«Time-out»

22. Juni 2012 09:36; Akt: 22.06.2012 14:06 Print

Die Trainerfrage sorgt bereits für Unruhe

von Klaus Zaugg - Klotens Trainer Felix Hollenstein beschert dem designierten neuen Kloten-General Wolfgang Schickli einen «Kampf der Kulturen». Die Ansprüche der beiden dürften weit auseinanderliegen.

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Der SVP-Politiker und Unternehmer Hans-Ulrich Lehmann (Bild) traf gemeinsam mit Klotens Geschäftsführer Matthias Berner die Mannschaft. Zurück zu den Wurzeln: Die Kloten Flyers richten sich neu aus und heissen fortan wieder EHC Kloten. Zwei Tage nach dem Ausstieg der kanadischen Investoren-Gruppe Avenir Sports Entertainment informiert CEO Matthias Berner über die Zukunft der Kloten Flyers. «Wir machen alles für eine NLA-Zukunft», so Berner. Viel zu jubeln hatte der Kloten-Flyers-Besitzer Bill Gallacher nicht. Nach nur knapp elf Monaten gibt die kanadische Investoren-Gruppe Avenir Sports Entertainment bekannt, sich so schnell wie möglich aus der NLA-Organisation zurückziehen zu wollen. Philippe Gaydoul verkauft seine Anteile an den Flyers an die kanadische Investorengruppe. Gaydoul wird an einer ausserordentlichen Generalversammlung offiziell zum Präsidenten der Kloten Flyers gewählt. Kloten-Präsident Rolf Mosimann hat genug und legt sein Amt nieder. Damit ist klar, dass Gaydoul zum Präsidenten gewählt wird. Im neuen, fünfköpfigen Verwaltungsrat, nehmen mit dem ehemaligen Handballer Pascal Jenny, Daniel Riediker und Michael Kloter drei neue Personen Einsitz. Dazu kommen Rolf A. Mosimann und Mirko Baldi, die nach den Turbulenzen im Winter ihren Rücktritt erklärt hatten, sich nun aber der Wiederwahl stellten. Philippe Gaydoul gibt seinen Rücktritt als Verbandspräsident per 18. September bekannt. Damit endet das umstrittene Doppelmandat in absehbarer Zeit. Die Rettung der Kloten Flyers ist nun definitiv. Der Konkursrichter hat das Verfahren gegen den Eishockeyclub aufgehoben. Die Sanierung sei überzeugend gelungen. Die Aufhebung des Konkursverfahrens gegen die Kloten Flyers muss vertagt werden. Noch fehlen die Bestätigungen, dass alle Bedingungen erfüllt sind. Die Task Force des NLA-Eishockey-Klubs gibt an einer Medienkonferenz bekannt, dass die Schulden um 8,1 Mio Franken reduziert werden konnten. Trotzdem: Felix Hollenstein muss gehen. Adrian Fetscherin scheint das Zünglein an der Waage zu spielen. Was macht er mit seinem Aktienanteil? An einer Pressekonferenz übergibt er seine Aktien. Damit sind die Flyers gerettet. Fetscherin kündigt zudem Strafanklage gegen Ex-Präsident Jürg Bircher an. Kloten bestätigt, dass Roman Wick eine Offerte über acht Jahre und eine «berufliche Perspektive für die Zeit nach seiner Karriere als Spieler» angeboten wurde. Zudem soll der Entscheid fallen, ob Hollenstein tatsächlich Cheftrainer wird. Philippe Gaydoul ernennt Wolfgang Schickli (48) zum neuen CEO. Der Quereinsteiger gilt als «Pitbull» und selbst Trainer Felix Hollenstein ist bei ihm nicht gesetzt. Der unfreiwillige Abgang von Trainer Anders Eldebrink aus finanziellen Gründen wird schriftlich besiegelt. Der Schwede erhält eine Abgangsentschädigung. Klotens Ex-Präsident Jürg Bircher gesteht im Interview mit 20 Minuten Fehler während seiner Amtszeit ein und befürchtet, dass man ihn in der nächsten Saison nicht mehr im Stadion sehen will. Flyers-Retter Peter Bossert ist einen Schritt weiter. Die Ligaversammlung hat den Klotenern die Lizenz für die Saison 2012/13 unter strengen Auflagen erteilt. Kurz vor der «Rettungs-PK» der Knall in Kloten: Nationalstürmer Roman Wick (26), der Schwede Niklas Nordgren (32) und Nationalverteidiger Patrik von Gunten (27) müssen die Kloten Flyers im Zuge der Sparmassnahmen verlassen. Auch Félicien Dubois (28) und Samuel Walser (20) dürften den Klub verlassen. Sie waren mit der 15-prozentigen Lohnkürzung nicht einverstanden. Milliardär und Swiss-Ice-Hockey-Verwaltungsratspräsident Philippe Gaydoul soll die Kloten Flyers retten. Er gehört zu einer Investorengruppe, welche demnächst einen Übernahme-Vertrag unterzeichnen soll. Jürg Bircher stellt sein Aktienpaket den Sanierern der Kloten Flyers zur Verfügung. Ausserdem wird der Konkursaufschub bis zum 2. Juli vom Bülacher Bezirksgerichts bewilligt. Die Sanierer Peter Bossert und Daniel Hunkeler beantragen einen Konkurs-Aufschub bis Ende Juni für den maroden Klub. In einer Woche muss die Task Force ausserdem einen genauen Sanierungsplan abliefern. Jürg Bircher (Bild) und Kurt Hildenbrand treten