicht seine Gattin, sondern sein heute 61-jähriger Schwiegervater und ein vier Jahre älterer Kollege. Kaum war der Angeklagte ausgestiegen, kam es zu einem heftigen Streit. Der Grund dafür war, dass einer der beiden Senioren das Kind dem Vater aus den Händen gerissen hatte. Laut Anklage fuhr der Mann daraufhin fluchend aufs Trottoir und hielt auf die beiden Männer zu, die sich nur knapp in Sicherheit bringen konnten.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • db3 am 19.02.2011 18:15 Report Diesen Beitrag melden

    Der Vater ist der Dumme

    Ich verstehe jeden Vater, der ausrastet. Wenn die Gesetze korrekt wären und die GLeichberechtigung auch beim Sorgerecht und besuchsrecht funktionieren würde, gäbe es weniger solche Fälle, weniger Tote, Entführungen usw. Heute kann die Frau den Mann in jeder Hinsicht über den Tisch ziehen. Wenn sie nicht will, dass die Kinder den Vater auch nur sehen, kann sie das straflos durchsetzen. Der Idiot soll aber zahlen, auch wenn er seine Kinder nicht zu sehen bekommt. Ich kenne solche Fälle zur Genüge.

  • Susanne Reich am 18.02.2011 19:08 Report Diesen Beitrag melden

    nicht gerecht

    Mir tut das Kind leid. Die Affekthandlung war nicht gut, doch ist es nicht auch so, dass mancher Vater seine Kinder fast nicht mehr sehen darf sondern nur noch zahlen? Die Kosten sollten gerechter aufgeteilt werden, sobald die Kinder etwas grösser sind, könnte die Mutter Teilzeit wieder arbeiten gehen. Ansonsten hat ein Vater kaum mehr die Möglichkeit sich noch etwas zu leisten, geschweige denn evtl. noch ein Kind zu haben mit einer neuen Partnerin. Finde ich nicht gerecht. Doch am meisten leiden die Kinder unter dieser Situation.

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  • db3 am 19.02.2011 18:15 Report Diesen Beitrag melden

    Der Vater ist der Dumme

    Ich verstehe jeden Vater, der ausrastet. Wenn die Gesetze korrekt wären und die GLeichberechtigung auch beim Sorgerecht und besuchsrecht funktionieren würde, gäbe es weniger solche Fälle, weniger Tote, Entführungen usw. Heute kann die Frau den Mann in jeder Hinsicht über den Tisch ziehen. Wenn sie nicht will, dass die Kinder den Vater auch nur sehen, kann sie das straflos durchsetzen. Der Idiot soll aber zahlen, auch wenn er seine Kinder nicht zu sehen bekommt. Ich kenne solche Fälle zur Genüge.

  • Susanne Reich am 18.02.2011 19:08 Report Diesen Beitrag melden

    nicht gerecht

    Mir tut das Kind leid. Die Affekthandlung war nicht gut, doch ist es nicht auch so, dass mancher Vater seine Kinder fast nicht mehr sehen darf sondern nur noch zahlen? Die Kosten sollten gerechter aufgeteilt werden, sobald die Kinder etwas grösser sind, könnte die Mutter Teilzeit wieder arbeiten gehen. Ansonsten hat ein Vater kaum mehr die Möglichkeit sich noch etwas zu leisten, geschweige denn evtl. noch ein Kind zu haben mit einer neuen Partnerin. Finde ich nicht gerecht. Doch am meisten leiden die Kinder unter dieser Situation.