French Open

03. Juni 2013 09:50; Akt: 03.06.2013 20:48 Print

Wawrinka gewinnt Vier-Stunden-Kampf

Stanislas Wawrinka siegt nach hartem Kampf gegen Richard Gasquet und zieht am French Open zum ersten Mal in die Viertelfinals ein. Dort trifft der Romand auf den Sandkönig Rafael Nadal.

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Rafa der Grosse: Der Spanier zeigt Tennis der Spitzenklasse und gewinnt gegen Stanislas Wawrinka deutlich 6:2, 6:3 und 6:1. Der Schweizer machte zu viele unnötige Eigenfehler und muss sich Rafael Nadal geschlagen geben. Kopf hoch Stan: Nach Roger Federer scheitert auch Stanislas Wawrinka im Viertelfinale der French Open. Novak Djokovic gewinnt seine Viertelfinalpartie gegen den Deutschen Thommy Haas mit 6:3, 7:6 und 7:5. Thommy Haas zeigt eine gute Partie und zwingt Novak Djokovic im zweiten Satz sogar ins Tiebreak. Aber am Schluss ist die Weltnummer 1 einfach zu stark. Duell der Giganten: Am Freitag trifft der Serbe im Halbfinale dann auf Rafael Nadal. Roger Federer unterliegt Jo-Wilfried Tsonga im Viertelfinal klar und deutlich in drei Sätzen 5:7, 3:6 und 3:6. Der Franzose lässt dem Baselbieter keine Chance. Tsonga ist der letzte Franzose, der noch im Turnier verbleibt. Stanislas Wawrinka gewinnt im Achtelfinal den Abnützungskrimi gegen Richard Gasquet. Wawrinka erwischt einen schwachen Start. Gasquet kann schliesslich die ersten zwei Sätze für sich entscheiden. Im dritten Satz enerviert sich der Schweizer so stark über einen Fehlentscheid eines Linienrichters, dass er schliesslich eine Auswechslung der Linesmen fordert. Diesen Gefühlsausbruch hat der Schweizer wohl gebraucht, um die Wende herbeizuzwingen. Ein sichtlich erleichterter Wawrinka nach Spielschluss. Er hat es wiedereinmal geschafft und ein Marathonspiel gewonnen. Roger Federer trifft im Achtelfinal der French Open auf Gilles Simon. Und der Franzose erweist sich als erster, richtiger Härtetest. Er fordert den Schweizer über fünf Sätze hinweg. Schrecksekunde für Federer und seine Fans. Der Zauberer am Filzball bleibt mit dem Fuss hängen und kommt zu Fall. Passiert ist ihm dabei zum Glück nichts. Federer entscheidet die Partie am Schluss 6:1, 4:6, 2:6, 6:2, 6:3 für sich und kann die Gratulation von Simon entgegen nehmen. Aber auch der Franzose zeigte, abgesehen vom ersten Satz, ein tolles Spiel. Stanislas Wawrinka bekommt es in der dritten Runde der French Open mit Jerzy Janowicz zu tun. Der Hüne aus Polen vermag sich im Laufe der Partie zu steigern und nimmt dem Romand einen Satz ab. Am Ende aber heisst der Sieger Wawrinka. Er siegt in 2:42 Stunden 6:3, 6:7, 6:3, 6:3. In der nächsten Runde erwartet ihn der Franzosen Richard Gasquet. Roger Federer ballt die Siegesfaust. Der Maestro steht nach dem 6:3, 6:4, 7:5-Sieg gegen Julien Benneteau in den Achtelfinals und nimmt die Gratulation des Franzosen entgegen. Stanislas Wawrinka macht den Sack zu. Der Romand gelingt der Re-Start in sein Zweitrundenspiel gegen Horacio Zeballos perfekt. Am Ende ist das 6:2, 7:6 und 6:4 in wenigen Minuten unter Dach und Fach. : Wieder regnet es in Paris. Sein Zweitrundenspiel gegen den Argentinier Horacio Zeballos kann Stanislas Wawrinka erst am Freitag fortsetzen. Er führt mit zwei Sätzen und ist im hoffentlich letzten Durchgang noch drei Games vom Sieg entfernt. Auch auf dem Centre Court konnte nicht wie erhofft gespielt werden. Von den Topcracks brachte einzig Novak Djokovic seinen Sieg ins Trockene, ehe es zu schütten begann. Das Zweitrundenspiel von Roger Federer hat Trainingsspiel-Charakter: Der Schweizer schlägt Somdev Devvarman in 82 Minuten 6:2, 6:1 und 6:1. In der dritten Runde wartet Julien Benneteau. Stanislas Wawrinka trifft im Erstrunden-Spiel in Paris auf Thiemo De Bakker. Der Niederländer leistet über vier Sätze hinweg Widerstand. Wawrinka hat aber das bessere Ende für sich und gewinnt 7:5, 6:3, 6:7, 7:5. Der Romand trifft in der 2. Runde entweder auf Horacio Zeballos oder Vasek Pospisil. Roger Federer gelingt in Paris ein Start nach Mass. Er besiegt den jungen Spanier Pablo Carrena Busta in nur 80 Minuten mit 6:2, 6:2 und 6:3. Dabei kommt er auch wegen des kühlen Wetters kaum ins Schwitzen. Der spanische Qualifikant Carrena-Busta hat in diesem Jahr zwar einige Future-Turniere gewonnen. Von Federer bekommt er aber eine Lektion verpasst. Der Aufschlag des Baselbieters funktioniert ausgezeichnet. Auch sonst überzeugt er mit geradlinigem Spiel. Federer scheint gerüstet für das Turnier.