aus dem Verwaltungsrat der EHC Kloten Sport AG zurück. Beide stellen ihre Aktienpakete «unverzüglich und entschädigungslos» zuhanden neuer Investoren zur Verfügung. Die Frist der Liga für die Offenlegung der Zahlen wird den Kloten Flyers bereits ein zweites Mal verlängert. Die neue Deadline ist der 6. Juni. Ein lokaler Unternehmer will mithelfen, die Kloten Flyers zu retten. Hans-Peter Domanig von der Priora Group stellt 500'000 Franken bereit, die in ein Rettungspaket fliessen sollen, wenn sich neun weitere Unternehmen finden lassen, welche dieselbe Summe zahlen. Kurz nach der Gründung einer Task Force durch Ex-Präsident Peter Bossert und der Stadt Kloten präsentiert der aktuelle Verwaltungsrat der EHC Kloten Sport AG eine neue Investorengruppe «Kanada/Schweiz». Zusammen mit zwei ehemaligen NHL-Spielern soll die Überschuldung von 6,5 oder 9,2 Millionen Franken - je nach Bewertung - getilgt werden. Eine Task Force wird gegründet, um den Konkurs der Kloten Flyers abzuwenden. Der ehemalige Verwaltungsratspräsident Peter Bossert übernimmt die Führung. Die Spieler gehen in die Offensive und gründen den Verein «Kloten Flyers Forever». Sie sind zu Eingeständnissen bereit, wollen aber Geld sammeln. Unter anderem mit einem Event am 26. Mai. Liga-Manager Ueli Schwarz sagt unmissverständlich: «Die Kloten Flyers müssen bis zur Ligaversammlung vom 7. Juni nicht nur den Nachweis erbringen, dass das Unternehmen nicht überschuldet ist. Wir verlangen darüber hinaus die Garantie für den Spielbetrieb der nächsten Saison. Sonst ist die Lizenz weg.» Die Spieler der Kloten Flyers fordern per Einschreiben ihre Löhne (April und Mai) sowie die fälligen Prämien ein. Bezahlt der Verein bis zum 31. Mai nicht, können die Profis fristlos kündigen. Der Jahresverlust dürfte sieben Millionen betragen, die Gesamtverschuldung deren 14. Lehmann will sich nicht detailliert äussern, spricht aber von einem «finsteren Loch» und glaubt an die baldige Eröffnung eines Konkursverfahrens. Präsident Jürg Bircher sagt: «Also meiner Meinung nach ist die Verschuldung nicht höher als sieben Millionen.» Und der Jahresverlust? «Hoch, sehr hoch.» Trotzdem hofft er noch auf einen neuen Investoren. Hans-Ulrich Lehmann (oben links) steigt nicht bei den Flyers ein, da die Schulden grösser als befürchtet sind. Bis am 10. Mai wollte Lehmann eigentlich entscheiden, ob er einsteigt oder nicht. Der Termin kann nicht eingehalten werden. Lehmann: «Eine Überprüfung der Zahlen ist bis zum 10. Mai einfach nicht möglich. Ich brauche also noch ein paar Tage mehr Zeit und werde am 15. Mai informieren.» Die Kloten-Fans machen ihrem Frust öffentlich Luft. Rund 200 Anhänger des kriselnden Eishockey-Klubs demonstrieren für ihren Verein - und nicht gegen Präsident Jürg Bircher. Obwohl sich Fetscherin bei Bircher für sein Vorgehen entschuldigt, wird er die Flyers nicht mehr übernehmen. Dafür kommt am 24. April der nächste Tiefschlag: Die April-Löhne sollen nicht mehr bezahlt werden können. Dafür keimt die Hoffnung auf einen anderen Investor: Hans-Ulrich Lehmann. Am 10. Mai soll informiert werden. Fetscherin selbst ist an der PK anwesend, erhält aber Redeverbot. Er weicht für seine eigene PK kurzerhand in ein Altersheim aus. Und glaubt weiter an die Übernahme. Bircher kontert die Vorwürfe (hier im Bild mit Vizepräsident Jan Schibli) an einer PK. «Wir gehen davon aus, dass die Kloten Flyers in der nächsten Saison in der National League A spielen werden. Seit Freitagmittag sei man wegen des Rückzugs von Fetscherin, der per 1. Mai die Geschäftsführung hätte übernehmen sollen, gezwungen, nach Alternativen zu suchen.» Es kommt zum Eklat: Der designierte Kloten-Präsident Adrian Fetscherin (r.) wirft den Bettel bereits wieder hin. Er fühlt sich vom Noch-Boss Jürg Bircher über den Tisch gezogen und fordert Geld zurück. Dieser weist die Vorwürfe - unter anderem sollen mehrere Lohnlisten im Umlauf sein - zurück. Ab dem 1. Mai 2012 wollte Fetscherin als Geschäftsführer und Delegierter des Verwaltungsrates für die Kloten Flyers arbeiten. In einer zweiten Phase soll der 37-jährige Zürcher, derzeit Leiter der Sportredaktion von Teleclub, vom aktuellen Präsidenten Jürg Bircher die Aktienmehrheit und das Präsidium übernehmen. Der neue starke Mann bei den Kloten Flyers heisst Adrian Fetscherin (l.). Präsident Jürg Bircher (r.) kann den krisengeschüttelten und von Finanzproblemen geplagten Klub doch noch in sichere Hände übergeben. Diverse Massnahmen sollen die Zukunft Klotens langfristig sichern.

