Zürich

29. März 2011 22:21; Akt: 30.03.2011 11:18 Print

Warnung vor lautem Musikhören

«Unerhört!» heisst ein neuer Spot, der im April in zahlreichen Kinos im Kanton Zürich zu sehen sein wird. Der Cartoon weist die Zuschauer humorvoll auf die Gefahren lauten Musikhörens hin.

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«Mit einem MP3-Player hören die Leute heute viel mehr Musik als noch vor zehn Jahren», sagt Thomas Gastberger von der kantonalen Fachstelle Lärmschutz. «Diese Geräte können aber bis 100 Dezibel aufgedreht werden – bei dieser Lautstärke darf man nur zwei Stunden wöchentlich Musik hören, ohne das Gehör zu gefährden.» Er rät deshalb, ab und zu eine Pause einzuschalten. Doch es gibt noch weitere Gründe, weshalb man nicht dauernd Stöpsel im Ohr haben sollte: «Man kapselt sich sozial ab und nimmt die akustische Umwelt nicht mehr wahr», sagt Gastberger. «Dies kann zum Beispiel gefährlich werden, wenn man nachts ­allein unterwegs ist.»

www.laerm.ch­

(rom)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Steff am See am 30.03.2011 17:07 Report Diesen Beitrag melden

    Hörverhalten

    Das fängt ja schon damit an wie man eigentlich Musik hört und was man als Musik definiert.Es ist wichtig die Musiker zu hören und deren Spielfreude wahr zu nehmen.Elektronisch erzeugtes Soundgemisch das keinen Charakter hat muss durch einen lauten sequenzermässig erzeugten Groove dem unkritischen Musikliebhaber nahe gebracht werden.Der erste Eindruck trügt,das Gehör leidet.

  • Hedwig Lüthi am 30.03.2011 12:16 Report Diesen Beitrag melden

    Friedhof der Semantik

    Bei all den schrägen Vögeln, die einen heutzutage umgeben, bleibt einem ja nichts anders übrig, als sich musikalisch abzukapseln. In der Tat etwas asozial, aber immer noch besser, als an dessen akkustischer Geisterbahn teilzunehmen.

  • J./Lorenz am 30.03.2011 16:36 Report Diesen Beitrag melden

    Der Lärm ist überall

    Der Werbespot hat sicher seine Berechtigung. Interessant finde ich, dass er im ausgerechnet Kino ausgestrahlt wird, wo die Lautstärke (besonders bei der Werbung) auch oft hart an der Schmerzgrenze liegt. (Arena Filmcity & Co.)

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  • Steff am See am 30.03.2011 17:07 Report Diesen Beitrag melden

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    Das fängt ja schon damit an wie man eigentlich Musik hört und was man als Musik definiert.Es ist wichtig die Musiker zu hören und deren Spielfreude wahr zu nehmen.Elektronisch erzeugtes Soundgemisch das keinen Charakter hat muss durch einen lauten sequenzermässig erzeugten Groove dem unkritischen Musikliebhaber nahe gebracht werden.Der erste Eindruck trügt,das Gehör leidet.

  • J./Lorenz am 30.03.2011 16:36 Report Diesen Beitrag melden

    Der Lärm ist überall

    Der Werbespot hat sicher seine Berechtigung. Interessant finde ich, dass er im ausgerechnet Kino ausgestrahlt wird, wo die Lautstärke (besonders bei der Werbung) auch oft hart an der Schmerzgrenze liegt. (Arena Filmcity & Co.)

  • Hedwig Lüthi am 30.03.2011 12:16 Report Diesen Beitrag melden

    Friedhof der Semantik

    Bei all den schrägen Vögeln, die einen heutzutage umgeben, bleibt einem ja nichts anders übrig, als sich musikalisch abzukapseln. In der Tat etwas asozial, aber immer noch besser, als an dessen akkustischer Geisterbahn teilzunehmen.