Messerattacke in Zürich

06. Dezember 2019 10:58; Akt: 06.12.2019 10:58 Print

War 52-Jähriger ein Zufallsopfer?

Zwei Tage nach dem Messerangriff in Altstetten meldet sich das Opfer zu Wort. Der Mann glaubt, der Täter habe es nicht auf ihn abgesehen gehabt.

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Ein Überfall löste am Mittwochmorgen einen Grosseinsatz der Polizei aus. In einem Haus in Altstetten wurde ein 52-Jähriger von einem Unbekannten mit einem Messer attackiert, der Angreifer konnte flüchten und ist noch nicht gefasst.

Jetzt äussert sich das Opfer. Der Mann wurde am Hals verletzt und befindet sich nicht in Lebensgefahr. Doch: Wie er im Unispital erfahren habe, hätte der Angriff tödlich enden können. Wäre der Schnitt einen Millimeter tiefer gegangen, wären die Verletzungen lebensbedrohlich gewesen, wie er in einem Gespräch mit Tele Züri sagt.

Polizei öfter vor Ort

Warum er am frühen Morgen direkt vor seiner Haustür attackiert wurde, kann sich der 52-Jährige nicht erklären. Er vermutet, dass der Täter es auf eine andere Person abgesehen hatte und er somit ein Zufallsopfer war.

Im Haus beim Lindenplatz im Kreis 9 verkehren laut Anwohnern «immer komische Gestalten und man wird angepöbelt oder bedroht». Auch die Polizei bestätigt, dass man schon öfter zu besagter Adresse ausgerückt sei.


Das sagen Anwohner zur Messerattacke.

(bla)