Das Chaos bei den Kloten Flyers.

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Fehler gesehen?

Wenn der Milliardär Philippe Gaydoul und sein Millionär Thomas Matter die Kloten Flyers tatsächlich übernehmen, dann beginnt eine neue Zeitrechnung: Keine Schulden, keine Träume mehr. Dafür Kostenkontrolle und sportlicher Realismus.

Aber so einfach werden auch die beiden geschäftstüchtigen Erzkapitalisten die Vergangenheit nicht los. Für den designierten neuen Kloten-General Wolfang Schickli wird die Lösung der Trainerfrage zu einer äusserst heiklen Angelegenheit. Wirtschaftlich, politisch und sportlich.

Beförderung bringt eigentlich mehr Geld

Auf den ersten Blick ist es ja einfach: Der langjährige Assistent Felix Hollenstein übernimmt von seinem gefeuerten Freund Anders Eldebrink den Job des Cheftrainers.

Wenn es nur so einfach wäre. Denn in diesen Zeiten der Demut, des Schuldenabbaus und des Lohnverzichtes (auch Hollenstein hat der Lohnkürzung um 15 Prozent zugestimmt) bedeutet die Beförderung vom Assistenten zum Cheftrainer auch ...eine Salärerhöhung. Es entspricht den Gepflogenheiten unserer Leistungsgesellschaft, dass die Übernahme von viel mehr Verantwortung finanziell abgegolten wird.

