Tor der Runde

28. Juli 2014 17:54; Akt: 29.07.2014 09:26 Print

Chikhaoui zirkelt den Ball am schönsten ins Eck

Sie haben entschieden: Yassine Chikhaouis Treffer gegen Vaduz war das schönste Tor der 2. Super-League-Runde. Der Tunesier erhielt über die Hälfte aller Stimmen.

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Zu Beginn ist es für Gashi zum Verzweifeln. Zwei Mal hat er die Führung auf dem Fuss, bevor Streller zum 1:0 trifft. Luzern spielt mutig mit. Vor allem Hyka fällt bei den Gästen positiv auf und erarbeitet immer wieder Torchancen. Am Schluss machen Streller und Gashi den Unterschied. Mit dem Schlusspfiff trifft Calla noch zum 3:0. Aarau erwischte den etwas besseren Start gegen die Young Boys. In der 35. Minute köpfte Dante Senger die Gäste in Führung. YB-Goalie Yvon Mvogo kann dem Ball nur noch nachschauen. Die Berner fanden aber in der zweiten Halbzeit eine Antwort in der Person von Yuya Kubo. Der Japaner kommt im Sechzehner frei zum Abschluss und Aarau-Goalie Mall kann sich so lange machen wie er will, er bleibt chancenlos. Kubo und Bern bejubelt den Ausgleich, danach schaffen es die Berner aber nicht mehr, zu- und weitere Treffer nachzulegen und müssen sich mit dem 1:1 gegen Aarau begnügen. Cecchini trifft früh zur überraschenden Führung des Aufsteigers. Mit einem Doppelschlag innert 2 Minuten von Chiumiento und Rodriguez kehrt der FCZ die Partie. Chikhaoui ist der Mann des Spiels. Seine Spielfreude steckt die ganze Mannschaft an. Hier erzielt er das 3:1. Im Wallis kommt Sion zu seinem ersten Heimspiel der Saison und empfängt den FC St. Gallen. Die FCSG-Fans dürfen sich freuen: Sie kommen kostenlos ins Stadion und dürfen gratis Raclette und... ... Weisswein geniessen. Christian Constantin beschreitet damit einen neuen Weg der Gewaltprävenzion. Die erste Halbzeit geht ziemlich ereignisarm zuende. Grosse Aufreger sind auf beiden Seiten nicht zu verzeichnen. In der 72 Minute schiesst Dimitris Christofi (Bild) nach der Vorarbeit von Léo Lacroix das einzige Tor der Partie und Sion zu drei weiteren Punkten. Nach 20 Minuten steht es bereits 2:0 für Thun. Christian Schneuwly lässt sich als Doppeltorschütze feiern. Ihm gelingt in der zweiten Halbzeit auch der Siegestreffer. Nur 1 Minute nach dem 2:0 startet Dabbur die Aufholjagd. Noch vor der Pause kann er sogar zum 2:2 ausgleichen. Kurz vor Schluss versagen dem Goalgetter die Nerven. Er trifft nicht vom Penaltypunkt. Kahraba zeigt eine gute Partie und ist ein ständiger Gefahrenherd, bis er in der 53. Minute mit gelb-rot vom Platz fliegt. Er lässt sich fallen und will einen Penalty. Für die Schwalbe wird er bestraft.

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Yassine Chikhaoui zaubert – und das nicht zu wenig. Seinen schönen Schlenzer gegen Vaduz fanden die 20-Minuten-Leserinnen- und -leser mit Abstand am besten. 53 Prozent wählten diesen Treffer zum Tor der Runde. Nicht dass die Tore von Shkelzen Gashi und Christian Schneuwly nicht schön gewesen wären, aber sie hatten in unserem Voting keine Chance. 2700 Leser wählten Chikhaoui auf Platz 1, 1730 voteten für Gashi (das entspricht 34 Prozent) und 642 entschieden sich für den Thuner Schneuwly (13 Prozent).

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Welches ist das schönste Tor der 2. Super-League-Runde 2014/15?
53 %
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Insgesamt 5072 Teilnehmer

FCZ mit drei, Basel mit zwei Siegen

Zwei Runden sind in der Super League absolviert. Der Meister FC Basel und der FC Zürich – der ein zusätzliches vorgezogenes Spiel absolviert hat – stehen noch ohne Verlustpunkte da. Das haben sie unter anderem ihren Stürmern und deren spektakulären Toren zu verdanken.

Beim FCZ sticht der neue Captain Yassine Chikhaoui aus dem Team heraus. Gegen Vaduz wird der Tunesier von Davide Chiumentio per Hackenpass im Mittelfeld lanciert. Dynamisch zieht er Richtung Sechzehner, schlägt einen Haken und schlenzt den Ball aus 16 Metern über Goalie Peter Jehle hinweg in die weite Torecke.

Gashis sehenswerte Torpremiere für den FC Basel

Shkelzen Gashi hat zum ersten Mal für seinen neuen Arbeitgeber FC Basel getroffen - und wie. Fabian Schär lanciert mit einem langen Ball auf der linken Seite Fabian Frei, der den Ball scharf in den Strafraum flankt. Marco Streller rutscht knapp unter dem Ball durch, dahinter wartet aber Gashi mutterseelenallein. Er zögert keine Sekunde und spediert die Kugel mit dem Innenrist volley präzise ins Lattenkreuz.

Christian Schneuwly hat den FC Thun gegen GC mit seinem Hattrick im Alleingang zum Sieg geschossen. Nicht nur wichtig, sondern schön anzuschauen war Schneuwlys zweiter Treffer. Zweimal können die Thuner durch beziehungsweise über den Sechzehnmeterraum der Hoppers flanken. Die zweite Flanke kommt von links und Richtung zweiten Pfosten. Dort stürmt Schneuwly herbei, nimmt die Flanke mit vollem Risiko und hämmert den Ball flach in die entfernte Torecke.
Yassine Chikhaouis Schlenzer zum 3:1 gegen Vaduz. (Quelle: Teleclub)
Shkelzen Gashis Treffer ins Lattenkreuz zum 2:0 gegen Luzern. (Quelle: Teleclub)
Christian Schneuwlys Direktabnahme zum 2:0 gegen GC. (Quelle: Teleclub)

(ofi/hua)