Ossingen ZH

26. Februar 2019 10:39; Akt: 26.02.2019 10:44 Print

Zoll erwischt Zirkus-Mitarbeiter mit 21 Waffen

Zwei Italiener versuchten in einem Lieferwagen durch die Schweiz zu reisen. Im Gepäck hatten sie 21 verbotene Waffen.

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Über eine Tonne Drogen hat die Polizei am Flughafen Zürich im ersten Halbjahr 2019 sichergestellt. Dieser Teddybär war im Juli 2019 mit der Post von Johannesburg nach London unterwegs. Bei einem Zwischenstopp in Zürich flog er als Drogenschmuggler auf. Ein Spürhund der Eidgenössischen Zollverwaltung wurde auf den Teddybären aufmerksam. Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass der Teddybär prall gefüllt mit Marihuana war. Zöllner haben in Ossingen ZH im Februar 2019 zwei Italiener erwischt, die in ihrem Wohnwagen 21 verbotene Waffen mitführten. Die jungen Männer gaben an, für einen Zirkus zu arbeiten. Ein Mann aus Deutschland hat in drei Jahren über 40 Tonnen Lebensmittel über die Grenze geschmuggelt, darunter viel Fleisch aus seinem Heimatland Portugal. Mitarbeitende der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) haben am Flughafen Zürich 4000 gefälschte Markenbrillen sichergestellt. 150'000 Zigaretten haben die deutschen Beamten im Oktober 2018 in einem Auto von drei Briten gefunden. Hier weitere Fälle: Die deutschen Zöllner fanden im Juli 2017 bei Touristen aus Asien insgesamt 3500 unverzollte Edelzigarren. Für die Ware im Wert von über 60'000 Franken mussten die Schmuggler den Zöllnern 45'000 Franken bezahlen. Im Mai 2018 wollte ein Schweizer am Grenzübergang in Bietingen (D) ein Segelboot einführen. Ein Mann wollte ebenfalls im Mai 2018 Tabak in die EU schmuggeln – 42 Kilogramm in 840 Kleinverkaufspackungen abgefüllt. Bei einer Kontrolle auf einer Autobahnraststätte im Hegau im März 2018 hatte eine zuvor aus der Schweiz ausgereiste Deutsche zwei nicht angemeldete Uhren im Wert von knapp 20'000 Euro dabei. Beim Grenzübergang Bietingen (D) verhinderten die Beamten im Mai 2018 den Schmuggel einer hochwertigen Armbanduhr im Wert von fast 28'000 Euro. Insgesamt 48 Flaschen Wein im Wert von rund 12'500 Euro und eine Handfeuerwaffe, die griffbereit unter dem Beifahrersitz lag, fanden die Zöllner im März 2018. In den Koffern und Reisetaschen eines Grenzgängers fanden die Beamten im Februar 2018 535 gefälschte Bekleidungsstücke namhafter Modelabels. Im Oktober 2017 fing der deutsche Zoll Oldtimer-Fahrzeuge im Wert von 640'000 Euro ab. Sie sollten über die Grenze geschmuggelt werden. 300 Brillen im Wert von gut 36'000 Euro fanden die Zöllner bei der Kontrolle eines Schweizer Geschäftsmannes im Juli 2017. Deutsche Zöllner stoppten im Juli 2017 einen Autotransporter, der zwei wertvolle Sportwagen aus der Schweiz über die Grenze geschmuggelt hatte. Bei der Kontrolle eines Fernreisebusses fanden die Zöllner im März 2017 gut 200 Gramm Kokain, die der Schmuggler in seiner Unterhose versteckt hatte. Ein Mann schmuggelte im Juni 2016 rund 800 Kilogramm ungekühltes Fleisch über die Grenze. Bei der Verkehrskontrolle gab er an, dass er dieses für eine Feier brauche. Die Zollfahndung Basel deckte im März 2016 einen Schmuggel von über fünf Tonnen indischer Ghee-Butter auf. Der Täter importierte seit drei Jahren illegal im grossen Stil Lebensmittel. Im Februar 2015 hielten Zöllner einen Schweizer auf, der unter dem Rücksitz 320'000 Euro versteckt hatte.

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Im Grenzgebiet in Ossingen ZH hielten Zoll-Mitarbeiter am 19. Februar einen Lieferwagen mit Wohnanhänger an. Als sie den Wohnwagen öffneten, stellten die EZV-Mitarbeitenden einen starken Marihuana-Geruch fest, wie die Eidgenössische Zollverwaltung am Dienstag mitteilt. Im Wohnwagen fanden sie dann neben einer kleinen Menge Marihuana insgesamt 21 verbotene Waffen.

Darunter einen Sportbogen inklusive Pfeilen, verschiedene Wurfmesser sowie mehrere Schreckschuss- und Softair-Pistolen und -Gewehre. Für keine dieser Waffen konnten die beiden 22- und 20-jährigen Männer aus Italien die nötigen Bewilligungen vorweisen.

Die beiden Männer gaben an, für einen Zirkus zu arbeiten und unterwegs nach Italien zu sein. Doch ihre Reise endete vorerst in Ossingen. Die Waffen und die beiden mutmasslichen Delinquenten wurden für weitere Abklärungen der Kantonspolizei Zürich übergeben.

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