Ein- oder Zweijahresvertrag?

Konkret: Für den Job des Cheftrainers darf Felix Hollenstein mit gutem Gewissen einen Mindestlohn zwischen 180 000 und 220 000 Franken brutto einfordern. Das bedeutet aber gegenüber seinem soeben um 15 Prozent gekürzten Assistentensalär eine Erhöhnung zwischen 30 und 50 Prozent.

Felix Hollenstein hat zudem einen noch zwei Jahre laufenden Vertrag als Assistent. Wolfgang Schickli möchte mit dem neuen Cheftrainer eigentlich nur einen Einjahresvertrag abschliessen – doch das dürfte Hollenstein kaum akzeptieren: Wenn er die Mannschaft nach diesen turbulenten Monaten übernimmt, hat er eine Chance über zwei Jahre verdient. Im ersten Jahr wird er erst einmal viel Zeit zur Stabilisierung brauchen, und erst in der zweiten Saison wird die Rückkehr zur Normalität und zur Konzentration auf den Sport von allem Anfang an möglich sein.

Vier Ausländer oder Pause von Hollenstein?

Schliesslich und endlich wird Felix Hollenstein als Cheftrainer ultimativ darauf bestehen müssen, dass alle vier Ausländerpositionen besetzt werden und der Plan verworfen wird, aus Kostengründen nur zwei Ausländer zu beschäftigen. Der Kader ist zu schmal, um die Saison mit lediglich zwei Ausländern in sicheren Playoffrängen durchzustehen. Mit zwei Ausländern besteht das Risiko, dass die besten Spieler zu stark belastet werden müssen, im Januar mit leeren Energietanks stehen bleiben und im Frühjahr die Playouts warten.

Wenn er gleich bei seinem ersten Job als Cheftrainer scheitert, reduziert er seine Karrierechancen ganz erheblich. Wenn der Wunsch nach vier Ausländern nicht erfüllt wird, dann ist es womöglich besser, ein Jahr auszusetzen und dann anderorts ins Trainergeschäft einzusteigen.

Radikaler Bruch und starkes Zeichen

Felix Hollenstein verkörpert wie kein anderer die alte Kultur der Kloten Flyers. Er war der charismatische Leitwolf von vier Meisterteams (1993, 94, 95 und 96) und seit 2005 ist er als Assistenztrainer einer der Architekten eines Teams, das zweimal das Finale erreicht hat.

Die Klotener Kultfigur wegen einer Lohnerhöhung und der Forderung nach einem zweiten Vertragsjahr nicht zum Cheftrainer zu machen, wäre einerseits ein radikaler Bruch mit der Kultur und der Geschichte der Kloten Flyers. Und andererseits ein spektakuläres Zeichen, dass von nun an bei den Kloten Flyers alles anders wird.

Die Gefahr einer befohlenen Harmonie

Die Gefahr eines «Shodowns» zwischen Felix Hollenstein und Wolfgang Schickli ist erheblich: Hollenstein unterschätzt womöglich die Entschlossenheit und den Mut des designierten neuen Kloten-Generals zum radikalen Neuanfang. Und Schickli sollte den Stolz und die Eigenwilligkeit Hollensteins nicht zu sehr herausfordern.

Ganz fatal wäre eine Einigung mit Groll im Herzen und geheuchelter oder befohlener Harmonie: Dann wäre das Verhältnis zwischen dem Cheftrainer und dem Manager von allem Anfang an so gestört, dass bei der ersten Krise alles in die Luft fliegt. Dann hätten wir im Hockey-Seldwyla nach dem Sommertheater gleich ein Herbst- und Wintertheater. Und vorlaute Chronisten werden schnell mit einem süffigen Hinweis zur Stelle sein: Wolfgang Schickli gilt wegen seines Muts zu harten Entscheidungen als «Pitbull». Felix Hollenstein ist als Präsident des Schweizerischen Schäferhunde-Clubs auch ausgebildeter und diplomierter Hundetrainer.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Seeländer am 22.06.2012 11:41 Report Diesen Beitrag melden

    Eins ums andere..

