Eishockey

14. Dezember 2011 09:01; Akt: 14.12.2011 09:55 Print

Schweizer WM-Simulation gegen «Kleine»

Beim zweiten Nationalmannschafts-Zusammenzug der Saison reist die Schweizer Equipe diese Woche nach Slowenien und Österreich.

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Julien Sprunger im Einsatz für die Schweizer Nati. (Bild: Keystone/AP)

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In der Eishockey-«Provinz» von Ljubljana spielt die Schweiz am Mittwoch gegen Slowenien. Die Slowenen, die im letzten Frühling aus der A-Gruppe abstiegen, sind erst zum dritten Mal Gegner der Schweiz. Die beiden bisherigen Duelle datieren vom Winter 1996. In der Qualifikation für die Olympischen Spiele 1998 besiegten die Schweizer damals unter Trainer Simon Schenk die Slowenen zweimal (4:3 und 4:1).

Österreich Cup am Wochenende

Einen Tag nach dem Länderspiel in der slowenischen Hauptstadt reist die Schweizer Equipe ins österreichische Klagenfurt weiter. Dort feiert der österreichische Verband am Wochenende im Rahmen des Österreich Cups sein 100-Jahr-Jubiläum.

Im Halbfinal des Einladungsturniers spielt die Schweiz am Freitag gegen den Gastgeber, der im Frühling in der Slowakei wie die Slowenen den Gang in die B-Gruppe antreten musste. Zum Abschluss der Länderspiel-Woche wartet am Samstag im Final oder im Spiel um Rang 3 des Turniers Weissrussland oder die Slowakei.

«Wir wollen jedes Turnier, das wir bestreiten, gewinnen», sagte Sean Simpson über die Ziele dieser Woche. «Das gilt natürlich auch für den Österreich Cup.» Im November hatten die Schweizer am Deutschland Cup in München einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen. Sie verpassten nach einem Sieg aus drei Partien den Turniersieg klar, hatten aber auch die ganze Woche mit Verletzungen zu kämpfen. Dies führte dazu, dass im letzten Spiel Zugs Damien Brunner, der aktuelle Topskorer der NLA, als Verteidiger eingesetzt werden musste.

Ausfälle wegen Verletzungen

Brunner fehlt im Aufgebot für diese Woche, ebenso wie die Spieler der beiden Spengler-Cup-Teilnehmer Davos und Kloten. Wie zuletzt gilt auch in dieser Saison die Abmachung mit den Klubs, dass die Spieler zu maximal zwei von drei Nati-Terminen aufgeboten werden. «Das ist nicht ganz einfach, dass es am Schluss auch aufgeht», so Simpson, «insbesondere wenn es wie im November so viele Wechsel wegen Verletzungen gibt». Dieses Mal konnten mit Andrej Bykow (Fribourg) und Thomas Déruns (Bern) zwei Spieler dem Aufgebot verletzungsbedingt nicht Folge leisten.

Der Österreich Cup ist gemäss Peter Lüthi, dem Nati-Verantwortlichen im Schweizer Verband, eine zumindest für die Schweiz «einmalige Sache». Der Event in Klagenfurt kompensiert das Schweizer Heim-Turnier, das in dieser Saison ausnahmsweise nicht stattfindet. Künftig soll unter dem Patronat eines Hauptsponsors der sogenannte Arosa Cup regelmässig stattfinden. Weil die neue Eishalle in Arosa aber noch nicht bereit ist, sei die Einladung der Österreicher gerade gelegen gekommen.

(sda)

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