Rugby-WM

02. Oktober 2011 13:58; Akt: 02.10.2011 14:12 Print

«All Blacks» festigen ihre Favoritenstellung

Die die Gruppenphase der Rugby-WM ist beendet und die acht Viertelfinalteilnehmer stehen fest. In den letzten Spielen setzten sich die Favoriten durch.

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Neuseeland jubelt und gewinnt den Final gegen Frankreich mit 8:7. 24 Jahre nach dem ersten Titelgewinn schwangen die Kiwis wieder mal obenaus. Inmitten jubelnder Kiwis liegt nach Spielschluss ein enttäuschter Franzose. Die New Zealand Army Band überraschte vor der Kickoff mit einem Haka. Die Kiwis starteten gut ins Finale. Tony Woodcock gelang nach einer Viertelstunde der erste Try. Die Franzosen gaben während 80 Minuten alles, am Ende mussten sie sich aber geschlagen geben. Die französischen Fans sind enttäuscht. Die neuseeländischen Anhänger haben dafür allen Grund zum jubeln. Zwei Weltmeister machen ein «Engeli» im Konfettiregen, der auf den Platz prasselte. Der Tanz dieser neuseeländischen Anhängerin hat Glück gebracht. Die glücklichen Dritten: Australien. Die Söhne von Nathan Sharpe sind stolz auf ihren Papa, nachdem dieser mit Australien die Bronzemedaille gewann. Für den Waliser Shane Williams gab es kein Durchkommen. Das Spiel um Platz 3 war eine harte ... ... und blutige Angelegenheit. Touchdown! Die Neuseeländer bejubeln nach ihrem Sieg über Australien den Einzug in den WM-Final. Dort treffen sie auf Frankreich. Den «Wallabies» war die Enttäuschung nach der Niederlage ins Gesicht geschrieben. Das Halbfinal zwischen den beiden Erzrivalen war intensiv. Beide Teams gingen ganz schön zur Sache. Die Franzosen freuen sich über ihren dritten WM-Final-Einzug. Wales hingegen muss sich aus dem Turnier verabschieden. Frankreichs Dimitri Yachvili tankt Energie für den Halbfinal gegen Wales. Die All Blacks proben vor dem Halbfinalspiel noch einmal kräftig. Brad Thorn macht erhält Bestnoten zu seiner Haltung. Die Australier Nathan Sharpe (l.) und Ben McCalman helfen sich gegenseitig, kleinere und grössere Verletzungen zu versorgen. Der Waliser Adam Jones während einem Medientermin vor dem Halbfinal gegen Frankreich. Die Franzosen zieht es als Vorbereitung lieber aufs Wasser. Unter diesem Cap steckt der Kopf von Mils Muliaina. Der Neuseeländer bekam die schicke Kopfbedeckung zu seinem 100. Auftritt bei den «All Blacks» verliehen. Der «Haka» der «All Blacks» hat seine Wirkung nicht verpasst. Neuseeland deklassierte Argentinien im Viertelfinal mit 33:10. Diese auffällige Dame hat's gefreut. Gegner ist im Halbfinal ist Erzrivale Australien, das die Trikots von Gegner Südafrika einem Härtetest unterzog. Auch die stärksten Männer zeigen Gefühle, wenn der WM-Traum platzt. Ein Küsschen für den Sohnemann von Frankreichs Imanol Harinordoquy nach dem Viertelfinal-Sieg gegen England. Die französischen Musketiere freuen sich über den Triumph ihrer Mannschaft Hoch die Tassen, äh die Rugby-Spieler. Gut getarnt im Stadion. Mit dieser Kopfbedeckung sieht Victor Matfield als trage er ein Superheldenkostüm. Um diese Trophäe geht es an der Rugby-WM. Polonaise im Training der Argentinier? Die Südafrikaner schwingen ihre Beine - allerdings nicht die Tanzbeine. Der Franzose Aureline Rougerie hüpft wie eine «hoppelndes Häschen». Saia Faingaas Rastazöpfe sehen auf diesem Bild aus wie das «Bürzi» einer Grossmutter. Im Australien-Camp in Wellington scheint ein rauher Wind zu wehen. Das Heimteam hat die volle Unterstützung. Chris Ashton stellt sich etwas an. Die Irländer beim autogenen Training. Ah nein, beim Stretching. Die Neuseeländer Cory Jane und Zac Guildford lassen sich transportieren. Allerdings