04. April 2005 04:41; Akt: 03.04.2005 23:05 Print

Zehntausende fieberten am dritten Zürich-Marathon mit

5825 Läufer starteten gestern beim Zürich- Marathon. 305 schafften es nicht ins Ziel. Zwei mussten hospitalisiert werden.

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Punkt 8.30 Uhr erfolgte auf der Landiwiese der Startschuss – 42,195 Kilometer lagen vor den Läufern. Die Strecke war gesäumt mit mehreren zehntausend Zuschauern und verlief über das Bellevue, dem See entlang nach Meilen und wieder zurück auf die Landiwiese.

«Die Wetterbedingungen könnten nicht besser sein», freute sich Erich Ogi vom Zürich-Marathon-OK. Grund zur Freude hatte auch der letztjährige Sieger Viktor Röthlin, obschon er den 1. Platz nicht verteidigen konnte. «2:10:59 ist die drittbeste Zeit, die ich je gelaufen bin», sagt der Obwaldner. «Da ich vor dem Marathon nicht dieselbe physische Stabilität wie im Vorjahr hatte, bin ich mit dem vierten Rang sehr zufrieden.» Röthlin konnte sich wegen einer Verletzung nicht optimal vorbereiten.

Im Zielbereich auf der Landiwiese herrschte Volksfeststimmung: Der Duft von Bratwürsten und Magenbrot lag in der Luft, Kinder vergnügten sich auf Blasio-Luftkissen, Zuschauer und Sportler erholten sich zu Hunderten auf der Wiese. Während dem Grossanlass ist es nur zu wenigen Zwischenfällen gekommen. Knapp 25 Personen musste eine Infusion gesteckt werden – mehrheitlich wegen Kreislaufproblemen. Zwei wurden sicherheitshalber ins Spital eingeliefert.

Markus Fleischli