David Zibung

28. Juli 2014 07:14; Akt: 28.07.2014 07:14 Print

«Wir lassen uns nicht verrückt machen»

von Eva Tedesco - Der FC Luzern ist auch nach vier Pflichtspielen sieglos. Neben einer fehleranfälligen Abwehr fehlt es an Überzeugung im Abschluss.

Der FC Luzern steht nach vier Pflichtspielen noch sieglos da. Goalie David Zibung zur aktuellen Misere. (Video: 20 Minuten)
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«Es ist schwierig, sich gerade nach so einer Niederlage zu rechtfertigen», sagt Luzern-Trainer Carlos Bernegger nach dem 0:3 in Basel. «Die Mannschaft bemüht sich, betreibt einen riesigen Aufwand und wird schlecht belohnt. Sie tritt über weite Phasen dominant und selbstsicher auf, aber es fehlt die Konsequenz und Überzeugung, um die Chance auszunutzen, die sie kreiert.»

Die besten Möglichkeiten boten sich dem FCL kurz nach der Pause durch Dario Lezcano. Sein Kopfball fand in der 46. Minute lediglich den Pfosten und wenige Minuten später machte FCB-Goalie Tomas Vaclik dem Paraguayer einen Strich durch die Rechnung. «Phasenweise waren wir in der Lage, Basel in Schwierigkeiten zu bringen. Darum bin ich überzeugt, dass, wenn wir weiter so leicht zu Chancen kommen, irgendwann eine reingehen wird und dann wird es einfacher», sagt Bernegger.

Toreschiessen leicht gemacht

«Es wäre mehr drin gelegen. Das Resultat ist eindeutig, aber es widerspiegelt sicher nicht die Leistung der zwei Mannschaften», sagt David Zibung. «Wichtig ist, dass wir zu Chancen kommen und mit der Qualität in unserer Mannschaft und der Arbeit, die wir unter der Woche leisten, wird die eine oder andere Chance ins Tor gehen. Dass es derzeit im gegnerischen Strafraum nicht für uns läuft ist offensichtlich, aber wir lassen uns nicht verrückt machen, denn es ist viel schwieriger solche Möglichkeiten überhaupt zu erarbeiten.»

FCL-Trainer Carlos Bernegger zur aktuellen Situation seiner Mannschaft. (Video: 20 Minuten)

Umso besser lief es dem FCB, der aus drei Chancen in der ersten Halbzeit zwei Tore machte. «Die waren auch nicht so schwierig zu machen», sagt Zibung. «Beim ersten Tor hat es nicht so ausgesehen, als ob Gonzalez quer spielen will. Und Gashi geht der Ball eigentlich über den Rist und wenn er ihn wirklich so ins Lattenkreuz schiessen wollte – dann gratuliere». Aber da liegt das andere Problem der Innerschweizer: Der eigene Strafraum. Neben der mangelnden Überzeugung beim Abschluss, ist die Abwehr zu fehleranfällig.

Sauro, die Lösung?

Nachdem die Verantwortlichen schon in der letzten Saison die Innenverteidigung (Stahel/Puljic) als Schwachstelle ausgemacht haben, holte Sportchef Alex Frei im Winter François Affolter als künftigen Abwehrchef. Zusammen mit dem neuverpflichteten Kaja Rogulj sollte die Abwehr stabiler werden. Sollte. Tut sie aber nicht. Auch nicht am Sonntag in Basel. Unordnung im eigenen Strafraum ermöglichte Marco Streller den Basler Führungstreffer. Und Shkelzen Gashi war der Nutzniesser eines Abwehrfehlers von Affolter vor dem 2:0 der Bebbi.

Das Problem ist erkannt und auch um den Konkurrenzkampf anzuheizen ist der FCL auf der Suche nach einem Verteidiger und ist vielleicht in Basel fündig geworden. Nach der Verpflichtung von Walter Samuel ist der FCB bereit, den einen oder anderen Innenverteidiger abzugeben. Berneggers Interesse gilt seinem Landsmann Gaston Sauro. Gespräche zur Causa haben stattgefunden, aber man sei sich noch nicht einig, war am Sonntag in Basel zu hören.



Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • nico am 28.07.2014 12:05 Report Diesen Beitrag melden

    Zibung peinlich.

    Was für ein peinliches Inverview mit David Zibung. Ausreden über Ausreden. Da werden die Treffer vom FCB noch als Glückstreffer hingestellt. Und dann redet er noch von einem nichtgegebenen Penalty, den er anscheinend von seinem Tor aus gesehen hatt. Hier spricht einfach nur Frust.

  • Daniel Hofstetter am 28.07.2014 12:46 Report Diesen Beitrag melden

    ohne Titel

    Zum Glück haben die Luzerner in Schottland die Kräfte geschont. Diese Taktig ging ja voll auf. Für was spielt Luzern noch in der NLA? Um nächstes Jahr wieder gegen einen No-Name Club in der 1. Runde auszuscheiden? Lassen wir lieber wieder die Thuner oder St.Galler ran.

  • T.S. am 28.07.2014 07:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schönreden bis....

    Zum Bitteren Ende. Mise Abwehr, Miser Sturm all dies war schon vor dem ersten Plichtspiel FAKT. Aber Man kann auch alles schönreden bis eine Runde vor Schluss. Letzte Saison habt ihr einfach das Glück gepachtet und nun wartet ihr, bis es euch wieder Küsst... Das geht aber in die Hose.. Und kommt mir ja nicht mit den Schiris...

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Peache am 28.07.2014 15:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Liefere statt lafere

    Zibung einfach peinlich! Sorry sag ich als FCL Fan! Er sollte lieber mal schweigen und vielleicht sein Hirn beim Fussball spielen einschalten! Am Fuss ist er schwach, beim herauslaufen ist Challenge Ligue würdig und auf der Linie kann mann in Dulden, obwohl ich sage seine Faustabwehr beim 2:0 war Grotten schlecht. Lieber David Zibung lieber liefern statt lafern!!

  • Zimmermann Lilli am 28.07.2014 13:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Challenge League

    Mit einem Goali wie Zibung, muss man froh sein wenn man nicht absteigt! Obwohl beim FCL könnte Neuer im Tor spielen, dieser Club ist abstiegsgefährdet!

  • m.p. am 28.07.2014 12:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ha Luzärn

    ich glaube kaum, dass sie eine erfolgreiche saison spielen werden.

  • Daniel Hofstetter am 28.07.2014 12:46 Report Diesen Beitrag melden

    ohne Titel

    Zum Glück haben die Luzerner in Schottland die Kräfte geschont. Diese Taktig ging ja voll auf. Für was spielt Luzern noch in der NLA? Um nächstes Jahr wieder gegen einen No-Name Club in der 1. Runde auszuscheiden? Lassen wir lieber wieder die Thuner oder St.Galler ran.

  • Patrick Steiner am 28.07.2014 12:34 Report Diesen Beitrag melden

    FCL / Abstiegskandidat Nr. 1

    Eine gute und ausgeglichene Mannschaft sieht anders aus. Wenn Basel richtig aufgedreht hätte, wäre der FCL noch klanglos untergegangen. Die Mannschaft spielt klar gegen den Abstieg. Sich nur auf Schneuwly zu verlassen ist der 1. Fehler, sonst schiesst niemand Tore. Die sehr schlechte Abwehr ist der 2. Fehler. Und Gaston Sauron vom FCB will wohl kaum zum FC Luzern. Perspektiven? Praktisch Null!