Torhüter-Patzer

05. Oktober 2009 15:29; Akt: 05.10.2009 16:42 Print

Von der Mittellinie ins Tor geköpfelt

Ein Tor der ganz speziellen Sorte durften am Wochenende die Fans von den Boca Juniors bejubeln. Nach einem missglückten Befreiungsschlag des gegnerischen Torhüters traf Martin Palermo per Kopf aus rund 40 Metern.

Martin Palermo trifft per Kopf aus 40 Metern. (Quelle: Youtube)
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Der frühere argentinische Nationalspieler Martin Palermo von den Boca Juniors ist ein Mann für spektakuläre Tore. Nachdem er und seine Mannschaft einen 0:2-Rückstand gegen Velez Sarsfield wettgemacht hatten, folgte die Aktion, die in Argentinien noch lange für Gesprächstoff sorgen wird.

Der Sarsfield-Torhüter Marcelo Montoya stürmte bei einem Konter aus seinem Kasten und wollte den Ball mit voller Wucht aus der Gefahrenzone schlagen. Doch sein wuchtiger Befreiungsschlag landete nicht in der gegnersichen Platzhälfte, sondern genau auf dem Kopf von Martin Palermo, der nur wenig vor dem Mittelkreis stand, und von da ins Tor. Ein unglaublicher Treffer, der nicht nur die Boca-Fans verzückt haben dürfte.

Das 40-Meter-Kopfballtor war übrigens nicht der erste Distanztreffer von Martin Palermo, der sich 1999 an der Copa America mit drei verschossenen Elfmeter in einem Spiel einen Platz im Guiness-Buch der Rekorde sicherte. Schon 2007 im «Clásico» gegen Independiente erzielte der bald 36-Jährige ein Wahnsinnstor von der Mittellinie.

Martin Palermo trifft von der Mittellinie

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(Quelle: Youtube)