Bestechungs-Skandal

02. Juli 2012 13:55; Akt: 02.07.2012 14:03 Print

Zürcher Beamter liess sich schmieren

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen ehemaligen Angestellten der Stadt Zürich. Ihm wird vorgeworfen, dass er sich bei der Vergabe von Bauaufträgen mit 400 000 Franken bestechen liess.

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Gegen einen ehemaligen Angestellten der Stadt Zürich ist Anklage erhoben worden. Der Mitarbeiter der städtischen Immobilienbewirtschaftung habe sich bestechen lassen, lautet der Vorwurf. Gleichzeitig ermittelt die Staatsanwaltschaft deshalb gegen zwei private Unternehmer. Sie sollen dem Mann gesamthaft rund 400 000 Franken bezahlt haben, um an Aufträge zu kommen.

Der Objektmanager der Stadt soll von Ende 2007 bis Anfang 2011 empfänglich für Bestechungsgelder gewesen sein, geht aus der Mitteilung der Staatsanwaltschaft hervor. Während dieser Zeit hätten die beiden mitangeklagten Firmen zahlreiche Aufträge im Bereich von Schulhaus- und Spielplatzgestaltungen erhalten.

Der ehemalige städtische Angestellte ist teilgeständig. Gegen ihn und einen der Unternehmer wird eine bedingte Freiheitsstrafe beantragt, gegen den anderen Unternehmer eine bedingte Geldstrafe.

(rme)