Strassenschlacht

17. September 2011 09:18; Akt: 17.09.2011 13:42 Print

Wieder Tränengas gegen illegale Party

In Zürich kam es in der Nacht zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Teilnehmern einer illegalen Party. Die Polizei setzte Gummischrot und Tränengas ein, um einen Demozug aufzulösen.

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Im Zürcher Kreis 4 ist es in der Nacht auf Samstag vereinzelt zu Scharmützeln zwischen Randalierenden und Polizisten gekommen. Verletzt wurde niemand, auch zu Sachbeschädigungen kam es nicht, wie ein Sprecher der Stadtpolizei Zürich auf Anfrage sagte.

Wie bereits am Samstag vergangener Woche war den Ausschreitungen eine illegale Party vorausgegangen. Trotz Regens hätten sich gegen 23 Uhr rund 200 Personen beim Helvetiaplatz versammelt und zu nicht allzu lauter Musik getanzt. Gemäss Polizeisprecher befanden sich unter den Teilnehmenden auch Angehörige des sogenannten «Schwarzen Blocks».

Die Polizei war von Anfang an präsent. Wie der Sprecher weiter sagte, liess sie die Menge jedoch vorerst gewähren. Erst als gegen 2 Uhr rund 150 Personen in Richtung Stauffacher zogen, seien diese gestoppt und zur Umkehr gezwungen worden. Danach bewegte sich der Demonstrationszug in Richtung Langstrasse.

An der Ecke Militär-/Langstrasse habe die Polizei dann Reizstoffe und Gummischrot eingesetzt und die Demonstration aufgelöst. Weshalb es zum Einsatz kam, konnte der Sprecher nicht sagen. Gegen 2.30 Uhr hatte sich die Menge bereits wieder zerstreut. Verhaftet wurde niemand.

Bereits am letzten Wochenende hatten sich 1000, mehrheitlich sehr junge Personen am Zürcher Bellevue zu einer nicht bewilligten Freiluft-Party versammelt.

Rund 20 Leute kletterten auf das Dach eines Tramwartehäuschens. Als die Polizei sie anhielt, aus Sicherheitsgründen herunterzusteigen, kippte die Stimmung plötzlich, und es kam zu gewalttätigen Zusammenstössen von Randalierern mit Polizisten und Feuerwehrmännern.

Es gab Sachschaden in der Höhe von 100 000 Franken. Acht Polizisten wurden während der Ausschreitungen leicht verletzt, zwei junge Männer wurden verhaftet.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • yannick am 19.09.2011 13:20 Report Diesen Beitrag melden

    hat nichts mit Party zu tun

    Ich wünschte mir das sowohl die Schreiber dieser berichte als auch die veranstalter dieser " ilegalen Partys " auf die bezeichnung Party als solches Verzichten ich selber war schon an mehreren sogenanter Ilegalen Partys und es gab nie auseinandersetztungen die einzige unruhe die endstand war dan wenn die Polizei einfuhr. somit mein fazit bei solchen aktionen wie letsten samstag in zürich (mutwiliges zerstören) lasst den polizisten mehr freiraum und liebe gesetzteshüter die wirklichen ilegalen partys wir machen keiner menschen seele was und wenn alles aufgeräumt wird wenn stört das dan noch??

  • Makoto San am 17.09.2011 21:30 Report Diesen Beitrag melden

    Irrsinn der Gesellschaft von Heute

    Eigentlich ist es nicht Illegal sich zu treffen, es ist auch nicht verboten Musik mit andern zu hören. Das Problem ist die Wertvorstellung der Gesellschaftlichem denken, arbeite hart und wirst reich mit Geld und Ansehen belohn. Die Form der Politischen Gesellschaft, lebe nicht, funktioniere nur! Der Einsatz der Polizei verurteile ich aufs schärfste, anstelle die Krawall Macher aus der Gruppe zu entfernen, machte sie ein Exempel auf die ganze Menge. Kollektive Bestrafungen hat noch nie ein gutes ende genommen. Die Toleranz ist für viele ein Fremdwort geworden, schade.

  • helga aurich am 17.09.2011 16:02 Report Diesen Beitrag melden

    wie lange noch

    Wann endlich hört das mit den Rechtsextremen auf

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • yannick am 19.09.2011 13:20 Report Diesen Beitrag melden

    hat nichts mit Party zu tun

    Ich wünschte mir das sowohl die Schreiber dieser berichte als auch die veranstalter dieser " ilegalen Partys " auf die bezeichnung Party als solches Verzichten ich selber war schon an mehreren sogenanter Ilegalen Partys und es gab nie auseinandersetztungen die einzige unruhe die endstand war dan wenn die Polizei einfuhr. somit mein fazit bei solchen aktionen wie letsten samstag in zürich (mutwiliges zerstören) lasst den polizisten mehr freiraum und liebe gesetzteshüter die wirklichen ilegalen partys wir machen keiner menschen seele was und wenn alles aufgeräumt wird wenn stört das dan noch??

  • Oliver SIegenthaler am 18.09.2011 13:36 Report Diesen Beitrag melden

    Unglaublich

    Und dafür gehen unsere Steuergelder drauf!!!

  • Guschti Berg am 18.09.2011 08:10 Report Diesen Beitrag melden

    Mikro London oder möchtegern Paris?

    Party? neues Wort von Randalen für ihre unsinnigen Krawalle? Diejenigen dieman als Rädelsführer und Mitläufer identifizeiren kann sollne für den Aufwand und die Schäden aufkommen müssen - ohne wenn und aber.

  • Malcom x am 17.09.2011 23:42 Report Diesen Beitrag melden

    Illegale Party?

    Ach kommt schon diese Stadt ist doch langweilig. Ab 24 Uhr ist alles geschlossen, will man etwas unternehmen nach 24Uhr muss man informiert sein, den 2/3 der Stadt geschlossen hat. Bestes Beispiel Streetparade. Bis genau 24 Uhr findet dieser Anlass stat, um 1Uhr ist bereits alles sauber. Zürich eine Metropole? ein überdimensionales Altersheim trift eher zu. :-) Andere Metropolen wie Valencia, Rom, New York, Amsterdam schlafen nicht brav ab 12Uhr. Nur schon der Name bewilligten Freiluft-Party, gibt es da ein Antrag 24 auszufüllen?

  • Tobias Zürcher am 17.09.2011 23:02 Report Diesen Beitrag melden

    Krawall

    Schon komisch, die Zürcher und die Berner zahlen die Schäden anscheinend Wochenende für Wochenende gerne. Wenn die SVP aber ein Fest veranstaltet und deshalb von diesen undemokratischen Elementen geschützt werden müssen von der Polizei... Da kreischt man kollektiv auf, die Partei soll das selber bezahlen. Ich glaub ich steh im Wald, ohne den Schwarzen Block und die anderen Zerstörer bräuchte man den Polizeischutz gar nicht!!