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Stanislas Wawrinka qualifiziert sich am French Open in Paris erstmals für die Viertelfinals. Nach heroischem Kampf setzt sich der 28-jährige Romand gegen Richard Gasquet 6:7, 4:6, 6:4, 7:5, 8:6 durch.

Nach 4:16 Stunden verwertete Wawrinka mit einer Vorhand seinen ersten Matchball und belohnte sich damit für eine fulminante Aufholjagd in einer packenden Partie, welche die Zuschauer, die fast ausschliesslich den in Neuenburg wohnhaften Gasquet unterstützt hatten, wiederholt von den Sitzen riss.

Wawrinka vergab ersten Satz leichtfertig

Nach eineinhalb Stunden hatte auf dem Court Suzanne Lenglen wenig auf einen Sieg Wawrinkas hingedeutet. Dass er mit 0:2 Sätzen hinten lag, hatte sich der Lausanner allerdings selber zuzuschreiben. Vor allem den ersten Satz hätte Wawrinka nie und nimmer verlieren dürfen, war er doch der bessere Spieler. In den ersten zwei Aufschlagspielen des Franzosen hatten sich dem Schweizer insgesamt sieben Chancen zum Break geboten, die er aber allesamt nicht zu nutzen vermochte. Und im Tiebreak führte Wawrinka 3:1, ehe er die nächsten zwei Punkt leichtfertig vergab.

Nach dem Verlust des ersten Durchgangs fiel Wawrinka in ein kleines Loch und geriet im zweiten Durchgang schnell 0:4 in Rückstand. Doch der Lausanner raffte sich auf, fand wieder sein gewohntes Niveau und hatte noch einmal einen Breakball, um zum 5:5 auszugleichen. Gasquet wehrte diesen allerdings ab und beendete kurz darauf den zweiten Satz mit einem Ass.

Stan liess Linienrichter auswechseln

Wawrinka ärgerte sich nicht nur über den Satzrückstand, sondern auch über einige Entscheide eines Linienrichters. Mitte des dritten Satzes forderte der Schweizer Schiedsrichter Carlos Ramos und den Supervisor Wayne McKewen auf, den ihm nicht genehmen Linienrichter auszuwechseln. Mit der Wut im Bauch schaffte der Schweizer mit dem Break zum 6:4 den Anschluss. Den vierten Satz, der mehr als eine Stunde dauerte und mehrheitlich hochklassiges Tennis bot, gewann der Schweizer 7:5.

In seinem dritten Major-Viertelfinal, dem ersten in Paris, trifft Wawrinka nun am Mittwoch auf den siebenfachen Champions Rafael Nadal. Erstmals überhaupt in der Geschichte von Roland Garros stehen mit Wawrinka und Roger Federer zwei Schweizer in den Viertelfinals.

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(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Richard Müller am 03.06.2013 12:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    spielverderber

    Die Schweizer werden sich in Paris als Spielverderber erweisen, nach Simon folgen Gasquet und Tsonga die rausfliegen :)

  • TennisAs am 03.06.2013 15:38 Report Diesen Beitrag melden

    Go Stan, go!

    Stan, zieh Dein Hoch weiter...

  • Center-Court am 03.06.2013 18:09 Report Diesen Beitrag melden

    18.08 Uhr

    Der (SW) will doch nicht etwa weiterkommen?

Die neusten Leser-Kommentare

  • TopSpin am 03.06.2013 18:55 Report Diesen Beitrag melden

    Allez Stan!

    dieser 4.Satz ist soooo spannend. mach das break!!!!!! jetzt aber...jaaaaaaaaaaaaaa!!! :-))) endlich.......und jetzt mit dem Vorteil den 5. Satz eröffnen zu dürfen....weiter so Stan!

  • Center-Court am 03.06.2013 18:09 Report Diesen Beitrag melden

    18.08 Uhr

    Der (SW) will doch nicht etwa weiterkommen?

  • MR.Paris am 03.06.2013 16:18 Report Diesen Beitrag melden

    Zatto_Problem

    Hallo zusammen, aus irgendeinem Grund ladet Zattoo die Werbung nicht, und kann daher das Spiel nicht sehen... Würde mich sehr freuen, wenn die Punkte etwas genauer beschrieben werden:) Danke schon mal für die Arbeit und Tickers die Ihr hier macht, die sind Super!!!!

  • TennisAs am 03.06.2013 15:38 Report Diesen Beitrag melden

    Go Stan, go!

    Stan, zieh Dein Hoch weiter...

  • Richard Müller am 03.06.2013 12:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    spielverderber

    Die Schweizer werden sich in Paris als Spielverderber erweisen, nach Simon folgen Gasquet und Tsonga die rausfliegen :)