    Mehr interessieren würde zur Zeit ob die Rettung auch wirklich zustande kommt oder nicht. Was sollen wir uns Gedanken machen welcher Trainer wohl die Mannschaft übernehmen wird, welche Spieler weshalb nun doch bleiben. Zuerst muss das sinkende Schiff mal gerettet werden, bevor solche Spekulationen auch interessieren..

    einklappen einklappen
  • Center am 22.06.2012 11:26 Report Diesen Beitrag melden

    Zwischenstand

    Klaus Zaugg: zeigen Sie uns auf wie die Betteltour bei KF verläuft. Wer sind die Gläubiger? Wer verzichtet und für wieviel? Wer bleibt hart? wo sind die 10 x 500.000 CEOs. und was machen die Steuerbehörden und die Gemeinde-Präsis. Das interessiert bis Ende Juno. Sonst kann Fige definitiv wieder Pucks zählen im Keller...

  • D.M. am 22.06.2012 11:41 Report Diesen Beitrag melden

    Schulden

    Hallo Hr. Zaugg, lassen Sie doch die Flyers erst einmal die Schulden abbauen, bevor Sie schon wieder die nächste "Geschichte" angreifen!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Peter Keller am 25.06.2012 12:40 Report Diesen Beitrag melden

    2 ausländer könntnen reichen.

    Vielleicht wäre es wirklich gut, zuerst einmal die unsinnigen Schuldenberge (damit meine ich nun nicht nur die Schulden von Kloten) abzubauen. Wozu braucht es irgendwelche ausländer, die oft das Geld nicht wert sind? Vielleicht kann Kloten da mal ein Zeichen setzen, das es genug einheimischens Eigengewächs gibt, das Hockey spielen kann. Vielleicht reichen tatsächlich auch nur zwei ausländer?

  • Fabrice S am 22.06.2012 21:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ewige Spekulationen 

    Ich kans nicht mehr hören Herr Zaugg hätte lieber übers Wetter berichtet!!!

  • Hamlet am 22.06.2012 17:20 Report Diesen Beitrag melden

    Verschwendung des Erbes

    Natürlich ändern sich die Gesetze von Eitelkeit und Macht nicht. Gaydoul will Titel gewinnen, er will einfach andere (zuerst) dafür bezahlen lassen. Darum fordert er den Verzicht der Gläubigen bevor er sein geerbtes Geld zur Salbung seines Egos verschleudert (wohl das passenste Wort). Das Märchen von der Solidarität glaubt ja eh niemand, ausser so ein paar Kloten Romantiker, die den entsprechenden Namen schon im Pseudonym führen. Die erste Probe wurde ja, erwartungsgemäss, schon nicht bestanden. Eldebrink kriegt eine Abfindung, natürlch aus reiner Liebe zu Kloten.

  • Alessandro Luginbühl am 22.06.2012 13:36 Report Diesen Beitrag melden

    ein Zaugg wie er im Buche steht...

    "... dann beginnt eine neue Zeitrechnung: Keine Schulden, keine Träume mehr. Dafür Kostenkontrolle und sportlicher Realismus." Interessante Meinung Herr Zaugg. Interessant aber auch die andere Meinung von einem gewissen Herr Zaugg: "Spätestens im Frühjahr 2015 sind die Kloten Flyers dann wieder heisse Titelkandidaten. " (8.6.12). Folgerichtig ist der Titel ab 2015 sportlicher Realismus.

  • Barney Stinson am 22.06.2012 12:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zaugg zeichnet falsches Bild von Kloten

    Wenn man Zaugg's Berichte liest, bekommt man ein falsches Bild von Kloten. Er schreibt so, als ob sich nichts ändern würde in Zukunft. Es wird sich aber etwas ändern, sonst hätten Gaydoul und Matter diese Bedingungen nicht gestellt! Zaugg polemisiert wild um den Fall Kloten. Doch dieser Artikel hat absolut nichts zu bedeuten, wenn anfangs Juli die Lichter ausgehen sollten!