ist das Teamauto etwas klein für die beiden grossen Sportler. Auch Rugby-Stars müssen ab und zu auf den Bus warten: Hier einige Spieler des französischen Teams. Kanada nützte gegen die «All Blacks» auch der beste Zusammenhalt nichts. Die Italiener sind nach dem Ausscheiden enttäuscht. Ebenso geht es den Spielern aus Fiji. Über die Viertelfinalqualifikation freuen sich dafür die Iren... ... und die Waliser. Auch ein starker Mann will vom Regen geschützt sein. In diesem Fall: Wales' Alun Wyn Jones. Definitiv kein Sport für Weicheier: Frankreichs Jean Baptiste Poux muss nach einem Zusammenstoss blutüberströmt vom Feld. Die Papp-Royals dürfen da natürlich auch nicht fehlen. Die russischen Rugby-Spieler beim entspannten Planschen. Das nennt man wohl einen bärtigen Kerl: Kanadas Adam Kleeberger. Dieser Samoa-Fan hat aber einen ganz schön roten Kopf gekriegt. Eine Fahne reicht nicht, es müssen gleich mehrere sein. Ein südafrikanischer Cowboy. Friedlich vereint feiern die schottischen und englischen Fans während des britischen Bruderduells. Zimplerlich geht's beim Rugby selten zu und her. Catch me if you can, sagt sich der Samoa-Spieler in Blau, der von einem Südafrikaner angegriffen wird. Es nützte nichts. Samoa schied nach der Vorrunde aus und musste Titelverteidiger Südafrika zum Viertelfinal-Einzug gratulieren. Englands Jonny Wilkinson ist bereit zum Kick. Samoas Captain hat aber ein verschmitztes Lächeln auf dem Gesicht. Das ist aber kein normaler Rugbyball... Nimm mich in den Arm... Rumänien-Fans. Ob es diesen Japan-Fans in ihren Kostümen nicht etwas heiss wird? Wo muss ich durch? Englands Ben Young kämpft sich im Training durch das Stangen-Wirr-Warr. «Face to Face» einmal etwas anders... Einige Wales-Fans fallen durch ihre blumige Verkleidung auf. Rugbyfans mit winterlicher Kulisse im Hintergrund. Tom Wood hat auch zwei Rugby-Bälle im Griff. Irgendwie kunstvoll dieses Bild! Armer Kermit... Hab dich! Ein Flitzer bei der Partie England - Rumänien. Neuseelands Captain Richie McCaw wird für sein 100. Länderspiel geehrt - das hat vor ihm noch keiner für sein Land geschafft. Vive la France! Ab ins Getümmel. Jubelschrei von Frankreichs Maxime Mermoz Eine kleine Erfrischung gefällig? Hoher Besuch bei der Partie England - Rumänien. Queen-Enkelin Zara Philips. Sie ist mit dem englischen Rugby-Spieler Mike Tindall verheiratet. Gut gemacht, Dude! Spektakuläre Bilder im Spiel Südafrika gegen Namibia. Ein kleiner Fan der Mannschaft Namibias hofft, dass seine Jungs es wenigstens versuchen werden. Aber das einzige was sie versuchten, war der Trikot-Reiss-Test. Und nicht einmal der klappte. Denn die Südafrikaner folgen dem Gegner um die Ohren und setzten sich am Ende mit 87:0 durch. Die südafrikanischen Spieler scheinen sich richtig lieb zu haben. Auch beim Spiel Japan-Tonga gab es eine dicke Umarmung - die war aber wohl weniger nett gemeint. Manchmal kann es sich anfühlen, als baut sich eine Wand vor einem auf. Nur mit sauberen Schuhen spielt sichs gut. Wer hat hier noch den Durchblick? Auch im Training geht es hart zur Sache. Mitglieder des japanischen Staffs halten den Regenbogen auf Bildern fest. Der Argentinier Martin Scelzo während einem Medientermin. Autogramme von Rugby-Spielern sind begehrt. Erholung muss auch sein. Wo ist das Spielgerät? Körperkontakt erlaubt. Englands Chris Ashton geniesst den Flug. Teamkollege Shontayne Hape und sein Diver ins Glück. Geister aus England... Samoas 3er-Pack macht dicht - kein Vorbeikommen an den schweren Jungs. Vor den Spielen werden die Fans von Maori-Tänzern schon mal eingestimmt. Schrille Wales-Fans Immer was zu knabbern dabei. Jamie Roberts (unten) muss einiges aushalten. Hiergeblieben! hys Priestland (L) is tackled by Samoas Maurie Fa'asavalu stoppt den Waliser Rhys Priestland. Samoa-Fan mit Kamm Samoa-Fans Irische Fans getarnt als Ausserirdische. Grosse Vorfreude bei den Fans von der grünen Insel auf das Spiel gegen Australien. Ein irischer Wikinger. Hauptsache bunt. Australiens Rocky Elsom schnappt sich gleich das Ei. Fidschi-Krieger vor der Partie gegen Südafrika. Kein Entrinnen für Vereniki Goneva gegen Südafrikas Bakkies Botha. Südafrikas Schalk Burger wird von den Fidschi-Jungs durch die Luft gewirbelt. Kein Durchkommen für Frans Steyn gegen die Fidschi-Mauer. Guthro Steenkamp nach einem Try. Trotz einer 3:49-Niederlage freuten sich die Fidschi-Fans am Spiel ihrer Lieblinge. Englands Toby Flood beim Training. Tony Woodcock, rechts, und Teamkollege John Afoa gönnen sich nach dem 83:7-Sieg gegen Japan einen kleinen lockeren Fussmarsch. Ma'a Nonu nimmt sich Zeit für eine Schnappschuss. Ma'a Nonu überzeugte gegen Japan. Der Japaner wird in die Mangel genommen. Darf auch im zweiten Spiel nicht fehlen: Der Haka. Neuseelands Fans. Furchteinflössend. Adam Kleeberger besticht mit seinem Bart. Adam Kleeberger. Gute Laune bei den Australiern. Selbst Jesus scheint auf die All Blacks zu hoffen. US-Fans. US-Fans. US-Fans. Südafrika versucht sich im Golf. Nein, er kotzt nicht, das ist ein Energydrink. Der Haka ist auch in den Strassen beliebt. Und hier von einem Maori. Dehnübungen. Flitzer. Alles bereit zum Training. Selbst die Schafe bekennen in Neuseeland derzeit Farbe. Schaf «Argentinien» in Aktion. Trotz unterschiedlicher Vorlieben, was die Rugby-Teams angeht, leben die Schafe auf dieser Farm in Dunedin friedlich miteinander. Ein kleines Rennen muss dann aber doch sein. Wer die Nase am Ende wohl vorne hat? Auch die Journalisten sind an der Rugby-WM hautnah dabei. Training im Regen. Das macht keinen Spass Da ist es doch eine schöne Abwechslung, Kindern die Faszination Rugby näherzubringen. Aber hartes Training muss dann halt auch noch sein. Abwarten, ob es den Schotten nützt. Die südafrikanischen Fans sind vor dem ersten Auftritt ihres Teams siegesbewusst. Zu Recht. Allerdings behält der Titelverteidiger nur ganz knapp die Oberhand gegen Wales. Am Einsatz freilich mangelte es nicht. Derweil gönnen sich die australischen Spieler schon ein Bad. Das haben sie sich verdient, ihr erstes Spiel gewannen sie locker. Trotzdem wird bereits wieder fürs nächste Match geübt. Aus dieser Umklammerung gibt es kein Entrinnen Rugby ist ein abwechslungsreicher Sport mit spektakulären Aktionen. Man könnte die Spieler manchmal auch die Herren der Lüfte nennen. Das nennt man wohl einen patriotischen Kopfschutz. Auf den Zuschauerrängen finden sich aufwändig geschmückte Fans, hier einer der die Südafrikaner unterstüzt. Auch diese Herren sind Fans der Südafrikaner. Aber auch die Fans von Wales halten in punkto Perrücken und Schminke mit. Auch die Rugby-WM hat ein tierisches Orakel. Es heisst Sonny Wool. Das Schaf hat bei seiner Vorhersage zum Eröffnungsspiel zwischen Neuseeland und Tonga... ...den Futterbehälter mit der neuseeländischen Flagge ausgewählt und damit den Sieg der «All Blacks» vorhergesagt. Der «Haka» vor dem Auftaktspiel der Rugby-WM scheint den Gastgebern Glück gebracht zu haben. Aber auch Tonga hat ein Ritual vor dem Spiel. Es nennt sich «Sipi Tau». Nasenbluten kann beim Rugby nicht immer verhindert werden... ...genau so wenig wie Körperkontakt. Aber auch Dynamik gehört zum neuseeländischen Nationsport. Die Fans in Neuseeland konnten es kaum erwarten: Jetzt geht es endlich los mit der Rugby-WM. Einige Fans führen den berühmten «Haka» vor. Letzte Gleichgewichtsübungen vom Engländer Matt Stevens. Ephraim Taukafa aus Tonga hat sich für die WM eine besondere Frisur zugelegt. In Punkto auffallende Frisur kann aber auch der Australier Radike Samo gut mitreden. Ein harter Mann in Strumpfhosen: Es ist Tongas Finau Maka. Gehören Würgespiele auch zum Rugby? Die Teams bereiten sich auf ihre Art vor. Der Schotte Ally Strokosch tauscht sich beispielsweise mit einem Fan aus. Oder hat er einfach Angst vor der "Capping Ceremonie" die seinem Team bevorsteht? Die lokalen Bewohner, die sie dort erwarten, erscheinen jedenfalls furchteinflössend. Toshizumu Kitagawa nimmt es bei der Vorbereitung derweil noch gemütlich. Ob das richtig ist? Denn sein Auftaktgegner Frankreich ist bereits mit vollem Einsatz dabei. Lustig sieht es trotzdem aus. Der Engländer Simon Shaw übt das Kicken. Gar nicht so leicht im strömenden Regen Versucht sein Teamkollege Mike Tindall hier wirklich, diesen Pfosten zu bewegen? Das ist mal Krafttraining. Auch die Waliser lassen es vorerst locker angehen und lachen viel. Juan Imhoff freut sich, als er aus dem Bus steigt. Auf dem Feld wird er wohl weniger Grund dazu haben, denn der Auftaktgegner seiner Argentiner heisst England. Ein Jugendlicher kickt das Ei, die Vorfreude in Neuseeland steigt. Atemberaubende Szenerie. Am 9. September geht es los mit der Rugby-WM in Neuseeland. Die Fans der «All Blacks» sind schon bereit. Die verschiedenen Rugby-Teams werden mit Maori-Zeremonien begrüsst. Vielleicht will man den Gegner der «All Blacks» auch Angst einjagen, um sie zu schwächen. Die Grimassen sind ja auch furchteinflössend. Wesentlich freundlicher ist der Maori-Empfang für das südafrikanische Team in Wellington: Trainer Peter de Villiersr macht das traditionnelle Begrüssungsritual «Hongi» mit. Das selbe Prozedere gabs für den neuseeländischen Spieler Ma'a Nonu - für ihn aber in Auckland. Die Konkurrenz zwischen den Neuseeländern und den Australier ist im Rugby gross. Die «Wallabies» wurden in ihrer Heimat... von vielen Fans verbaschiedet... In der Nähe des Camps der Franzosen, trainierten einige Kinder. In Neuseeland gehen schon die Kleinsten wie Vollprofis ans Werk. In den Stadien laufen die letzten Vorbereitung. Auch die Teams versuchen sich für die WM zu sammeln und in Form zu bringen. Hier im Bild: Das englische Team. Was die Japaner da genau machen, ist für Rugby-Banausen schwer zu sagen. Gruppenkuscheln bei den «All Blacks»? Die harten Kerle haben wohl einen weichen Kern.

Die besten Bilder der Rugby-Wm 2011 in Neusseland.

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An der Rugby-WM ist die Gruppenphase abgeschlossen und die Viertelfinal-Teilnehmer stehen fest. Es sind Gastgeber Neuseeland, Frankreich, England, Argentinien, Irland, Australien, Wales und Titelverteidiger Südafrika.

In den letzten Gruppenspielen setzten sich alle Favoriten durch. Auch Neuseeland festigte weiter seine Favoritenstellung. Die «All Blacks» bekundeten beim 79-15-Sieg gegen Kanada keine Mühe und haben die Vorrunde mit vier Siegen aus vier Spielen sowie allen Bonuspunkten auf Rang 1 beendet. Damit verabschieden sich die Kanadier mit samt ihren drei bärtigen Yetis aus dem Turnier.

Nun gegen Argentinien

Im Viertelfinal trifft der Gastgeber nun auf Argentinien. Die Pumas bezwangen Georgien mit 25:7 und belegen damit den zweiten Schlussrang der Gruppe B hinter England. In der Gruppe D setzte sich Wales 66:0 gegen Fiji durch und in der Gruppe C siegte Irland gegen Italien. Die Iren sicherten sich damit den ersten Platz in dieser Gruppe vor Australien.

(fbu)

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