Entstellte Brüste

28. Januar 2015 08:38; Akt: 28.01.2015 08:38 Print

Zürich eröffnet Verfahren gegen Pfusch-Chirurgen

Nach den jüngsten Vorwürfen gegen einen Schönheitschirurgen über mangelhafte Brust-Operationen hat sich jetzt die Zürcher Gesundheitsdirektion eingeschaltet.

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Seit über zwanzig Jahren steht ein bekannter Zürcher Schönheitschirurg wegen mangelhaft ausgeführter Operationen im Fokus der Medien. Er ist vorbestraft. Jüngst reichte eine 19-Jährige nach einer missratenen Brustverkleinerung Strafanzeige gegen den 78-Jährigen ein. Zwei weitere Frauen klagten über durch die Hand desselben Arztes entstellte Brüste.

Jetzt greift die Gesundheitsdirektion des Kanton Zürich ein. Nach Angaben der SRF-Sendung «Kassensturz» hat sie ein aufsichtsrechtliches Verfahren gegen den Chirurgen eröffnet.

Sie habe von ihm eine Stellungnahme zu den Vorwürfen verlangt, zitiert der «Kassensturz» Mediensprecher Daniel Winter. Sobald alle Akten vorlägen, werde über allfällige superprovisorische Massnahmen gegen den Chirurgen entschieden.

Die kantonale Gesundheitsdirektion wollte dem Mann bereits 2009 die Berufsbewilligung nicht erneuern – das Verwaltungsgericht untersagte dies jedoch.

(kko/20 Minuten)