Vor FCZ – Thun

23. Juli 2014 07:36; Akt: 23.07.2014 07:36 Print

Glarners Rückkehr in den Letzigrund

von Peter Berger - Vom FC Thun kehren heute zwei Spieler mit FCZ-Vergangenheit in den Letzigrund zurück: Verteidiger Stefan Glarner und Goalie Christian Leite.

Thuns Verteidiger Stefan Glarner. (Video: 20 Minuten)
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Drei Jahre war Stefan Glarner weg. Seit diesem Sommer ist der 26-jährige Berner Oberländer aus Meiringen wieder in Thun und hat gleich für vier Jahre unterschrieben. «Ich spielte vorher zwar noch im Lachenstadion, aber weil der Kontakt nie abgebrochen war, hatte ich bei der Rückkehr keine Integrationsprobleme», sagt Glarner.

Er war als Junior aus dem Haslital nach Thun gekommen und dort zum Super-League-Spieler ausgebildet worden. Deshalb bezeichnet ihn Sportchef Andres Gerber als «Einheimischen». 2011 verliess Glarner den FCT Richtung Sion. Bloss ein halbes Jahr später wechselte der Verteidiger nach Zürich. «Vor allem mit den Koch-Brüdern stehe ich beim FCZ immer noch in Kontakt.» Glarner ist froh, dass Thun das Startspiel gegen Vaduz gewinnen konnte (1:0): «So reisen wir jetzt mit weniger Druck nach Zürich.» Dort gastieren die Berner am Samstag erneut im Letzigrund, dann gegen GC. Mit dem Heimspiel gegen Basel und dem Derby bei YB hat der FCT wohl das schwierigste Startprogramm der Liga.

Leite beim FCZ in der U21

Für Glarner, der an die gute Leistung gegen Vaduz anknüpfen und dann schauen will, was rauskommt, wird die Rückkehr nach Zürich «sicher speziell». Das ist sie auch für Christian Leite. Der 28-jährige Goalie spielte einst beim FCZ (U21) und bei GC (U18). Leite wird jedoch nur solange im Thuner Tor stehen, bis sich Stammkeeper Guillaume Faivre von seinem Rückschlag nach einer Hirnerschütterung erholt hat. «Wann das sein wird, kann ich im Moment nicht sagen. Kehrt Gui zurück, bin ich wieder die Nummer zwei», so Leite. Zumindest am Mittwoch wird Leite aber erneut im Tor stehen und sein zweites Spiel in der Super League absolvieren. Trainer Urs Fischer lobt den Goalie: «Für Christian ist das keine einfache Situation.» Der Coach war mit Leites Debüt zufrieden. «Er hinterliess einen sehr soliden und überzeugenden Eindruck und hat seine Sache gut gemacht.»

Fischer fordert Steigerung

Etwas mehr erwartet Fischer von seiner Offensivabteilung, die gegen die Liechtensteiner blass geblieben ist. «Der FCZ hat sicher das Potential, in der Liga vorne mitzuspielen. Wir wollen jedoch auf uns schauen, das Positive aus dem Vaduz-Spiel mitnehmen und uns in der Vorwärtsbewegung steigern», sagt der Zürcher vor dem ersten der zwei Auftritte im Letzigrund.