Urdorf ZH

07. März 2017 05:47; Akt: 07.03.2017 06:01 Print

Wer will den Super-Ferrari für 3,9 Millionen Franken?

Es ist weltweit einer der gefragtesten Ferraris, den die Garage Eros Motorsport in Urdorf ZH für 3,9 Millionen Franken anbietet. Und das sei noch ein Schnäppchen.

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963 PS, 12 Zylinder und eine limitierte Auflage von 500 Stück – das LaFerrari-Modell von Ferrari ist der Traum jedes Sportwagen-Fans und das teuerste Auto des 21. Jahrhunderts. Die 500. Ausgabe des Superflitzers wurde im Dezember für 7 Millionen Dollar versteigert.

Umfrage
Von welcher Sportwagenmarke würden Sie gerne ein Auto besitzen?
19 %
21 %
14 %
11 %
15 %
11 %
9 %
Insgesamt 11931 Teilnehmer

Für fast die Hälfte – 3,9 Millionen Franken – hat die Urdorfer Garage und Carrosserie Eros Motorsport seit wenigen Tagen eine Verkaufsanzeige im Internet aufgeschaltet. «Ich kenne den Besitzer und wurde von ihm beauftragt, das Schmuckstück zu verkaufen», sagt Inhaber Eros Archidiacono. Das Auto sei auch für ihn etwas ganz Spezielles: «Wir arbeiten und handeln auch sonst oft mit teuren Sportwagen, dabei handelt es sich aber beispielsweise um Lamborghinis für mehrere Hunderttausend Franken und nicht einen Ferrari im Millionenbereich.»

Besichtigung nur gegen Bankgarantie

Der Verkauf des LaFerrari laufe daher auch anders ab als sonst, so Archidiacono: «Wir hatten bereits drei Anfragen für das Auto, aber ohne Bankgarantie und Bonitätskontrolle gibt es nicht einmal eine Besichtigung.» Grund: Das Auto stehe nicht bei ihm in der Garage, sondern weiterhin beim Besitzer. Dieser wolle das Auto verkaufen, weil er an anderen Projekten und Autos interessiert sei. «Geldprobleme sind definitiv nicht der Grund», sagt Archidiacono.

Aus seiner Sicht sei der Preis für den LaFerrari fair. «Wenn man sieht, dass das letzte Modell für 7 Millionen versteigert wurde, kann man schon fast von einem Schnäppchen sprechen», meint Archidiacono. Zudem werde das Auto in ein paar Jahren wohl doppelt so viel wert sein, «wenn nicht noch mehr».

LaFerrari besitzt Formel-1-Technologie

Das bestätigt auch die Autojournalistin Nina Vetterli: «Die Nachfrage für dieses Sammlerstück ist weiterhin sehr gross – als man das Auto 2013 in Genf vorstellte, gab es umgehend 700 Interessenten.» Es sei bis heute aber nicht bekannt, wie viel die ersten 499 Autos offiziell gekostet haben. «Gerüchten zufolge lag der Kaufpreis bei über einer Million Franken», so Vetterli.

Doch was macht dieses Auto derart speziell? «Es wurde von der Formel-1-Abteilung entwickelt, und Ferrari hat wirklich alles darin verpackt, was damals möglich war», sagt Vetterli. So sei es beispielsweise der erste Hybridmotor in einem Ferrari. «Dieser funktioniert mit derselben Kers-Technologie wie bei den Formel-1-Autos», sagt Vetterli. Neben dem 800 PS starken V12-Motor würden die beiden Elektromotoren den LaFerrari auf eine Leistung von 963 PS steigern.

Nachfolger: LaFerarri Aperta für 2 Mio. Franken

«Zusätzlich wurde im vergangenen Jahr noch der LaFerrari Aperta in Paris vorgestellt – die Cabrioletversion des LaFerrari», sagt Vetterli. Viel mehr sei über das Auto aber nicht bekannt. Laut internationalen Medienberichten kostet der Aperta über 2 Millionen Franken, und die Auflage ist auf 150 bis 200 Modelle limitiert. Einer der einzigen Apertas, den man bisher auf der Strasse gesehen hat, brauste durch London und gehört Starkoch Gordon Ramsay.

(wed)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Gärtner am 07.03.2017 06:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aha

    Schönes Teil... Aber in der Schweiz darf man eh nur maximal im dritten Gang rum fahren :-)

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  • Ferruccio am 07.03.2017 06:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    500. LaFerrari

    Der 500. LaFerrari wurde für die Erdbebenopfer in Italien versteigert. Das LaFerrari-Einzelstück trägt aber nicht nur die Seriennummer 500, sondern auch die italienische Flagge - auf der Haube, direkt unter dem Ferrari-Logo. Dazu kommen weiß abgesetzte Akzente an der Front und am Heck. Das hat sicherlich auch zum exorbitanten Verkaufspreis beigetragen.

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  • Enzo am 07.03.2017 06:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Glücklich

    Derjenige der das Schmuckstück kaufen und leisten kann. Würde ihn, könnte ich ihn mir leisten, sofort kaufen. Dies auch im Betracht der möglichen Wertsteigerung in den nächsten Jahren. Ansonsten genieße ich den Anblick

Die neusten Leser-Kommentare

  • cesar1 am 07.03.2017 19:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kann er den verkaufen ?

    So weit ich weiss, muss Ferrari selber den Verkauf zustimmen. Angeblich war es bei jeden verkauften Ferrari La Ferrari so gewesen sein.

  • Raymond F. am 07.03.2017 18:23 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Volk von Neidern?

    Das Ergebnis der Umfrage - 0 % wollen kein solches Auto - lässt zumindest diese Vermutung nicht abwägig erscheinen.

  • Point Man am 07.03.2017 12:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schön Wetter Auto

    Tolles Auto in der Schweiz bei diesem Sau Wetter nicht brauchbar...

    • Pedro am 07.03.2017 13:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Point Man

      der ganze Sommer ist schon und regen macht dem auch nichts. Und in vielen Ländern ist es noch viel wármer

    • Point Man am 07.03.2017 14:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Pedro

      Hab auch Schönwetter Autos. Es geht hier nicht ums fahren bei Regen sonder um die Sauberkeit. Bei Regen kann man sein Auto nicht Waschen und bei schönem Wetter möchte man Morgens in sauberes Auto einsteigen.

    • kurt am 07.03.2017 17:26 Report Diesen Beitrag melden

      Versiegelung

      es regendet nicht jeden tag. und eine gute keramik oder nano versiegelung muss du pratisch nichts waschen. da geht man schnell abdamfen oder in die waschstrasse. ich gehe mit alle ferraris in die waschstrasse.

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  • @Aip am 07.03.2017 12:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    so rot...

    ... Warum kaufen?... sowas muss verschenkt werden... das ist Nächstenliebe!!!

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    • "Tony" am 07.03.2017 12:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Ferrari

      Dann sollte die Frage heissen, wenn dz über 100 Mio im Überfluss hättest, würdest du. Einen aufen. Dann sag ich ja noxh so gerne