Verdeckte Ermittlung

25. Oktober 2010 20:42; Akt: 25.10.2010 21:26 Print

Zürich will Pädo-Lücke schliessen

Im Kanton Zürich wird auch nach dem Jahreswechsel nach Pädophilen in Chatrooms gefahndet. Gemäss Sicherheitsdirektor Hans Hollenstein soll es lückenlos weitergehen.

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Laut Sicherheitsdirektor Hans Hollenstein will der Kanton Zürich ohne Unterbruch nach Pädophilen in Chatrooms fahnden. (Bild: Keystone)

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Der Züricher Regierungsrat will die verdeckte Ermittlung gegen Chatroom-
Pädophilie auch im Januar fortsetzen, wenn sich wegen einer Änderung des Bundesrechts eine Gesetzteslücke auftut. Wollen die Behörden dann weiter eingreifen können, bevor es zu einer eigentlichen Kinderschändung kommt, müssen sie dies auf kantonaler Ebene regeln.

Der Zürcher Sicherheitsdirektor Hans Hollenstein will in enger
Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft nun rasch eine Lösung präsentieren. Die Polizei wird so weiterhin präventiv
und verdeckt in Chatrooms gegen Pädophile ermitteln können, sagte Hollenstein gegenüber «Radio 24»: «Wir werden in den nächsten Tagen zusammensitzen. Wir wollen,
dass so auch zeitlich keine Lücke entsteht. Mir ist es wichtig, dass die
Polizei weiterarbeiten kann wie bisher.»

(rub)