YB-Goalies

16. Juli 2014 07:25; Akt: 16.07.2014 09:10 Print

Kopfschmerzen als Luxusproblem

von Peter Berger - Marco Wölfli, Yvon Mvogo oder David von Ballmoos? Die Nummer 1 ist bei den YB-Goalies noch nicht vergeben und der Konkurrenzkampf in vollem Gang.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Marco Wölfli ist auf dem Weg zurück. Nach dem Riss der Achillessehne im Dezember trainiert er wieder mit. Wölfli ist mit 32 Jahren nach dem Rücktritt von Christoph Spycher jetzt der Teamsenior der Young Boys. Der Goalie und vormalige Captain ist auch Identifikationsfigur. Ob er aber ins Tor zurückkehren darf, ist nicht sicher. «Darüber zerbreche ich mir nicht den Kopf. Noch benötige ich ein paar Wochen, um ganz fit zu werden. Mir fehlt vor allem noch die Schnellkraft», sagt der Routinier.

Wölfli weiss, dass ihm Yvon Mvogo und David von Ballmoos Konkurrenz machen. Mvogo vertrat Wölfli bereits in der Rückrunde. «Ich möchte natürlich weiterhin spielen. Aber alle drei wollen diesen Job, es herrscht eine gesunde Konkurrenz», sagt Mvogo. Er dürfte am Samstag beim Saisonstart in St. Gallen im Tor stehen. Aber was ist, wenn Wölfli wieder fit ist? «Ich will dafür sorgen, dass der Trainer Kopfschmerzen hat, wenn er sich entscheiden muss», sagt der 20-jährige Mvogo.

Dann ist da noch David von Ballmoos. Der Keeper vertrat in der Vorbereitung Mvogo, der sich am Sprunggelenk verletzt hatte. «Ich bin im Moment hinter Yvon die Nummer 2», sagt der 19-Jährige. «Ich nehme Tag für Tag und warte auf den Moment, in dem ich ins kalte Wasser geworfen werde und in der Super League debütieren kann.» Und was sagt Trainer Uli Forte zur Goaliesituation? «Die Nummer-1-Frage ist noch nicht entschieden. Aber auf der Goalie-Position haben wir definitiv ein Luxusproblem», so der Trainer. Forte hätte «null Bedenken», von Ballmoos ins Tor zu stellen, wenn Mvogo noch nicht spielen könnte.

Unterschiedliche Typen

Für Wölfli sind die Youngster gleichauf. «Es ist egal, ob Yvon oder David beim Saisonstart zwischen den Pfosten steht. YB kann sich glücklich schätzen, zwei derart gute, junge Torhüter zu haben.» Der erfahrene Torhüter, der während Jahren auch zu den drei Nati-Keepern gehörte, sieht die jungen Konkurrenten auf dem gleichen Niveau. «Ihre spielerischen Qualitäten sind ähnlich, allerdings sind sie ganz unterschiedliche Typen. Dave ist leistungsorientierter, macht viel mit seinem Willen. Yvon dagegen ist halt afrikanisch und wirkt immer locker.»

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Oliver Kahn am 16.07.2014 15:01 Report Diesen Beitrag melden

    Konkurenz

    Hoffentlich bekommen alle ihre Chance um sich in der Meisterschaft zu bewähren. Konkurenzkampf ist sicher auch auf der Torwartposition wichtig. Der Wolf hat warscheinlich einen Vorsprung wegen seinen verdiensten, aber die Jungen haben bis jetzt auch sehr gut gespielt. Vielleicht wäre es auch eine gute Option, einen der drei auszuleihen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Oliver Kahn am 16.07.2014 15:01 Report Diesen Beitrag melden

    Konkurenz

    Hoffentlich bekommen alle ihre Chance um sich in der Meisterschaft zu bewähren. Konkurenzkampf ist sicher auch auf der Torwartposition wichtig. Der Wolf hat warscheinlich einen Vorsprung wegen seinen verdiensten, aber die Jungen haben bis jetzt auch sehr gut gespielt. Vielleicht wäre es auch eine gute Option, einen der drei auszuleihen.