GC vor dem Derby

28. Juli 2018 13:36; Akt: 28.07.2018 13:36 Print

Fink hat beim FCZ Schwächen ausgemacht

von E. Tedesco - Als ob der Sommer derzeit nicht heiss genug wäre, steigt am Samstag das Zürcher Derby – das verspricht ein hitziges Duell.

GC-Trainer Thorsten Fink sagt über den FCZ: «Sie sind Cupsieger, aber wir müssen unser Licht nicht unter den Scheffel stellen.» (Video: 20 Minuten)
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«Alles, was irgendwie fliegen konnte, flog durchs Stadion», sagt Thorsten Fink lachend. Im Februar 2018 war dem heutigen GC-Trainer nicht zum Lachen zumute. Das Wiener Derby zwischen seiner Austria und Rapid Wien (1:1) wurde wegen Wurfgeschossen mehrmals unterbrochen. «Dass man mit Regenschirmen beim Eckball stehen muss, um die Spieler zu schützen, ist ein Wahnsinn», sagte Fink damals und forderte wie sein Captain Raphael Holzhauser Konsequenzen.

Fünf Monate später stehen Fink und Holzhauser bei GC unter Vertrag und wieder vor einem Stadtrivalen-Duell. «Wir wissen, was es bedeuten kann, wenn man so ein Derby verliert», sagt Fink vor dem Spiel gegen den FCZ. «Bis zum nächsten Derby müsste man dann leiden. Das wollen wir natürlich nicht.» Der Deutsche hofft auf ein faires Spiel. Mehr Aggressivität fordert er nur von seinen Akteuren – und nur auf dem Rasen.

Seitenhieb gegen FCB

Zuversichtlich stimmt Fink der Auftritt vom vergangenen Sonntag gegen Meister YB (0:2). «Der Gegner musste schon perfekt spielen, um gegen uns zu Chancen zu kommen. Wenn wir eine ähnliche Leistung zeigen und effizienter werden, bin ich zuversichtlich, dass es mit einem Sieg klappt. Wir haben eine positive Stimmung. Nicht so wie bei anderen Teams – zum Beispiel da, wo St. Gallen zuletzt gewonnen hat ...», sagt Fink und kann sich so einen Seitenhieb gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber nicht verkneifen. Der FCB ist GCs nächster Gegner nach dem Derby.

Der Deutsche attestiert dem FCZ zwar Qualität. Fink hat aber in der zweiten Halbzeit gegen Thun (2:1) auch Schwächen in der Mannschaft von Ludovic Magnin ausgemacht. «Ich glaube, in diesem Spiel gibt es keinen Favoriten. Der FCZ ist Cupsieger, aber wir müssen unser Licht nicht unter den Scheffel stellen.»

Ausgeglichene Derby-Bilanz des Trainers

Aber wie ist die Bilanz des ehemaligen Bayern-Profis in Derbys bisher ausgefallen? Fink überlegt etwas länger und sagt dann schmunzelnd: «So genau weiss ich das nicht, aber ich glaube, relativ ausgeglichen.» So ganz richtig ist das nicht. In zwölf Wiener Derbys stand Fink als Austria-Trainer an der Seitenlinie und siegte dreimal. Dazu gab es drei Remis und sechs Niederlagen.

Noch sehr gut erinnert sich Fink aber an ein Stadtrivalen-Duell in München. Im November 1999 verloren die Bayern mit Fink im Mittelfeld beim Stadtrivalen 1860 München 0:1. «Der Torschütze in der 85. Minute war Thomas Riedl», sagt Fink. Ein Name, den er bis heute nicht vergessen hat.


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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • steffen am 28.07.2018 14:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht zu viel reden..

    Letztlich zählt was auf dem Platz psssiert.... Hoffe nur, dass sich der Schiri nicht wieder verpfeift?

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  • Sulejka am 28.07.2018 14:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    bei seinem Club Schwäche beheben

    man sollte bei seinem Club für Stärke und Schwächen schauen nicht beim kommenden Gegner. Der Beweis wäre dass GC gegen FCZ gewinnt, dann kann Th.Fink am FCZ Schwächen bekannt geben.

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  • Blitz am 28.07.2018 14:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fink

    Süss der Fink macht weiter wie in Basel einfach ein wenig Zwitschern

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Die neusten Leser-Kommentare

  • fridolin am 29.07.2018 07:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Finck Schwächen

    Die Schwächen waren wohl bei GC!!!!

  • SpainItalo am 28.07.2018 22:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schweigen ist Gold

    und nun lieber Fink?

  • Typhoeus am 28.07.2018 21:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ein guter Trainer

    ist nur mit guten Spielern zufrieden; ein schlechter mit allen Spielern.

  • Sumawuki am 28.07.2018 16:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fink bringt's nicht

    Fink ist in Basel mit einem Team wieder Meister geworden, welche auch mit meiner Oma als Trainerin den Titel geholt hätte. Die Austria Wien hat er ind Mittelmass runter geführt. Wer bitte verpflichtet einen solchen Trainer noch. Grosse Worte aus dem grossen Kanton sind aber nichts neues.

  • Olly am 28.07.2018 15:21 Report Diesen Beitrag melden

    Quacksalber

    Sagte der Boris mit Bart...