Winterthur

04. Juli 2018 21:51; Akt: 04.07.2018 21:51 Print

Pöstler bleibt in gefluteter Unterführung stecken

In Winterthur ist eine Unterführung überflutet worden. Ein Pöstler ist trotzdem durchgefahren. Die Feuerwehr musste ihn retten.

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«Das das nicht gut geht, war schon vorher klar», sagt Leser-Reporterin Simone B. Sie wohnt bei der Unterführung beim Bahnhof Winterthur-Hegi. Wegen dem Starkregen war diese am Dienstagmorgen überflutet und für mehrere Stunden gesperrt. Die Feuerwehr war vor Ort.

Laut D. versuchten ein Autofahrer und ein Pöstler mit seinem Töff ihr Glück trotzdem durch das hohe Wasser. Beim Auto sei dies mit wenig Hilfe noch gut ausgegangen, so D. «Der Pöstler hingegen blieb im Wasser stecken. Er stand auf seinen Töff damit er nicht allzu nass wurde.» Dabei habe ihn die Feuerwehr zuvor noch zugerufen, dass er doch auf den Veloweg ausweichen soll, so D. «Stattdessen musste sie ihn nun mit einem Seil rausziehen.»

Fracht blieb unbeschädigt

Bei der Post bestätigt man den Vorfall. Warum der Pöstler durch die Unterführung fuhr, werde derzeit noch abgeklärt. «Der Mitarbeiter meldete sich telefonisch bei der Teamleitung.» Diese habe einen Reserve-Roller bereit gestellt: «Kurze Zeit später traf die Feuerwehr ein.»

Durch das Wasser war der Elektroroller gestern nicht mehr befahrbar. «Heute ist aber alles wieder trocken und in einwandfreiem Zustand.» Die Fracht sei unbeschädigt geblieben. «Nach kurzer Zeit konnte der Mitarbeiter die Post mit dem Ersatz-Roller weiter ausliefern.»


(som)