Auch in der Nati?

13. Dezember 2011 22:30; Akt: 14.12.2011 12:05 Print

Der beste Christen aller Zeiten

von Marcel Allemann - Mit 31 Jahren so gut wie nie: Nun will sich Björn Christen auch in der Nati für weitere Einsätze empfehlen.

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Bestreitet am Mittwoch gegen Slowenien sein 50. Länderspiel: Zug-Stürmer Björn Christen. Foto: key

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30 Skorerpunkte (12 Tore, 18 Assists) konnte sich Christen in dieser Saison bis jetzt verbuchen lassen. So produktiv war der für Zug stürmende Berner noch nie, er befindet sich auf Rekordkurs. Bislang waren 34 Skorerpunkte während einer gesamten Qualifikation (jeweils 2009/10 und 2010/11) für Christen das höchste der ­Gefühle. Diesen Wert wird er diese Saison locker übertreffen. «Ich verstehe mich mit meinem Linienpartner Glen Metropolit glänzend, wir sind ein eingespieltes Duo», begründet der 49-fache Internationale sein Hoch. Es ist jedoch nicht der einzige Grund. Christen: «Inzwischen kommt bei mir auch die Erfahrung zum Zug, ich sehe im Spiel Sachen, die ich früher jeweils nicht gesehen habe.» Dies führt dazu, dass der Stürmer «völlig befreit aufspielt – ich fühle mich körperlich und mental sehr gut».

Und das will Christen diese Woche auch im Kreis der Nationalmannschaft zeigen: «Ich möchte meine Leistungen abrufen und mich für weitere Einsätze empfehlen.» Bislang war er bei vier grossen Turnieren dabei: an drei Weltmeisterschaften (2002, 2003, 2010) und den Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City. Nur zu gern würde er im Mai auch an der WM in Helsinki ein weiteres Mal zum Schweizer Aufgebot gehören. Er ist sich jedoch bewusst, dass dies schwierig wird, gibt es doch derzeit in der NLA so viele produktive Schweizer Stürmer wie noch nie. «Das ist höchst erfreulich, früher war die mangelnde Effizienz jeweils immer der Hauptvorwurf an uns Stürmer», sagt Christen und glaubt: «Es gibt inzwischen so viele gute Spieler in der Schweiz, dass wir zwei gleichwertige Teams stellen könnten. Deshalb muss man einerseits im Frühling in Bestform sein und andererseits in die gesuchte Rolle passen, wenn man an der WM dabei sein will.»

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